Hilfe -Spiegelreflexkamera?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Licht muss damit es am Sensor ankommt mal durch das Objektiv. Im Objektiv ist einiges an Glas und was beim Weg des Lichtes durch diese verschiedenen Glas-Linsen kaputt geht kann am Sensor nicht repariert werden! - Also kurz um: Was die Linse verbockt kann der beste 5000 EUR Profi-Body nicht mehr hinbiegen.

Ergo dessen sind gute Objektive wesentlich wichtiger als der Body an sich!

Geh einfach mal in ein Geschäft und sieh dir die Kameras an, nimm die in die Hand und probier aus bei welcher dir die Bedienung und das Menü besser gefallen. Technisch nehmen sich die Hersteller nicht viel!

Du kannst auch getrost am Gehäuse sparen und lieber ein oder zwei gute Objektive kaufen... Da musst du bei Canon allerdings aufpassen, die günstigste Canon (1100D) wurde derart limitiert, dass man mit dem Modell bald keinen Spass mehr hat! Bei Nikon kann man auch schon mit der D3x00-Serie glücklich werden.

Daher mein Tip:

  • Nikon D3100 + 18-105mm Kit-Optik
  • Nikon D5100 + 18-105mm Kit-Optik
  • Nikon D7000 + 18-105mm Kit-Optik

Nimm auf KEINEN FALL ein Set mit 18-55mm Kit-Optik! Die ist sehr oft irgendwie zu Kurz und damit wirst du nicht glücklich auf Dauer. Zumindest ging es mir so. Da man sich den Fehlkauf dann auch nicht eingestehen will hab ich mir die 55-200mm Linsen nachgekaufen kann ist das "Doppelzooom-Kit" mit den 2 Linsen war auch nicht so toll. Andauernd die Linsen wechseln, hin und wieder her - was dann recht schnell Staub in die Kamera bringt und egal wo die 2. Linse mitnehmen - einfach nur nervig! Am Ende hab ich beide verkauft und ein 18-105er angeschafft.

Das Nikkor 18-105mm bietet dir sehr gute Bildqualität und deckt mit seinem Brennweiten-Bereich 90% der alltäglichen Fotoaufgaben ab!

Die kleine Nikon D3100 hilft dir auch mal weiter mittels Guide-Modus falls du mal bei einem Motiv nicht weiterkommst... Ich würde jedenfalls immer die "kleinere" Modellserie vorziehen und mir lieber mit dem gesparten Geld noch ein 2. Objektiv kaufen.

Der Grund warum ich eingentlich hautpsächlich Nikon empfehle ist der, dass man bei Nikon einige wirklich großartige Objektive bekommt. Vergleichbare Modelle Bei Canon sind dann nicht so gut oder man muss für vergleichbare Bildqualität deutlich mehr zahlen!

Zum Thema filmen mit der DSLR & DSLR-Kauf hab ich noch einige Infos in meinen Tipps: http://www.gutefrage.net/nutzer/mbauer588/tipps/neue/1

Gleiches gilt für Canon ab den 3-stelligen… Die EOS 1100D hat keine Sensorreinigung was dann dazu führt, dass man in kürzeren Abständen eine bezahlte Sensorreinigung bei Canon durchführen lassen muss. Leider ist das 18-135er Canon deutlich Schwächer im Weitwinkel-Bereich und kostet gute 100 EUR mehr :( Auch das 50mm f/1.8 ist nicht das gelbe vom Ei schon garnicht im Vergleich zum Nikkor... Für vergleichbare Bildqualität wie das 50mm Nikkor muss man bei Canon zum 3x so teuren f/1.4er greifen! Und ein 35mm Normalobjektiv ist ebenfalls gut 100 EUR teurer und 1/3 Blenden lichtschwächer...

Das und einige andere Dinge veranlassen mich eher Nikon im Crop-Segment zu empfehlen!

Noch wichtiger als die ganze Technik ist die Person hinter der Kamera! Beschäftige dich mal mit den Grundlagen der Fotografie - auf youtube gibt es hunderte gute Tutorials zu dem Grundlagen der Fotografie. Such einfach auf youtube nach "Fotografie Grundlagen" oder "Fotografie Basics"!

Denn erst wenn man die ganze Technik beherrscht und richtig Einsetzt werden die Bilder wirklich gut. Eine DSLR ist nur ein Werkzeug, dass man allerdings beherrschen muss denn sonst ist die Gefahr groß versehentlich oder unwissend etwas einzustellen, dass die Bilder nicht gerade verbessert. Auch die ganzen Automatiken der Kameras sind allzuoft suboptimal und liefern oftmals nur mäßige Bildergebnisse.

Es gibt Kompaktkameras, Bridgekameras, Spiegelreflexkameras und spiegellose Systemkameras, Mittelformatkameras und Großfomatkameras.

Kompaktkameras gibt es schon für ein paar Euro. Füher als man noch auf Film Fotografierte hatte jede kleine Kompakte auch ein großes Aufnahmemodium - eigentlich gleich groß wie eine SLR. Heute haben die Kleinen winzige Sensoren um Geld zu sparen.

Bridgekameras sind Kompaktkameras in DSLR-Optik mit superlangem Zoom (ganz schlecht für die Bildqualität) und kleinem Sensor (ebenfalls schlecht für die Bildqualität). Da diese Dinger fast so teuer oder teilweise sogar teurer als Einsteiger-DSLRs sind ist das die schlechteste Wahl!

DSLRs - Spiegelreflexkamers sind die beste Wahl wenn es um Funktionsvielfalt, Kontrolle und Bildqualität geht. Allerdings sollte man sich mit so einer Kamera auch beschäftigen.

Spiegellose Systemkameras gibt es als kleiner Alternative zur DSLR. Die meisten Modelle haben ebenfalls große Sensoren und liefern top Bildqualität. Allerdings ist das Angebot an Objektiven und Zubehör deutlich beschränkter als bei einem DSLR-System und manches ist verhältnismäßig deutlich teurer als vergleichbares bei einem DSLR-System. Die Miniaturisierung hat halt auch seinen Preis und ein weiterer Faktor ist die begrenztere Anzahl der verkauften Kameras, was viele Systeme noch nicht allzu attraktiv macht für die Dritthersteller von Zubehör.

Mittelformatkameras und Großfomatkameras sind absolute Nischen- und Profi-Produkte. Allein der Kaufpreis in der Höhe eines Mittelklasse bis Luxus PKWs macht die Systeme für Amateure fast unerschwinglich. Außerdem sind diese Kameras meist auf ein bestimmtes Anwendungsgebiet optimiert wie zB Studiofotografie. Diese Klasse ist nochmals eine deutliche Qualitätssteigerung zur DSLR, die jedoch sehr teuer erkauft wird.

Naja wenn du gute Bildqualität haben willst kommst du kaum an einer DSLR vorbei.

Die ganzen Bridge-Kameras und Kompakten haben alle winzig kleine Sensoren mit denen sie deutlich mehr Rauschen und vor allem deutlich schlechtere Detailwiedergabe erreichen.

Schau dir mal das Thema an: http://www.gutefrage.net/frage/makrofotografie---kamera-fuer-einsteiger

Da siehst du ein Bild von einer Kompakten / Bridge vs. billigst DSLR. Das von mir verlinkte Bild ist mit einer D3000 + 18-55mm Kit-Linse + 10 EUR Nahlinse gemacht worden....

Bei der Wire-O-Bindung kann man an den Schnittkanten sogar noch leicht die Struktur und die Fasern des Papiers erkennen. Das ist eben DSLR-Bildqualität.

Bei der Fliege wirkt alles irgendwie metallisch und Details wie Häärchen sind einfach zugematscht und nicht mehr erkennbar. Da zeigen sich die Schwächen des kleinen Sensors deutlich!

2
@mbauer588

wow , Danke scheinst echt Ahnung zu haben , wie würdest du die Nikon-D3100 bewerten - :) ?

also die Nikon D3100 würde doch zu den DSLRs - Spiegelreflexkameras dazu zählen oder?

0
@Albaks

ja, hat er, aber das ist seine Standardantwort. (Die habe ich schon mehrfach hier gelesen.) Dafür hättest Du also nicht fragen sondern nur suchen müssen ;-)

0
@Albaks

Kurze Antwort: Gute Bildqualität, alles was man braucht ohne viel Komfortfunktionen, die man meist eh nicht braucht!

Lange Antwort:

Es gibt keine schlechte DSLR! Die unterschiede im Preis liegen nicht an der Bildqualität sondern an Dingen wie

  • drahtlose Blitzsteuerung,
  • Abdichtung gegen Spritzwasser, Regen und Staub,
  • Software-Funktionen,
  • Komfort-Funktionen wie zB Belichtungsreihe oder
  • einem größeren und helleren Sucher.

Für alle diese Dinge gibt es einen Workarround oder andere Möglichkeiten das zu lösen mit teilweise sogar erheblichen Vorteilen. Daher kann ich jedem nur empfehlen spar am Gehäuse und kauf gute Objektive.

Ich persönlich hab sogar noch eine Profi-Objektive aus den 80er und 90er Jahren im Einsatz und die liefern auch heute noch top Bildqualität! Der Body ist in 2-3 Jahren veraltet und wird dann mal ersetzt. Gute Objektive begleiten dich über Jahrzehnte!

1
@miezepussi

Ja und weil keiner Sucht und jeden Tag 5-10 Leute das genau gleiche Fragen hab ich diese Standard-Antwort ;-)

Und wenn ich mir ansehe wie oft deine Antworten als beste ausgezeichnet werden dann sehe ich, dass meine Standard-Antworten doppelt so oft als beste Antwort gewählt werden ergo scheinen die doch recht hilfreich zu sein!

1
@mbauer588

Das war auch kein Vorwurf an Dich mbauer. Aber Du siehst, es gibt durchaus Leute, die auch lesen was Du schreibst ;-) (Vermutlich bin ich nur nicht ganz die richtige Zielgruppe.)

Du bist hier auch nicht der einzige mit "Standard"-Antworten.

0
@miezepussi

Ich finde deine Kommentar nur abwertend für eine Antwort in der Jahre an Erfahrung und das testen von zig Kamera und Objektiv Kombinationen stecken, die ich mir teilweise eigens für meine pers. Weiterbildung aus dem Verleih oder aus sonstigen Quellen geliehen habe.

0
@mbauer588

Dann solltest Du mal genauer lesen. Ich habe auch bestätigt, dass Du Ahnung hast. Wie auch immer, ich wollte Dir nicht auf den Schlips treten. Sorry, wenns so rüber kam.

0

Also ich finde die Nikon D3100 interessant :) aber mit 18-200 mm sollte doch besser sein oder ?

0
@Albaks

Eine zB 35mm Festbrennweite ist perfekt auf 35mm abgestimmt. Gleiches gilt für alle anderen Festbrennweiten... Da Fotografen meistens nicht mit 10-20 Festbrennweiten-Objektiven runrennen wollen gibt es Zoom-Objektive.

Je größer der Zoom-Bereich desto großer der Kompromiss zwischen kleinster und größter Brennweite. Ergo muss bei einen zB 18-270mm Objektiv ein viel extremerer Kompromiss eingegangen werden als bei zB 18-55mm und weiters wird die Konstruktion teuer und viel aufwändiger bei einem 18-270mm als beim 18-55mm.

Durch diesen Kompromiss wird die Bildqualität beeinträchtigt. Je größer der Kompromiss desto größer die Beeinträchtigung. Daraus kann man schließen, dass eine zB 18-270mm Linse ist nicht grottenschlecht ist aber von der Bildqualität einer anderen Linse deutlich unterlegen ist. In dem Fall ist es eben eine der Ausnahmen von der "You get what you pay for" - Regel!

1

Hallo

Spiegelreflexkameras sind eine veraltete Technik aus der Analogzeit die in wenigen Jahren keinen mehr juckt... sobald die Agentur und Zeitungs "Profis" umsteigen sind DSLR tot. Solange aber Bild-Agenturen die Kameras von Nikon oder Canon aus Werbungsgründen fast kostenlos gestellt bekommen wird das aber noch einige Zeit dauern.

Aber wenn das Megapixelrennen mit den Bayer Sensoren so wie bisher weitergeht erzeugt das hohe Auflagemass für den Spiegelkasten ein massives Auflösungsproblem wo die DSLM dann vorbeiziehen. Aber man kann ja noch auf Foveon umsteigen oder bis dahin sind die organischen Sensoren Marktreif

Wenn Du nicht fotografieren kannst, nützt Dir auch keine Spiegelreflexkamera. Den Bildausschnitt sucht sich nämlich immer der Fotograf aus, nicht die Kamera. Und wenn Du das nicht gut hinbekommst, nutzt Dir die teuerste oder genialste Tenchnik nichts!

Der Entscheidende Unterschied von einer "herkömmlichen" zu einer Spiegelreflexkamera sind eben die Spiegel! Damit entfällt der Parallaxe-Rahmen, wie du ihn noch von den Analogen Kameras her kennst. Bei einer Spiegelreflexkamera guckt man nämlich durch das Objektiv und nicht durch einen Sucher. (Wenn belichtet wird, klappt der Spiegel an die Seite, so dass das Lichtempfindliche Material belichtet wird. In dieser Zeit sieht man auch nichts durch den Sucher.)

Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Digitalkameras. Eine Digitale Spiegelrefelxkamera hat den Vorteil eine rein Optischen Sucher zu haben, der spart Strom. Den vorteil von Wechselobjektiven bieten auch einge Systemkameras ohne Spiegel, ich würde so eine Kamera sogar einer Speigelreflexkamera vorziehen, da hier ein meiner Meinung nach ein unnötiges mechanisches Bauteil entfällt. Was die Einstellmöglichkeiten abgeht, das gibt es bei allen Kameraarten Kameras bei denen man viel Einstellen kann aber auch Kameras die nur wenige Einstellmöglichkeiten haben.

Ich halte es für nicht mehr Zeitgemäss eine Spiegelreflexkamera als das non plus ultra an zu sehen, es gibt heute technisch gesehen genau so gute Kameras aus dem nicht Speigelreflexlager.

Kameras mit Wechselobjektive sind zwar schön, machen aber nur Sinn wenn man auch wirklich Wechselobjektive benötigt. Zu bedenken ist dabei auch das gute Wechselobjektive auch recht teuer sind. Ein Kamera mit eine Zoomobjektiv das eien großen Zoombereich hat reicht oft auch aus. Wichtig wäre für mich das die Kamera den Weitwinkelbereich gut abdeckt, eine Kamera die den Bildbereich eines 24 bwz 28 mm Objektiv auf den Kleinbildbereich bezogen noch hinbekommt wäre wünschenswert.

Das wichtigste Bauteil neben dem Objektiv ist der Bildsensor, der sollte möglichst wenig Bildrauschen verursachen eine hohen Empfindlichkeitbereicht haben und nicht zu klein sein.

Gut wäre auch die möglichkeit ein externes Bilzgerät an zu steuern.

Du siehst, es gibt eine Menge zu beachten bei einem Kamerakauf und eine einfache Antwort auf die Frage welche Kamera für dich die richtige ist gibt es nicht, dazu sagst du zu wenig darüber aus was und wie du fotografieren möchtest.

Ich würde als erste mir aufschreiben was die Kamera unbedingt haben muss, was sie haben sollte und worauf du verzichten kannst. Dann würde ich mir im Internet die technischen Daten der in frage kommenden Kameras ansehen und vergleichen. Danach würde ich mir die in die engere Auswahl kommenden Kameras im Laden ansehen und ausprobieren. Testbericht können bei der Entscheidungsfindung hilfreich sein.

Viel größerer Sensor, wesentlich bessere Optik, bessere Verarbeitung, mehr technische Möglichkeiten.

was müsste ich beim kauf einer Spiegelreflexkamera achten ?

Dass du sie dir leisten kannst ;)

Das trifft auch alles auf eine Bridgekamera zu...

0
@miezepussi

Nur dass du bei der Bridge nicht das Objektiv wechseln kannst und das verbaute ein qualitativer Kompromiss ist. Und dass es DSLRs gibt, die größere Sensoren als eine Bridge haben, sollte auch klar sein. Ich arbeite mit beiden und man bemerkt den Unterschied.

1
@JohnBecker

Ja, schon richtig. Bei einer Systemkamera wäre das Wechseln der Obejktive wieder möglich. Auch hier handelt es sich nicht um eine Spiegelreflexkamera. Jedoch treffen auch hier die von Dir genannten Eigenschaften zu.

Ich denke, der Threadersteller sollte sich erst mal darüber klar werden, was er und wie oft er fotografieren will, bevor er sich für eine teure (D)SLR entscheidet.

0
@miezepussi

Spiegellose Systemkameras gibt es als kleiner Alternative zur DSLR. Die meisten Modelle haben ebenfalls große Sensoren und liefern top Bildqualität. Allerdings ist das Angebot an Objektiven und Zubehör deutlich beschränkter als bei einem DSLR-System und manches ist verhältnismäßig deutlich teurer als vergleichbares bei einem DSLR-System. Die Miniaturisierung hat halt auch seinen Preis und ein weiterer Faktor ist die begrenztere Anzahl der verkauften Kameras, was viele Systeme noch nicht allzu attraktiv macht für die Dritthersteller von Zubehör.

2

Was möchtest Du wissen?