Hilfe! ( in Thema Reli)

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2 Antworten

Bei dem Satz kann man von der klassischen Rollenverteilung von Vater und Mutter ausgehen.

Dann wäre die Mutter diejenige, die das Kind bedingungslos liebt, einfach, weil es da ist. Sie gibt dem Kind alles, was es braucht: Milch von der Brust, Wärme, Sicherheit, Zuwendung, ... ohne dass das Kind etwas dafür leisten müsste.

Der Vater wird meist erst in einem späteren Alter des Kindes wichtiger. Er hat dann die Aufgabe, vom Kind etwas zu erwarten: dass es sich Fähigkeiten erwirbt, lebenstüchtig wird, in der Schule fleißig ist, sich später das eigene Geld verdienen kann. Das ist also die andere Seite. Klassisch bereitet der Vater die Kinder auf den Ernst des Lebens vor und fordert von ihnen was.

Wenn man das auf Gott überträgt, heißt das: Gott schenkt uns erstmal Seine Liebe. Er ist nicht derjenige, der uns unter Druck setzt oder nur dann mag, wenn wir Ihm gut genug sind. Er ist nicht derjenige, der mit Strafen uns droht, sondern der uns zu allererst eine Menge Gutes schenkt.

Da musst du dir nur überlegen, wofür eine "Mutter" steht. Wenn du das Glück hast, eine tolle Mutter zu haben, dann weisst du bestimmt, wie es gemeint ist. Interessant wäre auch in dem Zusammenhang: von wem ist denn das Zitat? Hierzu dann eine Biografie kurz lesen, dann weisst du zumindest, in welche Richtung das gehen soll.

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