Hi, war das vor hunderten oder tausenden von Jahren schon immer so das die Reichen den Armen, wie heute auch, alles weggenommen haben, ist das Natur?

19 Antworten

Das ist eine lange Geschichte. Der Staerkere setzte sich durch, war dadurch im Vorteil, weil er mehr und bessere Nahrung zur Verfuegung hatte.

Als die Intelligenz und die Arbeitsteilung Fortschritte machte, waren wieder die Ellenbogen dabei.

Wer andere fuer sich arbeiten lassen konnte, haeufte natuerlich mehr an, wie diejenigen, die gerade mal ihr Auskommen hatten.

So schaukelte sich dieses Problem langsam auf und gipfelte in der Fuehrung von Kriegen.

Die kleinen/armen Leute liessen ihre Knochen auf dem Kriegsacker, der Waffenbauer und "Andere" fuellten ihre Geldkatzen.

Um dieses Problem Heute richtig zu verstehen, empfehle ich das Buch von:Susan George. Sie sterben an unserem Geld.

"Die Verschuldung der Dritten Welt".

Oft wird hier danach gefragt und immer abweichend falsch darauf geantwortet. 

Dieses Buch ist vor 20 Jahren aufgelegt worden, es hat in seiner Brisanz nicht ein bisschen verloren. Der Leser wird auf jeden Fall seinen Horizont ueber dieses Thema erweitern. 

"Das Kapital" von Karl Marx ist älter. Danach wurde immer von ihm kopiert.

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@SchakKlusoh

Mit Karl Marx bekommst du allerdings keinen User mehr hinter den Ofen gelockt.

Die George hat dieses brisante Thema zeitgerecht beschrieben.

Als Hinweis seien nur die Zinsen als Geisel genannt.

Beispiel Griechenland: Die bekommen nur neue Kredite, wenn sie ihre Zinsen bezahlen. Das machen sie regelmaessig aus dem Topf der neuen Kredite, somit ist dieser Fonds schon "angegriffen" und der Schuldenberg erhoeht sich weiter.

Das sind die Realitaeten von der heutigen IWF und Weltbank

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Das reden wir uns gegenseitig gerne ein. Und haben entsprechende "Beweise" in der Natur gesucht. 

Vor etwa 10 Jahren dann ergab wissenschaftliche Forschung, dass es sich um kein Naturgesetz handelt. Denn damals wurde die älteste Lebensform auf diesem Planeten genau erforscht. Es handelt sich dabei um ein Bakterium. welches seit zwei Milliarden Jahren auf dieser Erde existiert. 

Tatsächlich kann diese Lebensform nur deshalb schon so lange auf dieser Erde existieren, weil ausleben von Gier das Todesurteil bedeutet. Denn für diese Art hat die nachfolgende Generation oberste Priorität. 

Das bedeutet dann z.B.:

Diese Einzeller leben bei guten Lebensbedingungen für sich. Verschlechtern sich diese Lebensbedingungen, bilden sie Staaten. Mit allem Drum und Dran. Sie bilden also Infrastruktur, Fabriken, legen landwirtschaftliche Betriebe an.....

Wer sich dieser Aufgabe nicht widmen kann oder will ist zum Tot verurteilt. 

Bei Urvölkern wird gleiches Verhalten weltweit beschrieben. Wie bei den Bakterien werden all Jene, welche nicht fähig oder bereit sind, sich dieser obersten Aufgabe zu widmen, aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Für Bakterien ist es das Todesurteil. Menschen können einander treffen und sich mit ihren unnatürlichen Prioritäten zu einer neuen Gruppe zusammen schließen. 

Mehr Wissen ist bis jetzt nicht bekannt. 

Ok. Sicherlich wissen wir, dass schon Deine Frage manche Tatsache ausblendet. So werden wir schon im Mutterleib beeinflusst. Einfluss setzt sich dann über unser ganzes Leben hinweg fort. 

Die Frage, Was denn nun tatsächlich Natur ist, ist von daher wirklich sehr schwer bis gar nicht zu beantworten. Vor allen Dingen aufgrund der mittlerweile nachgewiesenen Tatsache, dass zwischenmenschlicher Einfluss sich schon zu Lebzeiten genetisch nachweisen lässt. Und dieser wird vererbt. 

Wir haben also tatsächlich unser ganzes Leben land die Wahl. Und zwar in jeder Sekunde unseres Lebens. 

Tatsächlich gibt es reichlich Gemeinschaften und Individuen, welche sich gegen diese Lebensform bewusst entschieden haben. Persönlich kenne ich einige reiche Menschen, die nur deshalb weiter für Reichtum arbeiten, um diesen teilen zu können. 

Noch angemerkt:

Sich den Interessen der nachfolgenden Generationen zu widmen bedeutet auf gar keinen Fall, sich hirnfrei zu vermehren. Es können also auch Kinderlose einen wesentlichen Beitrag leisten. 

Diese Entwicklung läßt sich relativ genau zurückverfolgen. So war bei den Sachsen (Germanen) bis zu Beginn des Frühmittelalters das Eigentum noch einigermaßen gerecht verteilt. Die meisten gehörten dem Stand der Frielinge an - waren also freie Eigentümer des Landes, das sie bebauten und hatten das Recht, Waffen zu tragen.

www.goo.gl/4gqEwz

Nach der Unterwerfung durch die Franken wurde die Eigentums- und Machtverhältnisse völlig umgestaltet. Das Lehnswesen wurde installiert. Der König vergab nun "sein" Land als Lehen an den Adel.

Um die neuen Machtverhältnisse zu festigen, wurde mit Feuer und Schwert das Christentum eingeführt (gottgewollte Ordnung). Wer sich dagegen auflehnte, wurde nicht selten mit dem Tode bestraft.

https://de.wikipedia.org/wiki/Capitulatio_de_partibus_Saxoniae

Mittels der fränkischen Heeresverfassung wurde Druck auf die Bevölkerung ausgeübt: man war gezwungen, neben dem eigentlichen Lebenserwerb auch im fränkischen Heer zu kämpfen. So entschieden sich viele Bauern notgedrungen, in die Grundherrschaft einzutreten und entgingen damit dem Kriegsdienst - waren nun aber nicht mehr unabhängig und frei.

http://www.mlwerke.de/me/me19/me19_474.htm

Nach und nach verschwand so der Stand der Frielinge fast völlig und Besitz und Macht konzentrierten sich beim Adel.

Die Ausbeutung wurde in der Folgezeit so unerträglich, daß es immer wieder Unruhen und Aufstände gab.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Bauernaufst%C3%A4nden

https://books.google.de/books/about/Bauernaufst%C3%A4nde_und_b%C3%A4uerlicher_Widers.html?id=q3iNYdKgt6AC&redir_esc=y




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