Hi, stimmt es das Deutschland eine Demokratie ist wo die Schwachen vor den Mächtigen geschützt werden sollen, wäre das überhaupt sinnvoll?

10 Antworten

Ein Land ist nur so mächtig wie sein schwächstes Glied. Wenn das Ziel eines Landes die Profitmaximierung wichtiger nimmt als das menschliche Zusammenleben bricht irgendwann Unruhe in der Bevölkerung aus und es kommt ggf. zum Bürgerkrieg. Die Geschichte zeigt das wunderbar.

Die Starken sollten die Schwachen schützen, so funktioniert ein Zusammenleben. Leider sind die starken meist narzisstische Egomanen. 

Ich verstehe deine Frage nicht so richtig.

Demokratie bedeutet, dass JEDER (Wahlberechtigte) die Möglichkeit hat in die Politik zu gehen und dort aktiv mit zu machen. Dazu benötigt er "lediglich" die Unterstützung von anderen, die seine Meinung und seine Ziele teilen.

Somit ist Demokratie eigentlich die Macht der Masse. Die Gruppe, die am meisten Befürworter hat, bildet auch den größten Teil der Regierung.

"Die Mächtigen" gibt es eigentlich nicht. Denn ohne ausreichend Gleichgesinnter könnten sie gar nichts tun. Es geht immer nur um Mehrheiten.

Jemand der viel Geld und Ansehen hat ist noch nicht mächtig. Er muss erst andere überzeugen, dass seine Ideen die besseren sind.

Das Problem ist, dass es sehr viele Baustellen gibt. Jede Partei versucht dazu Lösungen anzubieten, gewichtet sie aber anders. Also musst du dir bei der Wahl klar machen, welche Punkte für dich am Wichtigsten sind.

Als reicher Unternehmer wirst du wahrscheinlich keine Partei wählen, die die Steuern für Großverdiener erhöht, um damit den "Schwachen" zu helfen.

Umgekehrt wird ein Sozialhilfeempfänger eher weniger die Partei wählen, die Hartz4 senken. Und jemand aus der Mittelschicht wird kaum die Partie wählen, die allgemeine Steuererhöhungen für alle fordert.

Wenn du als Hartz4-Empfänger aber ein Problem mit der Flüchtlingspolitik hast und dir das wichtiger ist als die Erhöhung deiner Leistungen, kannst du auch genauso wählen wie der Großverdiener.

JEDER Wähler beeinflusst die Wahl! Viele wählen, ohne sich vorher informiert zu haben. Sie folgen Schlagwörtern und Hörensagen. Wer sich aber informiert und sich selbst im Klaren ist, was er will, wird seine Stimme vernünftig abgeben. Dann muss man nur noch hoffen, dass die meisten anderen ähnlich entscheiden.

Du kannst dazu beisteuern, indem du in deinem Umfeld darüber diskutierst und Nicht-Wähler sowie schlecht informierte mit deinen Argumenten zu überzeugen die selbe Wahl zu treffen.

Also kannst du nur selbst etwas tun!

"Die Schwachen" ziehen uns soweit nach unten, wie es die Regierung zulässt. Du musst bedenken, dass keine Partei ihr Programm zu 100% umsetzen kann, eben weil es kaum möglich ist eine absolute Mehrheit zu erreichen. Es gibt dann immer noch Kompromisse.

Wenn die Federführende Partei in Punkt X einen Standpunkt hat, den die meisten Bürger nicht teilen - auch nicht diejenigen die X gewählt haben - führt es dazu, dass sie gegen ihr eigenes Programm agieren muss. Somit kann der Wille der "Schwachen" trotz Mehrheit der "Starken" dennoch umgesetzt werden.

Wie gesagt: Es kommt nicht auf soziale Schwäche/starke an, sondern auf Masse.

In Deiner Erörterung gibt es weder Banken noch Großunternehmen. Alle Macht liegt beim Volk? Parteien vertreten vorrangig die Interessen der Bevölkerung? Ich fürchte, mein Weltbild sieht deutlich pessimistischer aus...

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@schnoerpfel

Banken und Großunternehmen gehören auch zum Volk bzw. werden daraus gebildet. Sie stellen zwar größere Einflussbereiche dar, aber ich wollte hier keine vollwertige wissenschaftlich-wirtschaftliche Dokumentation veröffentlichen :D

Daher habe ich mich an die Grundlagen gehalten. Das Thema ist natürlich weitaus komplexer. Meine Antwort sollte nur der Frage hier dienen

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@schnoerpfel

... und hier ist die Verantwortung der Bürger sich umfassend zu informieren, wen sie da wählen und wie sie ihnen auf die Finger kloppen und nicht auf die Stichpunkt-Phrasen der Politiker kurz vor der Wahl zu hören und ansonsten sich selbst "seinen" Kandidaten mit Verharmlosungen und Übertreibungen schönzureden.

Das erreicht man übrigens nicht mit der Wahl von Parteien an einem der äusseren Spektren. Die hören nicht auf Lobbyisten, sondern wirtschaften ganz direkt in die eigene Tasche.


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Wenn du die Schwachen nicht unterstützen willst, dann geh doch in ein völlig entsolidarisiertes Land wie die USA. Aber dann beschwer dich nicht, wenn die Armen im verzweifelten Überlebenskampf mit der gezückten Waffe dich ausrauben, du dich Zuhause nicht mehr sicher fühlst nach dem x-ten Einbruch und du dich in einen umzäunten Sicherheitsbereich zurückziehen musst, um Gewalt und Drogen zu entkommen.

Und wenn du dann z.B. lange schwer krank wirst, dann bist du plötzlich selbst in die Kategorie der Schwachen gerutscht. Ich hoffe, du rufst dann nicht nach Hilfe!

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