Hi Leute, ich bin grade am Sparen und ich leg das Geld einfach auf der Bank ab. Ist es da aber wirklich sicher, bzw. wem gehört es dann überhaupt?

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7 Antworten

Du hast eine Forderung gegenüber der Bank, die Bank eine Verbindlichkeit. Das ist ein Recht, das Dir niemand nehmen kann.

Außerdem ist es Dein Geld. Die Bank darf damit nichts tun ohne Deine Zustimmung.

Wichtig für Dich: die Bank, bei der Du Dein Geld liegen hast, muss Mitglied im Einlagensicherungsverbund sein. Damit Du Dein Geld wieder bekommst, falls die Bank insolvent wird.

Das Geld auf dem Konto, weches auf Ihren Namen lautet, das gehört Ihnen.

Sie können es folglich von der Bank jederzeit zur Rückzahlung an Sie herausfordern; insoweit steht der Begriff der Forderung zur Rrückzahlung  als Möglichkeit nicht ganz verkehrt im Raum.

Viele Einbrecher greifen schon mal unters Kopkissen oder suchen an anderen bekannten stellen im Haushalt nach Bargeld und Sachwerten.

Bei Banken geschieht dies weniger häufig und trifft in schädigender Weise vor allem nie den einzelnen Kunden.

Abgesehen davon, dass es auf Konto oder Sparbuch keine Zinsen bringt, ist es bei einer in Deutschland ansässogen Bank durchaus sicherer, als unter Deinem Kopfkissen (zumindest mal bis zu einem Betrag von 100.000,00 EUR).

Das Du "nur" eine Forderung gegenüber der Bank hast, ist kein Nachteil. Wenn Du z. B. einen Kredit aufgenommen hast, gehört das Geld, dass Du aufgenommen hast auch Dir und die Bank hat nun "nur" eine Forderung gegen Dich. Zurückzahlen musst Du den Kredit trotzdem - und die Bank muss Deine Einlage wieder zurückzahlen. Das sind halt die buchhalterischen Fachausdrücke. Dein Kollege lacht sich bestimmt ind Fäustchen, weil er Dich ins Bockshorn jagen konnte. Lass Dich nicht verarschen!

Das Geld gehört schon dir. Allerdings verwaltet es die Bank und arbeitet auch damit. Verloren geht es dort auch nicht, im Regelfall. Aber bei den momentanen Zinsen kannst du es auch genauso gut unter dein Kopfkissen packen.

Das "Geld" geht in das Eigentum der Bank über. Klingt komisch, ist aber so. Du hast lediglich eine "Forderung" gegenüber der Bank auf Auszahlung eines bestimmten Geldbetrags.

Was aber nur wenige wissen: eine Forderung ist ein immaterieller Vermögensgegenstand. Sein Wert entspricht dem angelegten Geld.

Man kann Forderungen auch kaufen oder verkaufen, genauso wie Patente oder Lizenzen.

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@Seeheldin

Dem steht meine Aussage nicht entgegen. Der materielle "Geldschein" gehört mir bei einer Einzahlung bei der Bank aber nicht mehr. Die mir verbleibende Forderung muss die Bank erst durch Auszahlung in Gestalt einer Übergabe eines "Geldscheins" an mich auslösen. Bis dahin habe ich kein "Geld" sondern nur eine Forderung, deren Begleichung in materiellem "Geld" nicht gesichert ist.

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Und was passiert, wenn wieder eine Bankkrise kommt. Krieg ich dann wirklich mein Geld? Danke schon mal

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@Tina85BY

Ihr Geldvermögen bei der  Bank bleibt erhalten, während zu Hause aufbewahrtes Geld, wenn es erst mal weg ist, häufig auch verloren bleibt.

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@Tina85BY

Der Steuerzahler (also wir alle) werden es schon richten. Darum gibt es ja so strenge Bankenregulierungen und Eigenkapitalvorschriften. Ich fühle mich mit meinen ca. 400.000 € nicht in Gefahr.

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@Omikron6

Ich denke Dir sind die Schwierigkeiten mit den Anlagensicherungsfond auch bekannt, und Du hast das Kapital auf mehrere Banken verteilt

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Geld, das du auf DEIN Konto einzahlst, gehört selbstverständlich dir.

- Das Geld, was auf der bank auf Deinem Konto liegt, gehört natürlich Dir

- Bis zur Höhe der Einlagensicherung ist das geld absolut sicher bei der Bank

- Unterm Kopfkissen kanns geklaut werden, ob das die hausratsversicherung zahlt, ist zweifelhaft, wenn die bak ausgeraubt wird, interessiert Dich das nicht, Dein Geld ist da.

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