Hi Leute habt ihr Angst davor zu sterben? Und was glaubt ihr was passiert?

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12 Antworten

Ich habe keine Angst vor dem Tod. Das Sterben kann allerdings unangenehm sein, da habe ich schon ein paar Bedenken.

Was danach passiert, hängt im Wesentlichen von dir ab. Das Leben ist in etwa wie ein Besuch auf dem Abenteuerspielplatz. Wir erleben Abenteuer, machen unsere Erfahrungen und irgendwann ist es Zeit nach Hause zu gehen. Wenn wir uns von unserem Spiel zu sehr haben einfangen lassen, fällt es uns nicht leicht, wieder in die Realität zurückzukehren und wir nehmen unsere Rolle mit und erleben sie dann weiter. Wer den ganzen Tag Pirat gespielt hat, der nimmt das mit und spielt es zu Hause weiter. Die Couch ist dann eben das Piratenschiff und das Wohnzimmer die See.

Anders ausgedrückt: Wenn du dich von irgendwelchen Mythen über das Leben nach dem Tod hast einfangen lassen und davon überzeugt bist, dann wirst du nach dem Tod auch genau diese Mythen erleben - auch wenn sie nicht echt sind. Wir erschaffen so etwas und wir spielen das Spiel so lange, bis wir merken, dass es nicht echt ist.

Ohne diese Umwege gibt es auf der anderen Seite erst einmal etwas, das man am ehesten als "Erholungseinrichtung" bezeichnen könnte. Wir ruhen uns dort aus, verarbeiten das Erlebte, lassen unsere Krankheiten los, orientieren uns neu und entscheiden dann irgendwann, wie es weitergeht. 

Das mag dem einen oder anderen unsinnig erscheinen, basiert aber auf meinen eigenen Erfahrungen. Wer etwas anderes glauben möchte, gerne.

halte ich für schwachsinn

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@Anthraxxx

Das ist völlig ok. :) Jeder sollte seine eigenen Erfahrungen machen.

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Ich habe schon oft gesehen, wie sich Menschen in den Tod gequält haben. Der Tod ist oft kein schneller Prozess. Todkranke Menschen fallen oft langsam in sich zusammen und ihr Zustand verschlechtert sich Stück für Stück. Manchmal geht es auch ganz schnell, die Diagnose wird gestellt und 2 Wochen später ist die Person tot. 

Es ist häufig so, dass man vorher bettlägerig wird und gepflegt werden muss. Man liegt öfter in seinen eigenen Fäkalien, man kann nicht alle Körperteile bewegen und entwickelt vielleicht sogar Kontrakturen und Druckgeschwüre, wenn die Schmerzmedikation falsch eingestellt ist hat man teilweise heftige Schmerzen. 

Dazu all die Ängste und Sorgen, verbunden mit chronischer Langeweile und sehr viel Einsamkeit. Klar bekommt man besuch, doch eigentlich liegt man einfach nur rum.

In so einem Fall wird man plötzlich so angewiesen auf andere Menschen wie nie zuvor und wenn man Pech hat, dann kann man diese nicht einmal leiden. 

Der Tod ist gnadenlos. Er kommt einfach, wenn er kommt; ganz egal ob du noch Pläne hattest, ob es dir gerade so richtig, richtig gut ging und alles so schön war, dass es scheinbar gar nicht mehr besser ging, ob andere auf dich angewiesen sind, du noch zu jung bist oder ob du niemals wirklich glücklich warst. 

Zudem kann es in Krankenhäusern - für manche - zu ganz verstörenden Erlebnissen kommen, sofern man ins Krankenhaus eingewiesen wird. Man hat schon die eigenen Sorgen und muss dann noch beobachten wie sich der demente Bettnachbar mitten im Raum erleichtert, wie es zu Auseinandersetzungen jeglicher Art kommt oder wie der Bettnachbar den man so gut leiden konnte einfach kollabiert. 

Meiner Meinung nach muss man vor dem Tod selber jedoch keine Angst haben, danach hat man es wirklich hinter sich und weder Verantwortung noch Sorgen.

ich hatte früher immer Angst aber jetzt nicht mehr...ich weiß nicht was dann passiert aber ich denke gar nichts auch wenn man manchmal denkt da muss doch was sein aber was soll da sein? Warten meine Lieben da auf mich? Wäre schön aber ich denk eher nicht...

Hey, nein ich habe keine Angst vor dem Tod früher mal als ich jünger war hatte ich Angst und machte mir darüber Gedanken.Und was danach passiert weiß ja niemand so wirklich.Zu dem Thema gibt es viele Meinungen.Ich denke,dass nach dem Tod garnichts passiert das ist dann so als würde man schlafen einfach "nichts".Wenn du dir drüber Gedanken machst und vielleicht Angst hast lenk dich irgendwie ab das macht kein Sinn es wird sowieso jeder von uns irgendwann sterben.Die einen früher und die einen etwas später. Genieße dein Leben und mach dir über sowas keine Gedanken. LG

Keine Ahnung - nach dem ich vor etwa 10 Jahren einmal kurz vorm abnippeln war, habe ich mir geschworen beim nächsten mal nicht mehr dagegen anzukämpfen. Aber loslassen um zu sterben ist nicht so einfach wenn man Menschen zurück lässt, für die man sich verantwortlich fühlt.

Was kommt danach? Nichts - nur endlose Dunkelheit...

Nein habe ich nicht.

Während dem Vorgang des Sterbens fahren alle Körperfunktionen herunter und der Körper beginnt zu verfallen. Aus Mangel an Bewusstsein bekommt man dies aber gar nicht mit.

Zu dem Sterbeprozess gehört nicht nur der Tod!

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@Andrastor

Was danach ist können wir nicht mit Sicherheit sagen, doch was zuvor passiert, das wissen wir sehr genau. 

Mir scheint es so als hättest du nicht das richtige Verständnis bezüglich des Wortes "Sterben". Wenn man stirbt, dann lebt man noch und das Sterben ist - sofern man nicht vom Zug überrollt wird oder einen Schlaganfall erleidet und sofort stirbt - ein Prozess.

Und der Sterbeprozess ist nicht immer so angenehm ... 

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@Andrastor

Vor mehreren Wochen musste ich auf einen Patienten der im Sterben lag mehrere Stunden aufpassen und glaub mir, der Todeskampf war nicht einfach nur "Während dem Vorgang des Sterbens fahren alle Körperfunktionen herunter und der Körper beginnt zu verfallen".

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@Tilgung

Was nachher ist können wir sehr wohl mit Sicherheit sagen, nur die meisten abergläubischen sind nicht in der Lage die Faktenlage zu analysieren.

Was du hier beschreibst ist der Todeskampf, also die Zeit vor dem Sterben. Das Sterben an sich ist nichts weiter als das Herunterfahren der Körperfunktionen, was bis dahin geschieht, hat noch nichts mit dem Sterbeprozess zu tun, sondern ist noch Teil des Lebens.

Kleiner Unterschied.

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@Andrastor

>>I. Ärztliche Pflichten bei Sterbenden

Der Arzt ist verpflichtet, Sterbenden, d.h. Kranken oder Verletzten mit irreversiblem Versagen einer oder mehrerer vitaler Funktionen, bei denen der Eintritt des Todes in kurzer Zeit zu erwarten ist, so zu helfen, daß sie in Würde zu sterben vermögen. Die Hilfe besteht neben palliativer Behandlung in Beistand und Sorge für Basisbetreuung.<< http://www.medpsych.uni-freiburg.de/OL/body_richtlinien.html

Und dieser Zustand von dem wir hier reden kann sich über mehrere Stunden hinziehen.

Ich versuche übrigens nicht dich zu überzeugen, sondern einfach nur Menschen zu informieren die das hier lesen und meinen könnten du wüsstest, was das Wort "Sterben" bedeutet. 

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@Tilgung

Die Sterbephasen sind mir wohl bekannt, aber auch diese beziehen sich auf das Leben, nämlich auf das Leben der Todgeweihten und der Angehörigen.

Was oben beschrieben ist, bezieht sich ebenfalls hauptsächlich auf das Leben.

Ein "Sterbender" ist ein Patient der dem Tode sehr nahe ist, ein tatsächlich "Sterbender" ist jedoch ein Patient für den es keine Rettung mehr gibt, dessen Körperfunktionen bereits herunterfahren.

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@Tilgung

Ich glaube wir befinden uns an so einem witzigen Punkt, dass man das auskosten muss. 

Welche Sterbephasen kennst du? Damit ist gemeint, nach welchem Modell. Kennst du auch die medizinischen Sterbephasen. 

Und sei doch so gut und erläutere mir den Unterschied eines "Sterbenden" und eines "Sterbenden"! :D 

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@Tilgung

Da du offensichtlich nur vor hast dich über mich und meine Aussagen lustig zu machen, sehe ich nicht ein warum ich näher auf deine Fragen eingehen sollte.

Den Unterschied zwischen den Interpretationen eines Sterbenden habe ich dir oben bereits geschildert.

Auch darauf werde ich nicht näher eingehen, da dir offenbar die Fähigkeit sinnerfassend zu lesen fehlt.

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Du gehst davon aus, dass das Bewußtsein eine Folge der Hirnaktivität ist. Tatsächlich existiert das Bewußtsein unabhängig davon. Das Gehirn ist nur eine Art Transformator, der die physische Realität für unser Bewußtsein erfahrbar macht.

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@joangf

Du gehst davon aus, dass das Bewußtsein eine Folge der Hirnaktivität ist

Genau so ist es auch.

Tatsächlich existiert das Bewußtsein unabhängig davon

Und genau das ist falsch.

Das Bewusstsein ist nicht mehr als die chemische und elektrische Kommunikation verschiedener Gehirnzellten. Wir können es messen, beweisen und sogar feststellen in was für einem Bewusstseinszustand sich jemand befindet.

Durch verschiedene Mittel wie Medikamente zum Beispiel können wir den Bewusstseinszustand verändern, so können wir das Bewusstsein vorübergehend ausschalten, was bei Operationen sehr praktisch ist, da die Patienten so weder schreien noch sich wehren.

Stell dir das Bewusstsein wie eine Kerzenflamme vor. Wenn der Docht zu Ende geht, erlischt die Flamme und du würdest dich auch nie fragen ob diese Flamme irgendwo anders weiterexistiert, nicht wahr?

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Ich bin Christ, ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Ich habe keine große Angst vor dem Tod.

Du kannst im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und
"Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen).
Das sind Gründe, um an Gott und ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Wenn Du mehr wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Du solltest dir eher Gedanken über das Leben machen.

Nicht der Tod ist zu fürchten, sondern das du nie angefangen hast richtig zu leben! Angst nimmt die Lebensfreude!

Wennich Angst vor dem Sterben hätte, könnte ich mein Leben doch nicht richtig genießen. Klar, alle werden irgendwann sterben, aber denk doch jetzt noch nicht daran, sondern lebe erstmal mit vollen zügen dein Leben.

Ich glaub, dass nichts passiert.

Nein noch nicht. Nichts.

Nein, schlimmer als hier und jetzt kann es ja nicht werden.

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