Hi, ist Gott doch was unabänderliches und führt er uns unser Leben hindurch doch zu den richtigen Glauben, unabhängig von jeder Religion?

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14 Antworten

Oh mano..

ich fasse mich bewusst ganz kurz, denn das ist ein unerschöpfliches Thema.

Gott ist Liebe und jede Projektion menschlicher Eigenschaften auf ihn ist unsinnig. Diese Liebe hat die Kraft wie ein Gesetz, allen Unsinn, den wir Menschen anstellen und damit die Ordnung stören, wieder ins rechte Maß zu bringen.

Da kannst du Gott mit der Schwerkraft vergleichen. Wenn dir etwas auf den Fuß fällt, machst du auch nicht die Schwerkraft verantwortlich.

Ebenso vollautomatisch antwortet Gott auf jeden liebevollen Gedanken, aber auch auf Hass.

Wir haben unseren freien Willen und können in den uns vorgegebenen Grenzen jederzeit selbst entscheiden, ob wir lieben oder hassen wollen.

Auch das Jüngste Gericht ist ein menschliches Konstrukt. Tatsächlich findet es ständig statt. Jeder liebevolle Gedanke oder jede liebevolle Tat bringt dich dem Himmel ein Stück näher, während dich jeder Hass der "Hölle" näher bringt. Dabei sind Himmel und Hölle aber keine Orte, sondern Zustände des Bewusstseins, die du bereits jetzt in der Gegenwart erlebst.

Was ich hier schreibe ist die Erkenntnis vieler Jahre Mediatation, die sich eigentlich nicht mit Worten beschreiben lässt.

Ich wäre froh, wenn zumindest gefühlsmäßig etwas bei dir angekommen ist.

Liebe Grüße...

 - (Menschen, Leben, Religion)

hi,

MarioSchoenfeld,

ja, "Gott ist doch etwas Unabänderliches", und bei dieser Formulierung mußte ich doch ein wenig Schmunzeln.

Egal, ob Menschen glauben oder nicht, ob sie versuchen, ihn aus ihrem Leben auszugrenzen oder/und  nie den Gedanken zulassen, daß es ihn geben könnte, ist Gott insofern "unabänderlich" als er sein Vorhaben mit der Menschheit realisieren wird .

Vielleicht ist es das, daß diese Möglichkeit bestehen könnte, das Atheisten doch ab und zu - nach meinem Empfinden - sehr kämpferisch dagegen argumentieren läßt.

Denn, eigentlich könnten sie sich enspannt zurücklehen , wenn sie ganz sicher wären, es gäbe keinen Gott und könnten ihr Leben genießen.

Sicherlich kennen wir alle diese Geschichten, daß Menschen in höchster Not nach Gott gesucht haben.

Es gab und gibt immer Menschen, die nicht an die Existenz Gottes glaub(t)en.

Auch das zieht sich wie ein "Roter Faden" durch die Bibel. sogar die, die glaubten, wandten sich oftmal ab, z.B. Gottes Volk, die Israeliten. Und machten sich ihre eigenen Götzen, wie das Goldene Kalb.

Die Bibel ist ein Meisterwerk. Die Grundsätze sind und waren durch alle Menschheitsgnerationen anwendbar und absolut zum Guten für den Menschen. Sie sind an Weisheit nicht zu übertreffen. Sie hat Verfolgung überlebt und ist heute in so vielen Sprachen zugänglich wie nie zuvor!

Menschen, wie z.B. , wären getötet worden, hätten sie nicht unter gottes Schutz gestanden, um sein Vorhaben durchzuführen.

Allein die "Goldene Regel", die Jesus formulierte, könnte bei ihrer Anwendung Kriege und Umweltzerstörung verhindern.

Ein Glauben kann uns nur dann durch das Leben führen, wenn wir seine Grundsätze in unserem Leben anwenden.

Und Gott können wir nur lieben, wenn wir Glauben entwickeln.

Daher ist die Liebe das Wichtigste, denn durch sie bleiben wir in Gemeinschaft mit Gott.




juste55 26.02.2017, 17:45

P.S.: Korrektur: "Menschen, wie z.B. Luther,....."

Um sich Gott zu nahen, muß man glauben, daß er existiert.

"Nahrt euch Gott, und er wird sich euch nahen" (Jak.4:8)

Um sich Gott zu nahen, ihn kennenzulernen, ist es nötig, sein Wort, die Bibel zu lesen und zu verstehen.

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Gott drängt sich nicht derart auf, dass man Ihn nicht auch ablehnen könnte. Es gibt keine Gewähr dafür, dass ungläubige Menschen irgendwann doch zum Glauben an Gott gelangen. Immerhin ist ihnen der freie Wille gegeben und die Tatsache, dass Gott uns liebt, ändert daran nichts. Gott gibt allerdings jedem Menschen soviel Gnade, Ihn zu suchen und zu finden, doch der Mensch muss auch mitwirken. Ein Mensch kann auch die Gnade abweisen,  verdrängen, nicht zulassen, weil man bequemer ohne Gott leben möchte. Und diese Ablehnung Gottes kann bis in den Tod fortbestehen und die Ewigkeit bestimmen.

Der Unglaube und die Ablehnung Gottes ändern nichts daran, dass wir als Geschöpfe in Gottes Hand sind. Er liebt uns - auch wenn wir ihn nicht lieben. Er lenkt unser Leben - wenn wir es zulassen. Er lässt uns aus seiner Hand nicht herausfallen, wohl aber können Geschöpfe sich herausfallen lassen, denn sonst gäbe es das Böse nicht.

Wir sind immer in Gottes Hand, denn Er ist unser Schöpfer. Nur wird ein Mensch, der sich dessen bewusst ist, vertrauensvoller und angstfreier auch in schwierigen Situationen sich  bewegen können als jemand, der den Gedanken an einen liebenden Gott von sich weist. Wir können nicht tiefer fallen als in Gottes Hand - glücklich der Mensch, dem dies immer bewusst ist.


earnest 25.02.2017, 16:54

Das sind - wie sehr oft bei dir - von vorn bis hinten bloße Behauptungen.

Ganz schlimm deine Behauptung, nur gläubige Menschen könnten besonders vertrauensvoll und angstfrei sein.

Viele fanatische Gläubige beweisen uns gerade bei GF täglich das Gegenteil. 

Deine Behauptung ist eine Ungeheuerlichkeit - ein Schlag ins Gesicht all der Menschen, die nicht an Gott, eine Göttin, Götter, Göttinnen und Götter glauben.

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stefanbluemchen 26.02.2017, 10:30
@earnest

Alle über Einen Kamm scheren!  Das tust du. Denn so, wie der wahre Gott eine Organisation hat die seinen Willen tut, so hat auch Satan eine Organisation, die gegen den wahren Gott kämpft. Und jeder, der nicht auf der Seite des wahren Gottes ist, ist automatisch auf der Seite Satans, auch wenn ihm das nicht bewusst ist. 

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earnest 26.02.2017, 22:34
@stefanbluemchen

Redest du mit mir?

Dein Kommentar hat NICHTS mit meinem Beitrag zu tun. Warum steht er dann darunter?

Ich fände es nett, wenn du deinen Teufelsglauben anderswo abladen könntest.

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Gott hat uns ein Gewissen gegeben und auch die Sehnsucht, dass es "mehr" gibt als nur dieses irdische Leben und dass wir Antworten auf die Fragen, wo wir herkommen, was der Sinn unseres Leben ist und wo wir nach unserem Leben sein werden, erhalten könnten. Die Bibel verheißt, dass wir Gott finden, wenn wir ihn ernsthaft und aufrichtig suchen...

Die verschiedenen Religionen und Religionsphilosophien widersprechen sich in diesen wichtigen Fragen total: Einige glauben an eine Wiedergeburt auf der Erde, andere an die Existenz vieler Götter oder dass wir alle Götter sind. Als logische Konsequenz kann maximal eine der verschiedenen Glaubensrichtungen richtig sein.

Die Bibel sagt auf jeden Fall klar:

"Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!" (2. Mose 20,3 und 5. Mose 5,7).

"Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt? Du tust wohl daran!" (Jakobus 2,19).

Jesus hat gesagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben" (Johannes 14,6) und nicht "ein Weg, eine Wahrheit und ein Leben".

Die MacArthur-Studienbibel kommentiert Johannes 14,6: "Das ist Jesu sechste »Ich bin« - Aussage im Johannes - Evangelium (s. 6,35; 8,12; 10,7.9; 10,11.14; 11,25; 15,1.5). Als Antwort auf Thomas' Frage (V. 5) erklärt Jesus, dass er der Weg zu Gott ist, weil er Gottes Wahrheit ist (1,14) und das Leben Gottes (1,4; 3,15; 11,25). In diesem Vers wird nachdrücklich betont, dass Jesus der einzige Zugang zum Vater ist. Zu Gott gibt es nicht viele Wege, sondern nur einen - Jesus Christus (10,7-9; vgl. Mt 7,13.14; Lk 13,24; Apg 4,12)."

Was verstehst du unter "richtigem" Glauben. Welchen Wert sollte er für was haben ?
Für Christen (für andere weiß ich nicht) kommt es auf das richtige ("gerechte", im Sinne Jesu) Handeln an. Gott führt uns mit Sicherheit nicht zum richtigen Glauben. Die Botschaft Jesu ist kein Geheimnis. Sie liegt offen für alle bereit und ist nachvollziehbar und beinhaltet den Willen Gottes.

um am Ende Gläubig zu sein

Das ist nicht das Heilsziel (ich spreche hier nur für Christen) sondern eben gerecht (heilig !) zu werden. Lies mal dazu (wenn du es überhaupt wissen willst) was Jesus nach Mt.25,31-46) dazu (für das Ende !) deutlich sagt.
https://www.bibleserver.com/text/EU/Matth%C3%A4us25

Gott führt uns, wenn wir es zulassen, und Er lässt sich finden, wenn wir aufrichtig nach Ihm und der Wahrheit suchen! Ansonsten lässt Er dir deine volle Freiheit.

"Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan." (Matthäus 7,7-8)

„Prüfet alles und behaltet das Gute.“ (1Thess. 5:21)

Es kommt also vollkommen auf dich selbst an, denn Gott zwingt uns zu nichts!


Wie auch immer, solltest du nicht Gott für dein Leben verantwroten, sondern dich selbst. Gerade deshalb lehne ich das Abwälzen der Verantwortung auf Gott ab, weil die Leute glauben, Gott wird es schon richten oder bestrafen, wenn man jemand "böse" war.Nein, wir sind der Ursprung unseres Lebens und sollten uns dementsprechend göttlich verhalten, und damit meine ich nicht sich als Tyrannen der Welt aufzuspielen, sondern die Liebe zu verbreiten.

Es ist möglich, dass nach unserem Leben die Erleuchtung kommt. Welche das ist, muss allerdeings nicht die sein, die ausgerechnet deinem Gottesbild und deiner Religion entspricht.... UUUnd diese Erleuchtung kann auch ausbleiben, ganz ehrlich, manche wissen nicht mal, wie sie sich selbst nach dem Tod weitersteuern, die bleiben dann hängen. So erleuchtet kann das dann nicht sein. Denke das hängt stückweit von dem Lernen während des Lebens ab.


Gott ist unabänderlich:

Ihr seid meine Zeugen“, ist der Ausspruch Jehovas, „ja mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und an mich glaubt und damit ihr versteht, daß ich derselbe bin. Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir war weiterhin keiner." (Jesaja 43:10)

Führt er uns unabhängig von einer Religion zum wahren Glauben?

"sucht Jehova, all ihr Sanftmütigen der Erde ... Sucht Gerechtigkeit, sucht Sanftmut. Wahrscheinlich könnt ihr am Tag des Zornes Jehovas geborgen werden." (Zephanja 2:3)

Es gibt also keinen Automatismus. Jeder hat einen freien Willen und eine Eigenverantwortung

Was geschieht, wenn wir Gott aufrichtig suchen?

"damit sie Gott suchen, ob sie ihn wohl tastend fühlen und wirklich finden mögen, obwohl er tatsächlich einem jeden von uns nicht fern ist. " (Apg. 17:27)

"Jehova ist nahe allen, die ihn anrufen, Allen, die ihn in Wahrhaftigkeit anrufen." (Psalm 145:18)

Dann unterstützt er unsere Suche nach ihm sogar:

"Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen." (Jakobus 4:8)

"Dennoch kommt die Stunde, und sie ist jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater mit Geist und Wahrheit anbeten werden; denn in der Tat, der Vater sucht solche als seine Anbeter." (Joh. 4:23)

"Denn, was Jehova betrifft, seine Augen durchschweifen die ganze Erde, damit er sich stark erweist zugunsten derer, deren Herz ihm gegenüber ungeteilt ist.“ (2. Chronika 16:9)

Aabaab 25.02.2017, 22:16

eine sehr gute, umfassende Antwort, danke OhNobody!

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Der Mensch ist älter als alle Philosophien und Religionen, die nur für seine Erlösung geschaffen wurden. Trotz dieser Philosophien und Religionen und trotz seines großen Wissens, das er sich erworben hat, ist er mit seinem Leben nicht wirklich zufrieden. Seine Zugehörigkeit zu einem bestimmten Glaubensbekenntnis oder einer Glaubensrichtung hat ihm in keiner Weise geholfen, weil er nicht fähig ist, die fundamentale Wahrheit, die allen Religionen zugrundeliegt zu verwirklichen nämlich die Liebe. Um mit Gott vereint zu werden, braucht man keiner bestimmten Religion anzugehören und muß auch weder seine Konfession noch seine gesellschaftliche Stellung aufgeben. Ganz unabhängig davon kann jeder Gott inwendig begegnen.-Kirpal Singh

„Wer Gott liebt, hat keine Religion außer Gott.“ ―Rumi

earnest 25.02.2017, 19:54

Also, ich bin mit meinem Leben zufrieden, Emma.

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was du redest ist hier leider reiner müll. ich hoffe das meinst du nicht ernst. selbst jeder bigotte pfarrer würde dich auslachen wie wörtlich du die bibel nimmst

Das Göttliche umschließt alle Gläubigen, Atheisten und auch alle normalen Leute.

earnest 26.02.2017, 22:27

Das sehen Atheisten sicher anders.

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DreiGegengifts 27.02.2017, 18:16
@earnest

Das sehen Atheisten sicher anders.

Für diese Annahme gibt es keinen Anlass. Ich sprach nirgends von einem theistischen Göttlichen.

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Das ist die Sache von jedem persönlich. Beim glaube gibt es nicht richtig oder falsch. Jeder kann glauben was er will.

tommy4gsus 25.02.2017, 11:05

Hm. Wenn du mal gestorben bist, wird es ganz plötzlich wichtig, was du geglaubt hast! Dann steht der lebendige Gott vor dir.

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Phantomadora 25.02.2017, 11:19
@tommy4gsus

Aber gerade das sollte doch nicht der Fall sein, diese Angst vor Gott. Ich kenne Menschen, die haben ihr Leben lang nichts für sich getadn, sondern für den Herrn gebückelt und sind im Alter psychisch kaputt. Und nur, weil sie Angst vor seiner Strafe hatten. DAs kanns doch nicht sein. Für mich sollte Glaube nichts mit Angst zu tun zu haben!!

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Er "führt" dich zu Ihm, wenn du "Ihm" glaubst (5.Mose 30,19; Joh.14,6).

Die "Religionen" (2.Kor.4,4) kannst du "vergessen", denn diese kommen vom "Gott dieser Welt" (Offb.12,9; 17,1-6).

Die entscheidende Frage lautet doch wohl: IST Gott? 

Erst dann kommen die nachgeordneten Fragen. 

Gruß, earnest

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