hi ich habe jetzt einen eigenen drehbuch geschrieben würde den jetzt gerne verfilmen was soll ich tu

3 Antworten

Es heißt erst einmal DAS Drehbuch. Wenn du denkst, dass dein Drehbuch wirklich gut ist, und das wirst du wohl :D, würde ich es zur Sicherheit einfach noch einmal jemandem in die Hand drücken, der etwas von REchtschreibung versteht und die Geschichte noch nicht kennt. So werden kleine Flüchtigkeitsfehler ausgemerzt und eventuelle Ungereimtheiten in der Handlung selbst entdeckt. Mir hilft das jedenfalls immer sehr von einem Außenstehenden eine Meinung zu bekommen. Ob man dann darauf eingeht, ist ja immer noch eine andere Sache.

Wenn du das gemacht hast, kommt es darauf an, in welcher Art du es verfilmen möchtest. Hier stand irgendwo etwas von 110 Seiten. Das bedeutet das wird dann wohl ein 90 Minüter, ganz grob gesehen.

Um das Buch überhaupt ersteinmal an irgendjemanden weiter zu geben soltlest du folgendes tun: Ein Exposé schreiben. Heißt, eine grobe Zusammenfassung der wichtigsten Handlungspunkte. Bei einem Umfang von 110 Seiten, sollte das Exposé maximal 2 Din A4 Seiten auf dem PC geschrieben und minimal 1 Din A4 Seite lang sein. Wenn du dazu noch eine Logline verfasst könnte das erstens für dich hilfreich sein und für den späteren Verkauf. In der Logline stellt du die Hanldung in nicht mehr als 3 Sätzen zusammen. Also: Worum geht es eigenetlich in diesem Film? Dazu kommen dann noch Angaben über: Genre, Länge (heißt, wie lang genau wird der Film, wenn er fertig ist, nach deinem derzeitigen Drehbuch), ob Kurzfilm/Spielfilm.

Wenn du diese Anaben alle durch hast, heißt es eigentlich nur noch recherchieren und bewerben. Recherchieren deshalb, weil du gucken musst, wo dein Drehbuch am ehesten angenommen wird. Ist es zum Beispiel vollgepackt mit Sci-Fi Special Effects musst du sehen, welche Filmproduktion oder Sender solche Filme überhaupt umsetzten. Da hilft es nichts ZDF anzusprechen. Nur so als extremes Beispiel.

Wen ud insgesamt anschreiben kannst, sind öffentlich-rechtliche Fernsehanstalten. Viel Geld, dafür nicht so viele Freiheiten und halleluja jede Menge Umschreibearbeit am Drehbuch. Da müsstest du dich auch darauf gefasst machen ein Treatment schreiben zu müssen. Außerdem gibt es Buy-out. Das heißt du bekommst einmal Geld, dafür werden dir alle Rechte abgekauft und, egal wie viel der Film im Endeffekt einspielt, davon siehst du keinen Cent. Aber das Ausgangshonorar ist ziemlich gut. Dann natürlich die Privaten Sender. Dort läuft es ähnlich. Bei denen hast du Total Buy out. Bei den öffentlich-rechtlichen hat man manchmal noch eine Chance auf Wiederholungshonorar. Das heißt, ab der zweiten Wiederholung des Filmes im Fernsehen, bekommst du pro Wiederholung eine gewisse Summe Geld. Auch hier wird man gut bezahlt. Als nächstes kommen die kleinen Filmproduktionen in Deutschland. Hier hast du den Vorteil, dass sie dir gleich das Drehbuch abkaufen, anstatt, wie bei den anderen, erst einmal die Idee an der dann tausendfach herumkgeschriaubt und geschrieben wird, bis der Film doch einiges anders ist, als gedacht. Dafür bekommt man meist nicht so viel Geld wie bei den Fernsehsendern. Manche Filmproduktionen bringen aber auhc Kinofilme heraus. Da also wieder ein Vorteil und man hat tendenziell mehr Freiheiten.

Was ich dir sonst noch empfehlen kann ist:

  1. Schick NIEMALS bei deiner Bewerbung das ganze Drehbuch mit. Exposé und die Angaben über Genre, Länge, etc reichen. Wenn du möchtest, kannst du auch schon ein-zwei Szenen mitschicken, zum Probelesen. Hier natürlich gut aussuchen, dass die Szenen möglichst vielsagend sind. Soll heißen, keine aussuchen, die im Film total super aussehen werden, aber im Drehbuch unspektakulär in wenigen Zeilen abgehandelt wurden, was ja leicht passiert. Such welche aus, die sowohl gute Dialoge, Ideen und Szenentexte enthalten. Liegen dir besonders Actionsszenen, schick davon eine mit. Sie kann einfach aus dem Zusammenhang heraus sein. Es geht darum, dass sie dein Können sehen, deinen Stil.

  2. Mach für dich selbst vielleicht noch eine Charakterisierung deiner Hauptfiguren. So fällt es dir später leichter, bei einer Änderung des Drehbuches diese schnell und gut auszuführen und du rutschst nicht aus dem Charakter heraus.

  3. Vordreh. Frag bei einer Medienschule an oder einem Filmclub. Dreh bestimmte Szenen, schwierige, oder welche, bei denen du sagst, dass sie vielleicht etwas langwilig, aber wichtig für die Handlung sind. Oder dreh einen Trailer. Egal ob Szene oder Trailer, es geht hierbei weniger um die Chalität, Kostüme oder Kulissen. Bei einem Vordreh bzw. Layoutdreh geht es darum zu sehen, ob das, was man geschrieben hat, im Film auch wirklich gut rüberkommt. Manche Dialoge sind auf dem Papier so gut! Aber wenn sie dann gespielt werden, mit den Bewegungen, Gefühlen, etc. funktionieren sie auf einmal nicht mehr. Dann heißt es wieder ran. Wenn der Dreh ganz gut geworden ist, hast du auch noch etwas, mit dem du dich bewerben kannst.

Generell kannst du bei den Medien- und Filmschulen in deiner Umgebung fragen, ob dort jemand Lust hat deinen Film zu drehen. Die schaffen es auch groß raus.

Sorry, verdammt lang geworden. Hoffe es hilft dir. Ist einfach mal eine komplette Anleitung dazu, was man alles wie und wann beachten muss. Viel Erfolg! :D

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Hey, Ich schreibe grad an einem Drehbuch für einen Kinofilm (fast fertig) und möcjte ihn auch verfilmen lassen. Ich weiß zwar nun wie alles funktioniert (alsmit exposse und...) aber ich weiß nicht, an welchen RRegisseur/Produktion ich schicken soll? Wäre über eine schnelle Antwort sehr dankbar! Lg Jana

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@janalucie

Als No-name Autor ein Drehbuch erfolgreich zu verkaufen wird schwer, aber das heißt nicht, dass man es nicht versuchen soll.

Wenn du vorher noch nie ein Drehbuch verfilmt hast, würde ich dir empfehlen mit dem Drehbuch oder aber einer Trailer-Version des Films auf Film-AG's oder Film-Studenten zuzugehen, damit sie dein Drehbuch, beziehungsweise den Trailer des Films einmal verwirklichen. Auf die Art und Weise bekommst du einmal mit, wie das in etwa läuft, was vielleicht noch am Drehbuch zu verbessern ist und gleichzeitig etwas zum Bewerben. ist der Trailer dann fertig oder eine Rohversion des Films, kannst du dich mit dem Material bei kleineren Filmproduktionen melden. Die findest du einfach durch Googlen. Nicht direkt das Drehbuch mitschicken, das ist wichtig. Schick erst dein Anliegen und Log Line, Exposé und/oder Treatment mit und erwähne in der Mail wie lang der Film werden wird (1 Minute pro Seite stimmt nicht ganz. Für eine exakte Angabe, spiel den Film einmal komplett durch oder Szene für Szene in seiner späteren Dauer) und welches Genre es ist. Du kannst auch erwähnen, dass du bereits einen Trailer oder einen Vordreh vorgenommen hast, die du gern bei Interesse schickst. Dafür brauchst du natürlich die Erlaubnis aller Beteiligter, die bei dem Dreh des Materials mitgeholfen haben, das solltest du also von Anfang an klar stellen.

Es kann sein, dass es nicht gleich klappt, aber versuch es einfach immer wieder. Wenn es gar nicht funktioniert, schreib weiter, mach andere Projekte und versuch es mit denen weiter oder reich das andere noch einmal ein Jahr später ein. Film ist leider eine sehr launische Geschichte und Abhängig von Trends und Budgets. Sollte dein Drehbuch "angenommen" werden, bereite dich darauf vor, dass du noch Dinge ändern musst. Das ist Gang und Gebe. Ich hoffe also du kannst mit Kritik an deinem Werk umgehen, wenn nicht, solltest du das vorher üben, indem du ein paar deiner Sachen von anderen Leuten lesen lässt und um Kritik bittest. Am Anfang ist das hart aber man lernt mit jeder Herausforderung ;)

Ich wünsche dir schon einmal viel Glück und Erfolg! Nicht aufgeben und notfalls versuchen mit dem Vordreh bei einem Wettbewerb mitzumachen.

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DER dreh\Das Buch\ DAS drehbuch,und jetzt überlege mal wo du genügend geld her bekommst. nichts gegen träume, aber der bessere weg ist der, erstmal ein BUCH zu schreiben und das erfolgreich zu verkaufen. DANN kannst du weitersehen.

wenn das mit deiner drehbuchverfilmung klappt kannst du mir dann sagen wie du es gemacht hast denn ich habe auhc so einiges was ich mir aufgeschrieben habe um es vielleicht zu verfilmen oder ein Buch daraus zu machen

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