Hi habe leider meine Rechnung vergessen zu bezahlen und aus 40 euro wurden 105 Euro. Ist das überhaupt erlaubt so eine Gebühr zu erheben?

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6 Antworten

Leider schreibst du nicht, was alles bis jetzt geschehen ist und aus welchen genauen Einzelposten sich die Gesamtforderung zusammensetzt.

Zunächst mal wäre interessant, ob du dich im Zahlungsverzug befindest. Dies wäre die Grundvoraussetzung für die Durchsetzung von Verzugsschäden, zu denen auch Inkassogebühren zählen.

Verzug wird durch Mahnung oder taggenaue Fälligkeit erreicht.

Weiter wäre zu klären, ob es sich um ein Inkassounternehmen oder einen Anwalt handelt, welcher hier die Forderung durchsetzen soll.

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In den meisten Fällen sind Inkassogebühren nicht durchsetzbar und werden auch nicht gesondert eingeklagt. Daher reicht es die Hauptforderung direkt an den Gläubiger zu zahlen, zzlg. 2,50 pro postalischer Mahnung. Wer ist Gläubiger?

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buryadrian 02.01.2016, 00:13

Gläubiger ist Douglass

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franneck1989 02.01.2016, 00:16

Dann kannst du das Inkasso ignorieren. Ich würde hier pauschal 5 Euro zur Hauptforderung aufschlagen und direkt an douglas überweisen. Damit sind die gut bedient. Stell dich aber ruhig noch auf den ein oder anderen Bettelbrief von der Inkassobude ein. Wirst du verkraften

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OnkelSchorsch 02.01.2016, 00:19
@franneck1989

Dann kommt der gerichtliche Mahnbescheid und es wird richtig teuer. Deine "Ratschläge" sind gefährlich, ich hoffe bloß, dass niemand auf deine haltlosen und gefährlich falschen "Tipps" reinfällt.

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franneck1989 02.01.2016, 10:04

Einem Mahnbescheid kann man widersprechen. Bei bezahlter Hauptforderung ist das absolut gefahrlos. Informiere dich mal über den §254 BGB und die etlichen Gerichtsurteile zu diesem Thema, dann wirst du sehen, dass du einfach nur falsch liegst. Noch nie wurden in einem solchen Fall die Inkassogebühren explizit erfolgreich eingeklagt. Daher ist dein Rat für den Fragesteller teuer und unnötig

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Hallo buryadrian,

ich hatte mal vor Jahren auch vergessen, eine Rechung für eine Bestellung zu bezahlen. Erhielt aber (komischerweise) nie eine 1. oder gar 2. Mahnung.

Dafür kam nach einer gewissen Zeit ein Schreiben eines Inkassobüros, in dem mir neben dem Rechnungsbetrag und Mahngebühren auch eine Bearbeitungspauschale berechnet wurde.

Ich hatte damals dem Inkassounternehmen geschrieben, dass ich nie Mahnungen erhalten habe und daher nicht bereit sei, die Kosten zu bezahlen. Ich sei jedoch bereit, den Rechnungsbetrag zeitgleich auszugleichen.

Das machte ich auch und habe danach nie mehr was vom Inkassobüro oder dem Versandhaus gehört.

Das ist inzischen gute 20 Jahre her - müsste also auch schon verjährt sein.

Du solltest dich mit dem Inkasso in Verbindung setzen und denen mitteilen, dass du bereit bist, den Rechnungsbetrag incl. Mahngebühren sofort zu überweisen.

Dann kannst du nur hoffen, dass sie darauf eingehen und auf die Gebühr verzichten.

Wenn nicht, dann musst du die Gebühren halt auch noch bezahlen. Diese Bearbeitungsgebühr ist im Übrigen auch gerechtfertigt und sie dürfen das verlangen :(

Liebe Grüße und viel Erfolg

ichausstuggi

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franneck1989 02.01.2016, 00:39

Bei geschäftserfahrenen Gläubigern sind solche Gebühren eben nicht gerechtfertigt. Und was soll eine Nachfrage beim Inkassobüro bringen? Denkst du, die verzichten aus Barmherzigkeit auf ihren fetten Gewinn? Im Leben nicht...

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ichausstuggi 02.01.2016, 03:25
@franneck1989

@ franneck1989

Wieso erst nachfragen? Einfach machen!

Ich habe damals einfach den Rechnungsbetrag überwiesen und gut war's - wie gesagt, habe in den 20 Jahren nix mehr von diesen gehört.

Und die Inkassounternehmen sind zwar auf Eträge aus, aber sie haben auch Spielraum.

Wie gesagt, versuchen kann man/frau das.

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franneck1989 02.01.2016, 10:07

Es ist einfach überflüssig. Solche Inkassobüros erzählen gerne Märchen. Wenn man als Schuldner Rat sucht, dann ist das die letzte Adresse welche man kontaktieren sollte. Entweder man informiert sich woanders, oder lässt es sein. Denn schlauer wird man dadurch definitiv nicht. Viel eher wird man dadurch noch unter Druck gesetzt und gezielt mit Falschinformationen verunsichert

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Du müsstest schon genauer sagen, was da alles draufgeschlagen wurde.

Aber wenn da Mahngebühren, eventuell Inkassogebühren fällig werden, ist das okay. Sogar noch günstig. Zahle schnell, sonst wird das noch mehr.

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buryadrian 02.01.2016, 00:11

Förderung war 45 Euro. 

3,50 für Zinsen 

54 Euro für geschäftsgebühr

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franneck1989 02.01.2016, 00:11

Warum ist das okay? Und vor allem, was ist daran günstig???

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OnkelSchorsch 02.01.2016, 00:17
@franneck1989

Weil wenn er das weiter nicht bezahlt, das sehr schnell sehr stark anwachsen wird.

Geschäftsgebühr bedeutet, dass ein Anwalt tätig geworden ist. Besteht bereits ein Vollstreckungstitel? Wenn nicht, könntest du eventuell versuchen, die Anwaltsgebühr nicht zu zahlen, aber ich sehe da wenig Chancen.

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franneck1989 02.01.2016, 00:36

Sich an den Gläubiger zu wenden ist ebenso Unsinn. Was wird der wohl antworten? Der Gläubiger wird wohl kaum eine unabhängige Einschätzung der Sachlage abgeben. Viel besser ist es, man informiert sich genau was man zu zahlen hat und handelt dann entsprechend.

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franneck1989 02.01.2016, 10:11

Das Wort "Anwachsen" ist in diesem Zusammenhang völlig deplaziert. Der Gläubiger hat Anspruch auf Ersatz des Schadens, welcher ihm durch den Verzug entstanden ist. Nicht mehr und nicht weniger. Dieser Schaden muss aber gemäß §254 BGB unausweichlich und angemessen sein. Das ist bei Inkassobüros nicht der Fall, da der Gläubiger auch selber Briefe schreiben kann. Also kann man völlig gefahrlos das Inkassobüro ignorieren. Mit dem hat man auch schließlich kein Vertragsverhältnis Ein Inkassobüro berechnet auch Geschäftsgebühren...

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Hängt davon ab, wann du sie bezahlen musstest und wie lange Zeit vergangen ist, Desto länger es dauert, desto teurer wird der Preis.

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franneck1989 02.01.2016, 00:09

Das ist nur bedingt richtig. So kann der Gläubiger Verzugszinsen berechnen, was aber bei einer solchen Summe kaum ins Gewicht fällt. Alles andere ist keine Frage der Zeit, sondern der Angemessenheit.

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Kommt drauf an, wie lange du es vergessen hast. Normalerweise kommen bei der ersten Mahngebühr nur um die 5 Euro dazu.

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buryadrian 02.01.2016, 00:06

Ja blöde Ausrede aber bin einmal umgezogen und mit der Einrichtung und und und sind knapp 2 Monate vergangen 

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Leviana92 02.01.2016, 00:17
@buryadrian

dann ist die erste Mahnung wohl schon vorbei gewesen. ich fürchte, da musst du in den sauren Apfel beißen. das ist ein Fehler, aus dem du hoffentlich lernst.

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