Hi. Wir haben einen Gasgrill zuhause, den wir mit Propangas heizen. Warum kann man dafür kein Wasserstoff verwenden?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Brennen tut beides, explodieren kann auch beides, jeweils mit Luft.
Von daher sind einige Anworten weniger hilfreich.

Der Grund ist der, dass sich Propan leicht verflüssigen lässt.
Wasserstoff musst du entweder sehr sehr kalt lagern oder unter sehr hohem Druck.
Bei dem Druck brauchst du dann nicht mal Sauerstoff, um viel Schaden anzurichten - es reicht, dass die Flasche auf den Anschluss fällt, und der abbricht.

Die bisherige Antworten sind zwar alle nicht verkehrt, treffen aber den Kern der Sache nicht:.

Damit man eine halbwegs brauchbare Menge von dem Zeug vernünftig transportieren und lagern kann, wird es verflüssigt.

Um Flüssiggas, darum geht es hier eigentlich, zu verflüssigen, genügt ein Druck von 8-10bar.

Um Wasserstoff zu verflüssigen bräuchte man entweder einen viel höheren Druck oder man muss es nahezu bis auf den absoluten Nullpunkt herunterkühlen.

Das wäre mit einer einfachen billigen Stahlpulle nicht mehr zu machen.

So einfach ist das.

Außerdem ist die Herstellung von Propan aus Erdgas wesentlich billiger als die von Wasserstoff.

Um Wasserstoff zu verflüssigen bräuchte man entweder einen viel höheren Druck

Ich erlaube mir, dich zu korrigieren. Wasserstoff wirste unter noch soviel Druck nicht zum dröppeln bringen - die kritische Temperatur liegt so bei 33K.

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Du hast anscheinend nicht alle Antworten gelesen.

Und von daher solltest du auch nicht unzulässig verallgemeinern.

Und du solltest auch nichts falsches schreiben.

Auch wenn mir die Motivation unklar ist, oder was das Huhn eingeworfen hatte, bevor dessen Ei in einem Becher endete:
Fehler bleiben hier selten unkommentiert, und du weißt es ja wohl selbst.

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Mit einem sehr hohen Druck kann man Wasserstoff nicht verflüssigen, da die kritischen Daten 33 K und 13 bar betragen.

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Das Problem wäre der Speicher. Ein Flüssiggas wie Propan/Butan besitzt als Flüssiggas eine wesentlich höhere Energiedichte. Wasserstoff benötigt wesentlich höhere Drücke und damit eine größere Materialdicke der Flaschen. Der Umgang mit Wasserstoff ist im Handling für den Laien schwieriger.

Reiner Wasserstoff ist nicht brennbar. Erst in Verbindung mit Sauerstoff entsteht ein Explosionsgefährlicher Stoff. Dann hast du noch mal Silvester.

Verbrennung ist üblicherweise eine Reaktion zwischen Sauerstoff und einem anderen Stoff.

Ohne Sauerstoff findet das einfach nicht statt. Propan wird ohne Sauerstoff auch nicht brennen.

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Weil man Propangas einfacher abbauen kann als Wasserstoff.

Der Brennwert ist höher als der von Propan, aber darauf kann man sich als Hersteller ja einstellen.

Ich glaube kaum, dass man die Förderung von Flüssigkeiten und Gasen als "Abbau" bezeichnet.

Den chemischen "Abbau" meinst du wohl nicht?

Zusätzlich ist Propan m.W. weder in Ergas noch in Erdöl ausreichend enthalten, der Großteil wird erzeugt.

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@ThomasJNewton

Ja, aber es lässt sich halt sehr einfach durch Cracken aus langkettigeren Kohlenwasserstoffen erzeugen.

Sprachlich hast Du natürlich recht. Also sagen wir Förderung, dann bleibt der Kern der Aussage bestehen.

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@prohaska2

Ja, das ist ein sehr beliebtes Spiel unter Erwachsenen zu Ostern, wenn sich die Kinder ins Koma genascht haben.

Das geht so:
Er zu ihr: Bist du zum Abbbau bereit, mein süßer Propanflöz?
Sie zu ihm: Baust du ab, oder lebst du schon/noch?
Er zu ihr: Egal, ich bin aufgebaut, ich cracke dich, wenn nötig!
Sie zu ihm: Oh ja, mein Flötzi, cracke mich!

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