Könnt ihr mir etwas fürs Leben mitgeben?

84 Antworten

Tja, was kann man einem jungen Menschen mitgeben? Find ich eine ganz tolle Frage.

Das Leben steckt voller Enttäuschungen. Besonders Menschen enttäuschen uns immer wieder. Aber trotz aller Enttäuschungen, sind es die Menschen, die uns nahe stehen, die unser Leben wertvoll machen.

Behandele andere immer so, wie du selbst behandelt werden möchtest. Sei loyal und hilfsbereit. Vertrau nicht jedem blind. Aber schenk jedem Menschen einen gewissen Vertrauensvorschuss. Auch wenn du es nicht immer gedankt bekommst und vielleicht auch mal bereust, ist es trotzdem wichtig und vor allem richtig.

Es ist wichtig, dass man mit sich selbst im Reinen ist. Man muss morgens in den Spiegel schauen und sagen können: Ja, ich mag mich und ich kann jedem Menschen in die Augen sehen!

Vergebung ist etwas sehr wichtiges im Leben. Menschen die uns enttäuschen und verletzen und denen man am liebsten mit Hass begegnet. Aber auch uns selbst, wenn wir etwas getan haben, auf das wir nicht stolz sein können.

Wo keine Vergebung ist, da ist Hass. Hass frisst die Seele auf und macht das Leben bitter. Vergib deinen Feinden. Vergib dir. Mach dein Leben nicht bitter.

Achte auf deine Gesundheit. Speziell in jungen Jahren geht man damit sehr sorglos um. Aber es lohnt sich darauf zu achten. Denn sie ist vermutlich das Wichtigste im Leben. Viele erkennen das leider erst, wenn es zu spät ist.

Zum Schluss möchte ich dir etwas mit auf den Weg geben, dass mir meine Mutter näher gebracht hat. Sie ist ehrenamtlich in einer Hospizstiftung tätig. Sie hat schon viele Menschen beim sterben  begleitet.

Wenn Menschen am Ende ihres Lebens angekommen sind, sind es nur noch die Erinnerungen die bleiben und die Menschen die einen lieben. Also schaff dir schöne Erinnerungen und gib Menschen die Chance, dich zu lieben.

Auf dem Sterbebett bereuen die Menschen meistens nicht, was sie getan haben. Sie bereuen meistens das, was sie nicht getan haben.

Alles Gute für dein Leben! :)

Wow, sehr schön geschrieben und wahre Worte. 

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Du musst im Leben erst enttäuscht werden um glücklich zu werden. Nur durch Enttäuschungen lernst du, im Leben...

Ich kann dir ziemlich viel über das Leben erzählen, auch wenn ich denke, dass es besser ist, wenn du es selbst lernst. Ich erzähl dir mal von mir (Wenn es dich nicht interessiert, ist es kein Thema, wenn du es nicht liest). Sorry wenn der Text etwas lang ist aber wenn es dich interessiert, dauert das Lesen nicht wirklich lange:

Ich wurde seit der Grundschule und der weiterführenden Schule gemobbt. Den wirklichen Grund weiß ich bis heute nicht und ab einem gewissen Punkt war es mir auch einfach egal. Es fing grundsätzlich so an, dass ich eben beleidigt wurde, wie es heutzutage leider in dem alter "normal" ist.Irgendwann wurde es aber wirklich beleidigend und ich sah es auch nicht mehr als Spaß. Ich wies also diese Leute darauf hin, dass sie es doch bitte lassen sollten, da es für mich kein Spaß mehr sei. Wie es sich die ganz schlauen schon gedacht haben, interessierte es diese Leute nicht mal im Ansatz. Ganz im Gegenteil, es wurde sogar noch schlimmer und sie wurden auch gewalttätig nicht nur mit Worten sondern auch körperlich. Es führte grob gesagt dazu, dass ich mich von der Außenwelt abschottete und einfach niemanden mehr sehen wollte, weder meine Eltern noch sonnst irgendjemanden. Das viel meinen Eltern natürlich auf, was dazu führte, dass sie meine Schule kontaktierten und ihnen den verdacht mitteilten, dass es etwas mit der Schule zutun haben konnte. Die Lehrer sollteten etwas auf mich achten, was sie auch taten aber es war ihnen einfach egal. Sie sahen ganz genau, dass das was dort geschah nicht mal Ansatzweise normaler Spaß war, sie machten aber trotzdem nichts. Einmal musste ich sogar zur Vertrauenslehrerin, welcher ich das ganze sogar erzahl aber anstatt sie mir wirklich half, sagte sie nur ich solle mich nicht wehren, da ich seit mehreren Jahren zwei Kampfsportarten lernte und ich "Meine Mitschüler ja verletzen konnte". Es war grob gesagt jedem egal. Ich wollte mich in der 4, 5 Klasse deswegen umbringen, was ich auch meiner Schwester erzahl. Diese sagte mir dann, ich sollte mich auf jeden Fall wehren und drohte mir, dass sie sich auch umbringen würde, wenn ich es tun würde. Ich will nicht, dass meine Schwester sich umbringt oder sich etwas antut, weder früher noch heute! Ich wehrte mich also von diesem Zeitpunkt an und habe einfach nicht mehr die Rolle des "schweigenden der alles mitmacht" übernommen, sondern mich gegen alles gewehrt. Ich wurde einmal mit sogar mit einer Softair und auch einem Messer betroht (Bevor meine Schwester mit mir sprach). Nachdem meine Schwester mit mir sprach ging ich am nächsten Tag natürlich in die Schule und wer hätte es gedacht, sie fingen wieder an. Erst habe ich sogar nichts gemacht aber als dann auch meine Schwester beleidigt wurde, habe ich nicht mehr mein Maul gehalten (Meine Schwester war die einzige Person, welche mir wichtig war). Sie beleidigten sie als Schl**pe und ich sagte sie sollten sie aus dem Spiel lassen woraufhin einer mich schlagen wollte. Irgendwie traute ich mich in diesem Moment seinen Angriff abzuwehren und habe ihm dabei einen starken schlag in den Solarplexus gegeben (für die unwissenden: Der Solarplexus ist ein Bereich im Brustkorb, welcher bei der Luftverteilung der Lunge sehr wichtig ist). Er flog sofort um und keuchte nach Luft. Ich dachte erst, jetzt bekomme ich gleich von seinen Kollegen noch Schläge ab. So war es aber nicht. Ganz im Gegenteil, sie gingen. Was erst als positiv wirkt, entwickelte sich nur zu einem weiteren Problem. Ja, ich bekam einen Schulverweis. Da ich bis dorthin nie negativ aufgefallen bin, wurde ich "nur" für 2 Tage von der Schule verwiesen. Meine Schwester ging dann zum Rektor und machte ihn wegen dieser Entscheidung richtig fertig. Wer sich jetzt fragt, warum meine Eltern nicht: Mein Vater ist schwerer Alkoholiker und meine Mutter ist zwar normal, musste jedoch viel arbeiten, um mich und meine Schwester durchzubringen. Sie wusste sehr wohl, dass etwas mit mir nicht stimmte, sie hatte aber schlicht keine Zeit, weshalb meine Schwester immer schon meine Bezugsperson für mich war. Sie zog mich eigentlich groß. Jedenfalls um wieder auf das Thema zurück zu kommen. Meine Schwester drohte meinem Rektor damit, dass sie alles an die Presse geben würde und somit die ganze Schule in einem absolut schlechten Licht stehen würde. Hier wendete sich das Blatt. Mein Verweis wurde zurück gezogen und die Mobber bekamen endlich zumindest jeder einen Verweis. Ich wurde zwar immer noch nicht wirklich von ihnen akzeptiert aber ich wurde nicht mehr gemobbt. Dennoch änderte sich an der Situation, dass ich keine Freunde an der Schule hatte nichts. Ich wechselte die Schule und es half wirklich. Ich war ein ganz normaler Teil, der Klasse und keiner mobbte mich. Ich wurde endlich akzeptiert. Wer jetzt denkt, es ist alles in meinem Leben von dort an gut, hat eigentlich Recht. Eine Sache ist vielleicht noch interessant. Ich bin nämlich einmal in meiner Freizeit drei der ehemaligen Mobber begegnet. Ich ging ihnen aus dem Weg, doch sie kamen dennoch zu mir. Ich dachte zwar, sie würden mich ignorieren, da sie mich ja in der Schule auch ab dem Verweis in Ruhe gelassen haben. Das war aber nicht der Fall. Ich war alleine, sie hätten machen können was sie wollen. Es hätte niemand gesehen. Sie kamen also zu mir und fingen an mit "Weißt du, was du uns für einen ärger gemacht hast!" ich war nicht mehr wie früher. Ich sage meine Meinung. Meine Schwester hat mein ganzes Selbstvertrauen wieder aufgebaut und das führte auch dazu: ich sagte, wenn ihr sowas macht, müsst ihr auch mit den Konsequenzen Leben. Einer von ihnen sagte daraufhin: "Dann musst du auch mit den Konsequenzen Leben" und er machte eine Faust. Ich sagte, einfach so, es passierte einfach so, ich konnte es nichtmal kontrollieren "Hört mal gut zu: Wir können jetzt friedlich auseinander gehen und ihr lasst mich einfach in Ruhe oder ihr schlagt mich jetzt aber dann werde ich es nicht so einfach so stehen lassen, ihr werdet im Leben nicht mehr glücklich. Ich werde alles tun, dass ihr jeden Cent, denn ihr im Leben verdient, abgeben dürft. Privatinsolvenz für eure Eltern? Für mich kein Problem. Wenn ihr wirklich ein sehr bescheidenes Leben führen wollt, viel Spaß.". Total geschockt, sagten sie "dieses mal hast du Glück gehabt" und gingen. Seit dem habe ich sie nicht mehr gesehen. 

Eine wichtige Sache lernte ich daraus: Sag etwas, wenn es dir nicht passt und lasse nichts mit dir machen, was du nicht willst. Sag deine Meinung und renne nicht den anderen hinterher. 

Mir ist egal was andere denken und ich lasse mich von niemanden mehr vorschreiben, wie ich mein Leben zu Leben habe und natürlich werde ich mich auch niemals mehr mobben lassen.


Meine Lektion für dich lautet also: Jede negative Tür öffnet dir auch ein positives Fenster. Ich wäre ohne das niemals so selbstbewusst geworden, wie ich heute bin. Nichts ist Zufall, alles ist Schicksal.


Ich wünsche dir viel Erfolg für dein Zukünftiges Leben!

MfG, Jonas


PS: Wenn du dich wirklich dafür interessierst, könnten wir uns gerne mal auf Skype oder TeamSpeak etc. treffen und ich kann dir noch ein bisschen erzählen, natürlich höre ich mit deine Geschichten auch gerne an :).

kranke Story '-' Hat mir selbst auch Sachen klar Gemacht in meinen Leben ! Danke für deinen Text ! :)Die Message die dort drin steckt ist zu krass !!! Hat mir grad mies die Augen geöffnet um 11:13

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Sorry für den langen Text.

Ich weiß nicht, ob das hier passt aber egal:

Ich habe keine Angst vor dem Tod, höchstens vor dem Sterben.

Mein Sinn des Lebens:

Menschen die ein tiefes Nahtoderlebnis mit Lebensrückschau hatten, sagen oft das die bedingungslose Liebe (das Wichtigste) und Erwerb von Wissen das Wichtigste (das zweitwichtigste) im Leben ist.

Die griechische Sprache bezeichnet drei Arten von Liebe:

philia: freundschaftliche Liebe - jemand hat man gern, jedoch gibt es oft auch Hassliebe dazwischen.

eros: sexuelle Liebe - biologische Liebe um Nachkommen zu sichern.

agape: bedingungslose Liebe - siehe unten:

Es wird behauptet, ob du anderen Menschen so behandeln kannst, wie du selber behandelt werden möchtest. - sie ist nicht an Bedingungen verknüpft wie zum Beispiel: Ich liebe dich, wenn du ein ausgezeichneter Schüler bist oder ich liebe dich, wenn du endlich ins Geschäftsleben einsteigst. Sondern kannst du so akzeptieren wie er/sie ist, das heißt aber nicht das man anderen alles Gefallen müsst aber ihr wisst doch selbst am besten, wie man behandelt werdet will.

Hilft lernschwache Schüler bei der Hausübungen, statt selber immer die besten Noten zu schreiben.

Gib die armen Menschen etwas zu essen, statt Reichtum anzuhäufen.

Tauscht die beeinträchtigen und kranken Menschen ein paar nette Wörter aus, statt immer die geilen Mädchen abzuschleppen.

Sagt euren Mitarbeitern, das ihr wichtig seid, statt immer an Profit zu denken.

Über Liebe ,,Ja, es (das Lichtwesen, begleitet die Lebensrückschau) hat mich nach der Liebe gefragt. Wie weit war ich beim Liebenlernen gekommen? Was es mich damals gefragt hat, war mir damals völlig klar, aber jetzt kann ich es kaum erklären. Es (das Lichtwesen) hatte es darauf abgesehen, dass ich begriff: hier ging es um die Frage, ob ich Menschen lieben könne, auch wenn ich sie sehr genau kannte und ihre Fehler sehr wohl sah.'' Ihm kam es auf die Liebe an. Die Liebe war alles! Und er meinte damit die Art von Liebe, die mich darauf achten lässt, ob mein Nächster etwas zu essen und anzuziehen hat, und die mir den Wunsch eingibt, ihm zu helfen, wenn er das nicht hat.

Die griechische Sprache bezeichnet zwei Arten von Wissen:

techne: - kennen wir aus unseren Wörtern Technik und Technologie, woraus sich schon ergibt, dass es hier eher um angewandtes Wissen geht.

episteme: - umfasst mehr die tatsachenbezogenen und theoretischen Arten von Wissen im Sinne von Erkenntnis. wenn ich den Erzählungen über Todesnähe-Erlebnisse lauschte, dann hatte ich immer den Eindruck, hier war von der Art des Wissens die Rede, die sich mehr auf theoretische und tatsachenorientierte Erkenntnismodi bezieht. es ist also zum Beispiel keiner wieder ins Leben zurückgekehrt mit dem brennenden Verlangen, Radfahren zu lernen, obwohl man rein sprachlich durchaus sagen kann, jemand ,,weiß'' was vom Radfahren. 

,,Was für eine Art von Wissen? Na ja, das kann man sehr schwer sagen, wissen Sie. Aber es ging um ein Wissen von grundlegenden Dingen, um Gründe und Ursachen, um die allgemeinen Prinzipien, auf denen alles basiert... (um Wissen) von dem, -was die Welt im Innersten zusammenhält-... Mir wurde gesagt, das sei das Wesentliche auch hier auf der Erde...''

,,Hierbei handelte es sich um eine Art von tieferem Wissen, ein Wissen mit der Seele gewissermaßen... um Weisheit, möchte ich sagen.

Im Griechischen gibt es noch einen weiteren Begriff, der mit Wissen zu tun hat: sophia. Sophia kann man vielleicht am besten mit,,Weisheit'' übersetzen, und es will schon etwas besagen, dass genau dieser Ausdruck in dem soeben zitierten Tonbandprotokoll auftaucht. Sophia und ,,Weisheit'' haben beide sozusagen eine sowohl ethische als auch tatsachenbezogene Dimension. Der Weise wird vermutlich Wissen nicht bloß besitzen, sondern auch fähig sein, es in einer moralisch einwandfreien Form anzuwenden. Der zitierte Bericht bezieht sich also auf einen moralischen Aspekt der Wissensvermehrung.

Mir ist sehr wohl bewusst, dass diese Information nicht in einer materialistischen Weltbild passt, aber wenn ihr anderen so behandeln würdet, wie ihr selbst behandelt werden möchtest, dann freue ich mich sehr und der Text war nicht umsonst.

Schön formuliert - schöne Einstellung, danke...;)

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