Hey, würdest du mir ein paar Fragen zum Thema Essstörungen beantworten, da ich gerne mehr darüber erfahren möchte, da eine Freundin von mir auch betroffen is?

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5 Antworten

Ich war unzufrieden mit meiner Figur, Grösse 168 cm und Kleidergrösse 40/42, das musste geändert werden werden, igitt.
Ich war mit 17 Jahren ein richtiger Moppel. Immer wenn ich ein gestecktes Ziel erreicht hatte fühlte ich mich total toll. Ich wollte nicht extrem auffallen darum ass ich 1200 Kalorien. Meine Familie sagte zuerst nichts weil ich wirklich abnehmen sollte. Meine Freunde zogen sich immer mehr zurück weil ich immer weniger mit ihnen feiern wollte. Ich hätte ja nicht immer nicht essen können,
habe wie erwähnt 1200 Kalorien gegessen und mich exzessiv bewegt um Kalorien zu
verbrennen. Später hörte ich dann Sprüche, du könntest wieder normal essen du bist dünn genug etc. Zu der Zeit habe ich auch geraucht. Da kam eine weitere Frage dazu von Bekannten, ja sag mal rauchst du einfach statt essen? So nahm ich immer mehr ab und als dann noch meine Tage weg blieben fand ich das toll. Ich hatte immer mehr das Gefühl dass alle Leute mir meine so schlanke Figur neideten. Eines Tages stand ich vor vielen Kleidern in Größe 34/36 die mir nicht mehr passten und die Frage stellte sich mir was ich denn anziehen sollte. In der Kinderabteilung gab es auch nichts für mich Größe 152 passte in der Taille perfekt, aber ich war zu lang für diese Größe, Freunde die mir die Kleider änderten hatte ich keine mehr. Da keimte in mir der Verdacht auf dass ich wohl doch ein Problem hätte und nicht die andern. Meine Hausärztin rechnete mir vor wieviel ich noch abnehmen sollte bis sie mich dann in eine Klinik zwangsweise stecken würde. Nun, das wollte ich nicht deshalb habe ich mir professionelle Hilfe gesucht und habe den "Kampf aufgenommen" um jedes Kilo.

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Kommentar von TessaundEmmy
12.01.2016, 18:31

Danke für deine hilfe und ich hoffe,dass du diesen Kampf gewinnst

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1. Was waren die Ursachen, weshalb du zu der Essstörung gekommen bist?

Bei mir hat's vor 4 Jahren angefangen: damals haben alle meine Freundinnen abgenommen also ich auch. Daraufhin gab es Phasen wo alles normal war und wieder wo ich abnehmen wollte vor 4 Monaten hat mich ein Junge stark enntäuscht: daraufhin wurde ich deppressiv und ging an zu rauchen meine Eltern schickten mich daraufhin zur familienberatung aber das bringt nix ausserdem verbieten und kritisieren meine eltern alles ohnr Grund sodass ich mich missverstanden fühle... 

2. Was sind deine Gedanken und Gefühle bevor und während der Magersucht?

Ich habe immer gerne viel gegessen... jetzt bin ich der Meinung ich muss dünn werden damit mich meine Familie akzeptiert. Ich denke ein leerer Magen ist ein schönes gefühl

3. Wie reagier(t)en deine Familie und Freunde?

Es weiss bei mir keiner.

4. Was isst du so am Tag?

200kcal aber das variiert

5. Was hast du getan um abzunehmen?

Ich habe Leute über soziale Netzwerke kennen gelernt die sich abnehmen wollen. Ich habe mir regeln aufgestellt wir viel ich max essen darf. Ausserdem mache ich viel Sport. Alkohol habe ich mir verboten.

Ich hoffe dass keiner der das liest eine Essstörung hat! Ihr seid alle wunderschön ♡ und bitte kommt an den Punkt wo ihr euch helfen lassen wollt:)

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Kommentar von TessaundEmmy
13.01.2016, 22:47

Dankeschön...ich hoffe du schaffst es auch iwann zu sehen dass jeder schön ist...auch du...egal welche kleidergröße man trägt

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Bei mir fing das gestörte Verhältnis zum Essen mit 12-13 Jahren so richtig an. Dies lag daran, dass alles was ich getan habe in den Augen meine Eltern falsch war und sie auch streng darauf geachtet haben was ich esse damit ich bloß kein Gramm zu nehme. 

Irgendwann habe ich angefangen mir den Finger nach jedem Essen in den Hals zu stecken oder habe das Essen irgendwie anders verschwinden lassen.  

Dies ging bis zu etwa meinen 18.Lebensjahr und da habe ich mein Partner kennengelernt und durch ihm und eine Therapie bin ich aus diesem Teufelskreis heraus gekommen. 

Allerdings gibt es nach wie vor ab und zu Rückschläge wie z.B. nach der Geburt unsere Tochter wo ich 1x schwach wurde und mir den Finger erneut in den Hals gesteckt habe,  aber Dank mein (bald) Mann, meine kleine Tochter, Freunde und den Therapeuten habe ich es inzwischen soweit unter Kontrolle,  dass ich ohne schlechtes Gewissen schlemmen kann. 

Es ist für mich wichtig gewesen, dass ich wusste das jemand zu mir steht und mich so akzeptiert wie ich bin. 

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Kommentar von TessaundEmmy
12.01.2016, 18:33

Okay dankeschön, ich hoffe dass ich ihr auch helfen kann wenn ich immer für sie da bin.... P.s. Herzlichen glückwunsch übrigens

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Ja gerne :) welchen fragen hast du? Kannst mir gerne eine pn schreiben

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Kommentar von TessaundEmmy
12.01.2016, 19:34

1. Was waren die Ursachen, weshalb du zu der Essstörung gekommen bist?
2. Was sind deine Gedanken und Gefühle bevor und während der Magersucht?
3. Wie reagier(t)en deine Familie und Freunde?
4. Was isst du so am Tag?
5. Was hast du getan um abzunehmen?

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Kommentar von MariaLuisa
12.01.2016, 21:05

1) Also ich habe die Essstörung seit ich 11 bin. Da hat es angefangen mit den Gedanken. Ein Grund, aber sicherlich nicht der Hauptgrund war, dass ich Koch im Gymnasium immer zu dick fühlte. Ich war auf einer Mädchenschule, wo in meiner Klasse irgendwie alle sehr schlank waren, aber ich war keineswegs zu fett, sondern einfach nur normal.
Dazu kam, dass meine Mutter sehr starke Depressionen und Schlafstörungen hatte, mein Vater 4 Herzoperationen, bei denen er fast gestorben wäre, meine älteste Schwester eben ausgezogen war und mit der anderen - auch älteren Schwester - ich ziemlich in Konkurrenz stand. Ich bin quasi aus den familiären Problemen geflüchtet.

2) Also meine Gedanken anfangs waren einfach nur, dass ich bisschen was abnehmen möchte. Das ging leider dann nicht schnell genug und es müsste nur noch schneller und schneller gehen. Ich habe Tag und Nacht Kalorien gezählt und gedacht, ich sei einfach ne fett und damit wertlos. Je mehr Gewicht ich verlor, desto mehr fing ich an die Essstörung zu lieben und mich selbst zu hassen. Meine Stimmung war abhängig von der Nummer auf der Waage. Ich verlor alle meine Freunde, aber dafür hatte ich Ana, für die ich alles gab. Ich war stolz auf nicht, wenn ich meine Eltern austricksen konnte und gleichzeitig ekelte ich mich selbst an. Ich war immer in diesem Konflikt, aber es gewann immer Ana. Ich stellte sie vor alles andere. Sie trieb mich jeden Tag an, aber richtete mich auch zu Grunde.
3) Meine Familie merkte es aufgrund der ganzen andere Probleme lange nicht. Erst als ich wegen Suizidveruchs im Krankenhaus war, haben sie begonnen eine Therapie zu suchen. Da war ich 15. Aber die waren vor allem Dingen verzweifelt und haben die Schuld bei sich gesucht, wodurch ich mich noch Schuldiger fühlte.
Meine Freunde waren ebenfalls verzweifelt und fast alle haben mich aufgegeben.Ein paar sehr Fete, aus geblieben und wollten mir helfen, wussten aber nicht wie. Nach 8 Jahren Essstörung war das dann wohl zu viel für die und ich habe auch diese verloren. Neue Freunde fand ich in der Therapie.
3) Ich esse nichts süßes und fettiges, wie Chips etc. also null. Ich esse nur Sachen , von denen ich 100% die kcal-Angaben weiß. Und trinke nur stilles Wasser. Insgesamt nicht mehr als 500kcal momentan.
Zeitweise habe ich auch eine oder zwei Wochen gefastet und gar nichts gegessen, aber das packt mein Körper zur Zeit nicht.
5) Sport Sport und nochmal Sport. Eiswürfel essen. Scharf essen. Frieren. Viel stehen statt sitzen. Genug schlafen. Kcal zählen. Eisbäder. Erbrechen, u.v.m.

Hoffe ich konnte helfen. Wenn noch was fehlt, gib mir Bescheid:)

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Ja klar gerne frag mich!

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Kommentar von TessaundEmmy
12.01.2016, 18:23

1. Was waren die Ursachen, weshalb du zu der Essstörung gekommen bist?
2. Was sind deine Gedanken und Gefühle bevor und während der Magersucht?
3. Wie reagier(t)en deine Familie und Freunde?
4. Was isst du so am Tag?
5. Was hast du getan um abzunehmen?

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Kommentar von summergirl24
15.01.2016, 19:51

also ... tut mir leid das ich so spät antworte :( ich hoffe du kannst tzdm noch was mit der Antwort anfangen. 1. mehrere Gründe vor allem haben sich meine eltern gestritten und ich dachte sie trennen sich außerdem wurde ich in der schule ausgegrenzt 2.bevor weiß ich nicht habe das erst realisiert als es soweit war. während sind meine gedanken die ganze zeit ums esaen gekreist. habe versucht meine Mahlzeiten für die nächsten tage zu planen und meine zu mir genommenen kalorien zum xten mal nachgerechnet. 3. freunde hatte ich zu dieser zeit nicht so wirklich. familie schokiert hilflos und traurig, manchmal auch wütend. 4. also jz esse ich ja wieder normal, damals habe ich so 1 Brötchen mit ganz dünn frisch Käse ein paar Kartoffeln / nudeln und abends ein Brot (je nachdem wa smeine eltern gekocht haben wenn ich zubause war auch mal anders) kalorien so um die 1000 5. total wenig gegessen und viel bewegt

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