Hey Leute Ich muss am Donnerstag in Ethik einen Vortrag halten zu der Frage "WARUM BIN ICH MANCHMAL NICHT MIT MIR SELBST BEFREUNDET" Könnt ihr mir helfen ?

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1 Antwort

Menschen entwerfen von sich ein Idealbild, ein sogenanntes Ich-deal. In der Jugend nehmen sie dazu oft Vorbilder zu Hilfe, mit denen sie sich "identifizieren"; Als Erwachsene tun sie das weniger.

Mit diesem Ich-Ideal vergleichen sie ihre Realität. Aber ein Ideal ist eben ein Ideal, und die Realität stimmt niemals ganz überein mit dem Ideal. Es entsteht also eine Übereinstimmungslücke oder gar ein Widerspruch zwischen Ideal und Realität. 

Wenn Menschen diese Lücke wahrnehmen, empfinden sie es so, als seien sie nicht mit sich selbst "befreundet" oder hassen sich sogar. Das ist unangenehm.

Darum arbeiten viele Menschen ihr Leben lang daran, diese Lücke zu überwinden. Manchmal nimmt Ihr Bemühen die Form einer psychischen Störung an,, z.B. einer bipolaren Störung. Wenn sie religiös sind, bitten sie Gott um Verzeihung und finden sie durch ihn.

Wenn Du an keinen Gott glaubst, der Dir Deine Unvollkommenheit verzeiht, lerne, sie Dir selbst zu verzeihen, ohne sie zu leugnen. Nobody is perfect!

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