Löslichkeit von Alkoholen

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Je polarer der Alkohol ist, desto besser löst er sich in Wasser. Die polare Gruppe ist logischerweise immer nur die eine OH-Gruppe. Was sich verändert ist die Länge der Kohlenwasserstoffkette. Je länger diese wird, desto unpolarer wird das Ganze und umso schlechter wird die Löslichkeit in Wasser ausfallen. Ethanol und Propanol gibt noch kein Problem. Ab Butanol wird es dann kontinuierlich schlechter. Bei Hexanol kannst du dann spätestens von einer ziemlich schlechten Löslichkeit sprechen. Dass sich bei dir alles einfach gut gelöst hat, ist definitiv nicht das gewünschte Ergebnis.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mit zunehmender Kohlenstoffzahl wird die Wasserlöslichkeit immer schlechter. Die Wasserlöslichkeit von z.B. 1-Pentanol ("n-Amylalkohol") beträgt nur 22 g/L. Beim Ethanol lässt man die Stellungsbezeichnung "1-" weg, weil es nur ein Isomer, also kein 2-Ethanol, gibt. Die Löslichkeiten können Sie bei Wikipedia nachgucken. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?