Hey leute ich brauche mal eure Hilfe ? Ich bin seit zwei wochen krankgeschrieben da ich einen arbeitsunfall hatte?

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4 Antworten

Ich habe mir vor zwei wochen auf der arbeit mit der Brotmaschine die Fingerkuppe abgeschnitten seitdem bin ich krank geschrieben. Der arbeitsunfall war teilweise eigenverschulden da ich die schutzmaßnahmen nicht befolgt aber zumindest nicht ganz. Ich bin letzte Woche sofort zum arzt gegangen und es wurde untersucht 

Ich hoffe es wurde der BG gemeldet und Du warst bei einem Arzt der für Arbeitsunfälle zuständig ist.

habe die Krankmeldung im betrieb abgegeben und meine chefin hat mir dann schon mit der kündigung gedroht.

Krankheit schützt nicht vor Kündigung

jetzt hatte ich gestern die Kündigung im Briefkasten. Kurz zur Klärung ich bin aus der Probezeit raus die kündigung da steht kein kündigungsgrund drinnen. wenn kein kündigungsgrund drinsteht muss nicht nach der Probezeit musst kein kündigungsgrund angegeben sein.

Kündigungsgrund muss nicht in der Kündigung stehen.

Meine Frage ich will auf keinen fall mehr hingehen soll ich meinen krankenschein holen oder ihn verlängern lassen und ist die Kündigung überhaupt rechtskräftig

Du kannst Dich weiter krank schreiben lassen so lange man es für erforderlich hält. ALG kannst Du erst beantragen, wenn Du nicht mehr krank geschrieben bist.

Ab dem Tag nach Ende der Kündigungsfrist erhälst Du Krankengeld wenn Du weiterhin krankgeschrieben ist.

Solltest Du vorher schon mit der Krankenkasse klären!

In der Kündigung muss kein Grund drinstehen. 

Rechtskräftig ist die Kündigung auf alle Fälle, wenn Du nicht innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Kündigung Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht erhebst. Es spielt es keine Rolle ob die Kündigung Bestand haben würde oder nicht. Ohne Klage bist Du auf alle Fälle raus.

Kündigungsschutzklage erhebt ein Anwalt für Dich, wenn Du eine Rechtsschutzversicherung hast oder Gewerkschaftsmitglied bist. Ansonsten würde ich mir den Anwalt für die erste Instanz beim Arbeitsgericht sparen da man diesen nicht zwingend braucht und selbst bezahlen muss.

Klage kannst Du selbst bei der Rechtsantragstelle des Arbeitsgerichts einreichen. Das ist kostenlos und man hilft Dir bei der Klageformulierung.

Vor allem musst du sicher stellen, dass dieser Arbeitsunfall auch als solcher dokumentiert und gemeldet wurde. Dafür ist der Arbeitgeber verantwortlich.

Wegen der Verletzung der Unfallverhütungsvorschrift kann er dich abmahnen. Ein Kündigungsgrund wäre das nur im Wiederholungsfall. Wenn es sich nicht um einen Kleinbetrieb handelt, greift hier der Kündigungsschutz. Gegen die Kündigung musst du innerhalb von 3 Wochen Klage erheben. Das ist kostenlos und du brauchst auch KEINEN Anwalt. Der Rechtspfleger am Arbeitsgericht berät dich kostenlos.

Achte darauf, dass deine AU ununterbrochen bleibt. Eigentlich hätte dein Arzt dich an den BG-Arzt verweisen müssen (nach der notwendigen Erstbehandlung natürlich)

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Am besten an einen Anwalt wenden

Dann solltest du auch dazu schreiben, dass man den Anwalt auf jeden Fall selbst bezahlen muss, weil er nicht notwendig ist.

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waete es ab... Ich hatte bisher einige Arbeitgeber ubd ganz so reibungslos läuft es selten ab

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