Hey Jungs! Wer ist gerne mit Strumpfhosen und Shorts drüber unterwegs?

Das Ergebnis basiert auf 15 Abstimmungen

ja, find ich super 80%
auf keinen Fall 20%
vielleicht mal probieren 0%

16 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Auch ich trage liebend gern Strumpfhosen. Eigentlich immer! D.h. nur zum Schlafen nicht und auch nicht im Sommer. Sommer ist in unseren Breiten nicht immer mit heiß gleichzusetzen, daher trage ich bei ca. 15°C auch eine dünne Strumpfhose. Zum Sport in der Regel mit Shorts oder Kurztight darüber oder wenn es eine dicke Strumpfhose ist und die Unterhose nicht durchschimmert, dann laufe ich auch ohne einer kurzen Hose darüber rum. In der kühlen Jahreszeit trage ich zum Wandern gundsätzlich Shorts mit Strumpfhosen. Zu Hause ist die Strumpfhose mein Hausanzug. So kennen mich meine Familie, Freunde und Nachbarn. Bisher hat niemand mich als schwul bezeichnet, da ich es auch nicht bin! Menschen die einen Strumpfhosenträger als schwul bezeichnen, müssen sich mal die Frage gefallen lassen, ob sie überhaupt das Niveau besitzen hier an dieser Stelle mitdiskutieren zu können. Geschmäcker sind nun mal unterschiedlich und müssen nicht auf Gegenliebe stoßen, aber deshalb Menschen zu defamieren verstößt gegen das Gundgesetz! Ich kenne Menschen die gerne schwarze Unterwäsche tragen, sind das Schmutzfinken oder was? So absurd wie diese Aussage ist, ist auch die Gleichsetzung von männlichen Strumpfhosenträgern mit Schwulen. Für mich ist und bleibt eine Strumpfhose ein Unisex-Kleidungsstück!!!

ja,ich versteh auch nicht was Strumpfhose mit schwul zu tun hat... Soviel ich weiss heisst schwul,wenn ein Mann auf Männer steht. Ich steh auf Frauen. 

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Hallo miteinander, also für mich ist schon ein Unterschied wenn ich mit "Shorts" und mit hautfarben oder mit schwarzen rausgeh, also geh ich mit schwarzen Strumpfhosen und kurzen Rock und die Leute gucken ,das wollt ihr doch auch, warum dann immer ,: Shorts:

ja, find ich super

Ich bin sehr gerne in Strumpfhosen, Shorts und möglichst filigranen Schuhen unterwegs. Der letzte Sommer (2018) war ja prädestiniert dafür. Da konnte man(n) ja auch gerne auf die Schuhe verzichten und auch die Strumpfhose war oft eigentlich schon zu viel und blieb dann zuhause.

Meine Erfahrungen reichen von ablehnendem Stirnrunzeln bis zu ehrlicher Anerkennung für den Mut, meine ungewöhnliche textile Vorliebe im Alltag zu leben. Offene Ablehnung ist mit - glücklicherweise - nicht begegnet. Die allermeisten Menschen sind ohnehin viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als dass ihnen ein Mann in hautfarbenen Feinstrumpfhosen auffallen würde. Einer der wenigen positiven Effekte um sich greifender Gleichgültigkeit.

Gegen Männer in Strumpfhosen werden ja gerne ästhetische Argumente ins Feld geführt. Sicher gibt es Männerbeine, die besser unter langen Hosen versteckt bleiben sollten. Andererseits hält ein Zentner Übergewicht auch keine Frau davon ab, weiße Glanzleggings und knallenden Minikleider zu tragen. Wo ist die Ästhetik-Polizei wenn man sie braucht?

Wer seine Beine und Füße zeigt, egal ob Mann oder Frau, in Strumpfhosen oder nackt, sollte schon auf ein Minimum an Pflege und Aussehen achten. Ich habe zum Beispiel das Glück mit Füßen gesegnet zu sein, die auch in 41er und 42er Schuhe aus der Damenabteilung passen. Meine Auswahl an offenen Schuhen endet also nicht bei Trekking-Sandalen oder klobigen, breitriemigen Leder-Sandalen, die aussehen, als leide man(n) unter orthopädischen Problemen.

Ich vermeide allzu feminine Attribute an meinen Sommerschuhen. Keine grellen Farben, keine Verzierungen und vor allem keine Absätze. Ich rasiere mir zwar die Beine, verzichte aber auf Lack auf den Nägeln. Schließlich bin ich weder Transvestit noch Crossdresser. Ich bin einfach ein Mann, für den es sich gut und richtig anfühlt, seine - nicht unattraktiven - Beine zu zeigen. Und die sehen in Strumpfhosen einfach besser aus.

Ein guter Bekannter hat mich beim ersten Treffen bei dem ich in sehr auffälligen, Make-up-farbenen 40er Strumpfhosen, sehr kurzen Shorts, schwarzem T-Shirt und flachen Riemchen-Sandalen aufgekreuzt bin, nach dem sexuellen, dem Fetisch-Aspekt meines Outfits gefragt. Berechtigte Frage, wie mir selber klar ist. Aber es ist tatsächlich so, dass ich nicht sexuell erregt bin, nur weil ich eine Feinstrumpfhose trage. Direkter formuliert, renne ich nicht permanent mit einem Ständer in der Strumpfhose herum. Dafür fühlt es sich einfach zu natürlich an, ist es mittlerweile auch zu alltäglich geworden.

Was es andererseits dann doch wieder nicht so ganz ist. Im Berufsalltag sind die Konventionen natürlich deutlich enger als in der Freizeit und da bleiben die Strumpfhosen unter der langen Hose. Im familiären Umfeld sind halt auch ein paar enge Stirnen unterwegs, mit denen ich mir Diskussionen gerne erspare. Aber die Freizeit verbringe ich mittlerweile so ausgiebig in Strumpfhosen, dass es vollkommen alltäglich geworden ist. Ein spezifischer sexueller Aspekt ist da nicht erkennbar.

Dass hier nicht der Blinde von der Farbe berichtet, ist sogar belegbar. Auf einer allseits bekannten Video-Plattform lassen sich unter Eingabe meines Nutzer-Namens einige filmische Belege finden.

Sachliche Kommentare und Nachfragen sind herzlich willkommen!

Penn

P.S. Ich schreibe dies im beginnenden Winter 2018/19 in innen angerauten Thermo-Strumpfhosen und die Sandalen sind Ballerinas gewichen - aber der nächste Frühling kommt bestimmt!

Ich trage gerne Strumpfhosen und von daher wäre auch diese Kombi sicher mein Ding. Bei Mädels mag ich das auch. 

Soweit ist unsere Gesellschaft allerdings noch nicht, wie man selbst hier an den Reaktionen merkt. Männer in Strumpfhosen = Schwul. So ist die gängige Meinung. Nicht das ich ein Problem damit hätte für Schwul gehalten zu werden obwohl ich es nicht bin, aber ein Mann in Strumpfhosen gilt sicherlich als Sonderling und daher hätte ich nicht den Mut mich so zu zeigen. Ich verstecke meine Strumpfhosen nicht, aber ich gehe diskret damit um. 

Keine Angst! Aus eigener Erfahrung darf ich Dir sagen: 90% interessiert erst gar nicht was Du trägst. Die verbleibenden 10 % teilen sich auf in Befürworter und Gegner - wobei die Gegner meist durch sehr begrenzte Denkfähigkeit auffallen. Da bin ich froh auch durch die Kleidung keine Zugehörigkeit zu demonstrieren!

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ja, find ich super

Ich finde das outfit super

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