Hey ich brauche eure Hilfe dringend?

Support

Liebe/r DunkleWelt1,

Deine Situation klingt besorgniserregend. Aber auch wenn es hier um einen guten Rat geht, ist es schwierig Dir einen zu geben, ohne Deine tatsächliche Situation genauer zu kennen. Sprich bitte zusätzlich mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson sein.

Du kannst Dich zudem jederzeit an die Telefonseelsorge wenden. Dort ist rund um die Uhr jemand erreichbar und Du hast die Möglichkeit, ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu führen. Telefon: 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz).

Herzliche Grüße

Marius vom gutefrage-Support

6 Antworten

Hallo DunkleWelt1,

zunächst einmal solltest Du Deine Depressionen als das erkennen, was sie tatsächlich sind: eine Krankheit und kein Makel oder Schande! Wie bei jeder anderen Krankheit, solltest Du auch hier zu zum Arzt gehen. Dein Hausarzt ist ganz sicher mit dem Problem der Depressionen vertraut und kann Dir Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen. Möglicherweise überweist er Dich auch an einen Facharzt und/oder an einen Therapeuten. Es gibt aber auch einiges, was Du selbst gegen Deine Depressionen tun kannst.

Die Depressionen, an denen Du leidest, bringen es mit sich, dass Du Dich wahrscheinlich nur schwer konzentrieren kannst. Dich überhaupt zu etwas aufzuraffen, fällt schon unwahrscheinlich schwer, nicht war? Außerdem fehlt Dir die Hoffnung auf Besserung. Du kennst auch sicher das Gefühl, antriebslos und lustlos zu sein und es fehlt Dir jegliche Energie. Ich möchte Dir hier gern einige Tipps geben, die Dir (neben der ärztlichen Hilfe) helfen können, Deine Depressionen Stück um Stück zu überwinden.

Ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung ist, dass Du Dir zugestehst, krank zu sein und daher nicht wie ein Gesunder denken und fühlen kannst. Geh daher schonend und rücksichtsvoll mit Dir um und akzeptiere Deinen seelischen und evtl. auch körperlichen Zustand. Deine Erkrankung zu akzeptieren, heißt, Dir selbst nicht immer wieder Druck zu machen. Andernfalls verstärkst Du Dein Gefühl des Scheiterns und des Versagens. Sieh Dich selbst nicht als Versager, wenn Du nicht mehr so belastbar und leistungsfähig wie früher bist. Deine Erkrankung lässt es nicht zu, positive Gefühle in Dir zu erzwingen.

Leider bringen es die Depressionen mit sich, das Gefühl in Dir entstehen zu lassen, ein Versager zu sein, der von niemandem geliebt wird und völlig wertlos ist. Man gerät in eine Art gedanklicher und gefühlsmäßiger Abwärtsspirale. Das führt oft zu ständigen Selbstzweifeln und Versagensängsten. Du kannst hier jedoch mit den richtigen Gedanken entgegensteuern. Kann es denn sein, dass Du in allem versagst und wirklich nichts auf die Reihe bekommst? Kann es sein, dass Du Dich übertrieben negativ siehst und Dein Denken nicht immer mit der Wirklichkeit übereinstimmt? Es ist wichtig, dass Du verstehst, dass die Depression Dich daran hindert, Dich selbst objektiv zu sehen.

Ein Wendepunkt im Verlauf Deiner Krankheit kann sein, wenn Du Deine Depression nicht weiter als Schande oder Makel siehst. Das kann es Dir nämlich erleichtern, einen Arzt oder Psychotherapeuten aufzusuchen und ihn um Hilfe zu bitten. Dieser Schritt wird Dir sicher alles andere als leicht fallen und Dich eine Menge Überwindung kosten. Die Hilfe anderer anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ist ein notwendiger Schritt in Richtung Genesung. In aller Regel wird niemand aus eigener Kraft mit einer schweren Depression fertig werden.

So notwendig eine ärztliche und auch psychotherapeutische Unterstützung ist, es gibt auch Hilfe aus einer Quelle, an die Du bisher wahrscheinlich noch nicht gedacht hast. Ich spreche von Gott, dem psychisch kranke Menschen alles andere als gleichgültig sind. Ich habe etliche Stellen in der Bibel gefunden, die zeigen, was Gott für diejenigen tun kann, die niedergedrückt und hoffnungslos sind. Sie sagt zum Beispiel:  "Herr, wenn du mir nicht geholfen hättest, dann wäre ich jetzt tot - verstummt für immer!   Sooft ich dachte: "Jetzt ist alles aus!", halfst du mir in Liebe wieder auf. Als quälende Sorgen mir Angst machten, hast du mich beruhigt und getröstet" (Psalm 94:17-19, Hoffnung für alle).

An anderer Stelle heißt es: "Den Unterdrückten bietet er sicheren Schutz; in schlimmer Zeit sind sie bei ihm geborgen.   Alle, die dich kennen, Herr, setzen auf dich ihr Vertrauen. Du lässt niemand im Stich, der deine Nähe sucht. Den Hilfeschrei der Armen überhört er nicht, er vergisst nicht die Qual der Verfolgten" (Psalm 9:10,13, Gute Nachricht-Bibel). Dieser Text aus den Psalmen spricht einen wichtigen Punkt an: Es ist wichtig,die Nähe Gottes zu suchen. Auch wenn wir Gott nicht sehen können, braucht er uns dennoch nicht fern zu bleiben. Vor allem ist er nicht unnahbar, wie viele glauben, denn er selbst lädt uns Menschen ein, ihn kennenzulernen und seine Freundschaft zu suchen. Ich selbst habe in meinem Leben schon oft die Erfahrung gemacht, dass Gott mir zur rechten Zeit die Kraft gegeben hat, einen schlimmen Zustand besser zu ertragen und Lösungen zu finden.

Ich wünsche Dir viel Kraft und die Unterstützung anderer dabei, Deine Depressionen zu überwinden! Und denke daran: Der Kampf wird nicht endlos sein. Eines Tages wirst Du Dich wieder besser fühlen und die Freude kehrt dann wieder in Dein Leben zurück!

LG Philipp

Du könntest zu deinem Hausarzt gehen und der Arzt kann dich dann auch zu einem Psychologen schicken. Du könntest auch alleine zum Arzt gehen, ohne deine Eltern. Gibt es in eurer Schule einen Schulpsychologen? Wenn ja dann wäre auch der eine Möglichkeit. Sonst versuche ich dir mal ein paar Ratschläge zu geben. Also du schriebst, dass du Zukunftsängste hättest. Stell dir mal diese Frage: Wovor hast du in der Zukunft Angst? Denke darüber nach und versuche dann daran zu arbeiten. Ich schätze mal, dass es bei dir wegen der Schule und dem Beruf ist? Aber was für Ängste du auch hast, es ist völlig normal und in Ordnung, dass du Angst hast! Es ist verständlich und auch absolut nicht schlimm. Die Meisten haben davor Angst. Auch Erwachsene. Versuche dich dafür zu interessieren, was in der Schule gelernt wird, auch wenn's langweilig scheint. Mühe geben. Dein Benehmen von deinen Eltern geht überhaupt nicht klar, du solltest für dein Ritzen kein Ärger bekommen. Aber versuche statt dem Ritzen etwas anderes zu finden, was dich davon ablenkt, oder etwas, was genauso "gut" tut wie das Ritzen. Und du könntest auch versuchen mit deinen Eltern zu reden. Ein Versuch ist es ja Wert. Sag ihnen was du fühlst, wie du fühlst und wovor du Angst hast. Wenn du das schon gemacht hast und sie nicht auf dich hören dann wären wie oben schon geschrieben, ein Psychologe, Arzt oder ein Schulpsychologe eine Möglichkeit. Es geht auch ein Lehrer. Ein Lehrer wo du meinst, der ist nett und verständnisvoll für dich. Und hey, ich weiß, Selbstmord sieht so befreiend aus, aber wenn du im Leben dein Glück findest, ist es sogar noch befreiender! Und du wirst dein Glück finden! :)

es tut mir sehr leid das zu lesen. 

sprich mal in der schule mit einem vertrauenslehrer, wenn du wirklich denkst, dass deine eltern als ansprechpartner nicht in frage kommen. ansonsten gibt es auch kriesentelefone. oder du suchst dir einen therapeuten. aber da müssen deine eltern auf jeden fall involviert sein....

ich wuensch dir ganz viel glueck !

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