Hey darf man eigentlich im islam vor der Ehe sex haben und wen man es nicht darf und du es trotzdem machst wäre es dann eine Sünde?

9 Antworten

Es kommt immer darauf an, wie gläubisch du bist oder welchen Partner du hast.

Wenn ihr heiraten wollt, muss es die Familie nicht wissen, ob ihr Sex vor der Ehe hattet.

Ich denke, das müsst ihr entscheiden

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Und auch den Partner geht es nichts an!

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@mondfaenger

das kommt auf den Partner drauf an! Wenn er merkt, seine Ehefrau ist schon entjungfert worden?

Auf jeden Fall sollte sie ihm vor der Heirat die Wahrheit sagen

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@w60muc13

Ja und? Er hatte wohl zuvor auch schon Kontakte! Man kann das sagen, muss es aber nicht! Wenn er darauf Wert legt, dass seine Partnerin noch Jungfrau ist, dann darf er vor der Ehe auch nichts mit ihr haben! Wäre ja sonst ziemlich verlogen!

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@mondfaenger

ja wenn ER auch schon hatte...aber warum musst dann eins drauf setzen? Oder bist du dir nicht sicher das ER der Richtige ist?

und warum hattest dann noch nix mit ihm? und willst womöglich mit jemand anders?

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@w60muc13

Ob ER der Richtige ist, kann man im Voraus nie sagen! Deshalb sollte jeder seine Erfahrungen sammeln dürfen, ohne dafür Rechenschaft ablegen zu müssen.

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Es kommt nicht darauf an wie gläubig man ist. Oder kommt es auch darauf an, wie sehr ich auf die Gesetze hier in Deutschland pfeife wenn ich nh Bank ausrauben will? Wenn mir das Gesetz egal ist, ist es dann legal für mich? Nein. Verboten heißt verboten. Für jeden muslim.

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@Muslimhelper

Ja klar! Dümmer geht's immer! Bankraub mit Geschlechtsverkehr zu vergleichen!

Jeder normal denkende Mensch weiß, dass hier mit "er" der jeweilige Partner gemeint ist. Wenn du das nicht weißt, dann ........Ich beende den Satz mal lieber nicht.

Verboten heißt verboten. Für jeden muslim.

Interessant! Deshalb schlafen sich auch die meisten kreuz und quer durch die Gegend, weil Verbotenes natürlich noch interessanter ist. Ist ja auch kein Problem, vor der Eheschließung läßt man sich halt das berühmte Stückchen Haut wieder "reparieren"!

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@Muslimhelper

Gläubig zu sein, heisst nunmal nicht für alle Menschen dasselbe. Mancher ist gläubig, wenn er glaubt, dass es diesen Allah wohl gibt. PUNKT. Er glaubt an Allah. Andere glauben, dass Allah dieser Gott ist, der alle bestrafen wird, die nicht die Regeln des Quran befolgen. Andere glauben, dass Allah allverzeihend ist. Wieder andere glauben, dass Allah auch das bestrafen wird, was Muhammad als verboten deklariert hat.

Ich persönlich glaube, dass die Gebote und Verbote im Quran dazu gemacht waren, den Menschen DAMALS gewisse Richtungen für ihr Handeln vorzugeben, ihnen zu empfehlen, was ein gutes Handeln sein könnte. Ich glaube keine Sekunde daran, dass ein Gott auch nur eine Sekunde an den Gedanken verschwenden würde, seine Geschöpfe zu bestrafen.

Dazu kommt, dass das, was im Islam als verboten gehandelt wird, doch sehr unterschiedlich ist. Niemand weiss, wer Recht hat. Allein die Tatsache, dass es zum Teil gravierende Unterschiede gibt, beweist eindeutig, dass der Quran eben nicht eindeutig und auch nicht unverfälscht ist. Vielleicht war er es mal, aber das ist spätestens seit Uthman Geschichte. Und wenn somit unklar ist, was verboten ist und was nicht, dann leben Muslime ihren Glauben unterschiedlich. Darüber hinaus beweisen diese Unterschiede auch, dass die Aspekte des Quran, die unstrittig sind, trotzdem falsch sein können.

Fazit: Auch wenn Du es nicht gerne liest: Der ganze Quran ist bezüglich seines göttlichen Ursprungs äusserst zweifelhaft. Dazu muss ich nichtmal anzweifeln, dass Muhammad den Quran wirklich über den Erzengel Gabriel empfangen hat; es genügt schon die Tatsache, dass er verändert werden konnte und verändert wurde. Daraus folgt, dass es genau so möglich war, den Quran willentlich und wissentlich immer und immer wieder zu verändern, auf dass er den jeweiligen Altvorderen in deren politisches und religiöses Konzept gepasst hat.

Vor diesem Hintergrund ist ein minutiöses und buchstabengetreues Befolgen einzelner Verse OHNE DEN SINN DAHINTER ZU BERÜCKSICHTIGEN absurd. Aber genau das tun die meisten Muslime; ja sie weigern sich geradezu, den Sinn zu hinterfragen.

Einen Sinn hinter einem Verbot, vorehelichen GV zu haben, kann ich nicht finden. Das mag vor 1400 Jahren anders gewesen sein, ist aber überholt. Udn es war nichtmal damals verboten. Und mit einem stoischen Festhalten an überholten Regeln lädt der Islam auch niemanden ein, zum Islam zu konvertieren.

Was ist eigentlich mit den Sklavinnen? Darf man die noch haben? Wenn nicht, warum das nicht, obwohl es im Quran steht? Darf ich mit meinen Sklavinnen GV haben?

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@DottorePsycho

Und wenn Du Dich fragst, warum die Menschen sich an gewisse Regeln des Zusammenlebens halten sollten, wenn sie keine Angst vor der göttlichen Strafe hätten, dann lautet die Antwort: Charakter

Mit vorehelichem GV schade ich niemandem. Mit Ehebruch schon. ICH brauche kein göttliches Verbot von Ehebruch. Mir genügt mein Charakter, dies nicht zu tun.

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Mondfänger, wer ist denn "er"?

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Was man macht was man nicht darf, ist logischerweise eine Sünde gegenüber der Instanz die etwas verbietet. Nur ist die Frage, ob diese Instanz berechtigt ist, um etwas zu verbieten?

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berechtigt fühlen die sich alle

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Welche Instanz soll das denn sein?

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Ob Sünde oder nicht, in fast allen Religionen ist dies verboten, warum auch immer! Trotzdem machen es alle, auch Muslims! Das ist ganz einfach menschlich!

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Historisch begründet.Unter anderem zur Vermeidung von “Kuckukskindern“ in Zeiten, als es noch keine Verhütungsmittel gab.

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@Gugu77

Es gab schon immer Verhütungsmittel bzw. -methoden! Auch schon bei den alten Griechen und Römern!

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@mondfaenger

Das ist korrekt, worauf ich verkürzt hinaus wollte, ist der kulturhistorische Hintergrund des Verbotes, die arrangierte Ehe zu Zeiten der Entstehung der religiösen Regeln, insbesondere bei abrahamitischen Religionen. Mädchen wurden an Männer wie Besitz übergeben, sie sollten Jungfrauen sein, denn sie verloren ansonsten an Wert und ihr Lebensunterhalt wäre nicht gesichert.

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@mondfaenger

Das erste verlässliche Verhütungsmittel war die Pille. Ich kann mich noch erinnern, was für ein Befreiungsschlag das für die Frauen war.

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"Alle".Rede bitte mal nicht für die ganze Menschheit...

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Frage zum Islam : Ist ER wirklich streng gläubig oder mehr Schein!

Der Vater meiner Tochter (unehelich) ist Moslem (Türke - Kurde) und laut seiner Familie & Ihm wären sie sogar streng gläubige Moslems. Nun frage ich mich ob es wirklich so ist oder ob es nur Schein ist .... Ich lese zwar viel nach und versuche den Islam kennen zu lernen, wobei mir trotzdem noch einpaar Sachen unerklärlich bleiben und ich mich frage ob das alles normal ist für ein streng Gläubigen ... Und zwar ist ein uneheliches Kind keine Sünde ? Wie kommt es dann dazu das man diese Sünde unterstützt,zusehen wie es christlich aufwachst und es unehelich lassen ? Warum begeht man immer wieder die Sünde Sex vor der Ehe, trifft sich mit Verheirateten Frauen und hat Kontakt zu unverheiratet Frauen ? Ist Rauchen und Lügen nicht auch verboten ? Man soll doch 5 mal beten wenn man kann und nicht nur Freitags oder ? Darf man anderen versuchen den Glauben des Islam aufzwingen ? Den Koran verschenken mit der Begründung um den glaube n kennenzulernen ohne jemals eigenes Wissen drüber zu berichten ?

Wäre schön wenn mir wer weiterhelfen kann ....

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