Heute hat der Prophet Mohammed saw. Geburtstag, meine Frage ist daher, ob es überhaupt Helal ist..

15 Antworten

Der Sinn und Zweck des Feierns ist, dass Menschen zusammenkommen, fröhlich sind, sich kennenlernen etc.! UnD, dass man an die Armen denkt, sie einbezieht und ihnen Mut macht! Deshalb werden im Ramadan ja auch die Armen beköstigt! Und bei uns hier im "Westen" (u.a.) im Advent! Welcher Tag eignet sich da wohl besser als der eures Propheten?!? "Feiern" muss ja nicht ein Fress- und Saufgelage bedeuten! In Italien und Spanien trinkt man eiN Glas Wein zum Essen! Ansonsten trinkt man Saft, wenn man zusammensitzt und Musik macht! Deutsche, Engländer und Skandinavier meinen sich leider allzuoft, volllaufen lassen zu müssen! Gesegnete Zeit!

Der Prophet Mohammed wollte nicht,dass man seinen Geburtstag feiert,hat er selbst auch nie getan.Aber du kannst in die Moschee gehen,Koran lesen,beten usw.

RE: Fatwa über das Feiern vom Geburtstag - gesucht!

Darf man den Geburtstag des Propheten feiern? Darf man den Geburtstag des Propheten möge Allah ihn loben und Heil schenken, („al-Maulid an-Nabawī“) feiern und an Festlichkeiten teilnehmen, die für diesen Anlass organisiert wurden?

Antwort:

Das Feiern des Geburtstages des Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, („al-Maulid an-Nabawī“) ist eine Neuerung (Bidd’ah) in der Religion. Das spezifizieren von bestimmten Anbetungen, wie zum Beispiel das Lobpreisen Allahs (at-Taşbīĥ), das Danken Allahs (at-Taĥmīd), das sich zurückziehen in der Moschee (al-I’tikāf), das rezitieren des Qur`ān und das Fasten für diesen Tag ist eine Neuerung in der Religion, bei der man keinen Lohn für all diese Taten bekommt, da diese Taten vom erhabenen Allah zurückgewiesen werden.

Von ’Ā’ischah, Allahs Wohlgefallen auf ihr, wird berichtet, dass der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, gesagt hat: „Wer etwas in dieser unserer Sache neu einbringt, ihm wird diese zurückgewiesen.“[1]

Im Wortlaut von Muşlim heißt es unter der Nummer 1718: „Wer eine Tat macht, zu dem wir nicht aufgerufen haben, so wird ihm diese zurückgewiesen.“

Al-Fakahānī, möge Allah mit ihm gnädig sein, hat gesagt: „Ich kenne für diesen Geburtstag keinen Ursprung, weder im Qur`ān, noch in der Şunnah. Auch hat diese Tat kein einziger Gelehrter dieser islamischen Gemeinschaft verrichtet, die ja bekanntlich die Vorbilder in dieser Religion sind und an den Weg der Şalaf festhalten. Dieser Geburtstag ist eine Neuerung in der Religion und eine Begierde des eigenen Egos.“[2]

Der erhabene Allah hat gesagt: "Was nun der Gesandte euch gibt, das nehmt; und was er euch untersagt, dessen enthaltet euch."[3]

Scheich ’Abdul-’Azīz Ben Bāz hat gesagt: „Wäre das Feiern des Geburtstages des Propheten aus der Sicht der islamischen Rechtslehre legitim gewesen, dann hätte dies der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, seiner Nation auch gezeigt, da er derjenige unter den Menschen war, der sie am meisten belehrt hat. Nach ihm wird kein Prophet mehr kommen, der das zeigen wird, was der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, bezüglich seiner Person nicht gesagt hat, da er der Siegel der Propheten ist. Er hat den Menschen bereits gezeigt, was bezüglich seines Rechts erforderlich ist, wie zum Beispiel die Liebe zu ihm, das Befolgen seiner Lehre, das Aussprechen der Segenswünsche auf ihn und noch einige andere Dinge, die im Qur`ān und in der Şunnah deutlich gemacht wurden. Er hat seiner Gemeinschaft nie erwähnt, dass das Feiern seines Geburtstages eine Tat ist, die aus der Sicht der islamischen Rechtslehre legitime sei, sodass man damit arbeiten kann. Auch der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, selbst hat zu seinen Lebzeiten nie ein Geburtstag gefeiert. Seine Gefährten, Allahs Wohlgefallen auf sie alle, die er ja von allen Menschen am meisten geliebt hat und die seine Rechte am meisten gekannt haben, haben diesen Geburtstag nie gefeiert! Auch die rechtschaffenen Kalifen und die drei gelobten Generationen nach ihnen haben diesen Geburtstag nie gefeiert.

Glaubst du denn etwa wirklich, dass all diese besonderen Menschen es versäumt haben, das Recht des Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, zu erfüllen und somit nachlässig bezüglich dieses waren, sodass erst die späteren Nachfolger kommen mussten, um dieses Recht zu erkennen und dieses dann zu vollenden? Bei Allah, nein! Diese Aussage kann niemand machen, der einen gesunden Menschenverstand besitzt und den Rang der Gefährten und die ihrer Schüler wahrlich kennt. Wenn du, lieber Leser, nun siehst, dass der Geburtstag des Propheten , möge Allah ihn loben und Heil schenken, weder zu den Lebzeiten des Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, noch zu den Lebzeiten seiner Gefährten, noch zu den Lebzeiten ihrer Schüler gefeiert wurde, dann wisse, dass dieses eine Neuerung in der Religion ist! Es ist verboten diese Tat zu verrichten, diese Anzuerkennen oder dafür zu werben! Im Gegenteil, diese Tat muss abgelehnt und vor ihr sogar gewarnt werden!“[4]

Wer den Tag, an dem der Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, geboren wurde, ehren möchte, der soll die Alternative wählen, die uns die islamische Rechtslehre gegeben hat und montags fasten. Jedoch darf man dann nicht nur diesen einen speziellen Montag fasten, an dem der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, geboren wurde, sondern muss dann auch an anderen Montage fasten!

Von Abu Qatādah al-Anşārī, Allahs Wohlgefallen auf ihm, wird berichtet, dass er den Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, nach dem Zweck des Fastens am Montag gefragt hat. Der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, sagte: „An diesem (Tag) wurde ich geboren und an diesem bekam ich die (erste) Offenbarung.“[5]

Viele sagen auch: „Ich nehme am Fest für den Geburtstag des Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, einfach nur so teil, ohne daran zu glaub

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