Hessen / Grenzbebauung mit einem Carport

2 Antworten

Warum gehst du nicht raus und redest mit ihm? Erzähl ihm von den Abständen und von deinem Fenster und dass du dich dagegen zur Wehr setzen wirst.

Was in der Abstandsfläche ggfs. auch baugenehmigungsfrei und ohne Einverständnis der Nachbarschaft zulässig ist findest Du in § 6 Abs. 10 der Hessischen Bauordnung (HBO). Den Gesetzestext kannst Du unter den Seiten des Hessischen Wirtschaftsministeriums finden.

Carports sind "offene Kleingaragen", die fallen bis zu 15m Länge und 3m Höhe unter diese Regelungen.

Ob wegen der offenbar historischen Bauweise vor Ort andere Regelungen (z.B. Bestandsschutz oder Brandschutz) einschlägig sein können kann Dir bei GF niemand sagen; das kann nur der Fachmann vor Ort.

Die Bauaufsicht wird dazu nichts Verbindliches sagen, mündlich schon gar nicht, denn zu baugenehmigungsfreien Vorhaben geben die keine Antwort (Siehe auch meinen Tipp) .

http://www.gutefrage.net/tipp/bei-fragen-zum-oeffentlichen-baurecht-bauamt-fragen

Hallo - erst mal Danke für die Antworten

Soweit ich das jetzt in der HBO und im Nachbarschaftsrecht verstanden habe darf er an die Grenze bauen weil mein Haus ebenfalls an der Grenze steht. Es gibt ein sogenanntes Grenzbebauungs - Privileg das es ihm erlaubt besagte Garage / Carport an die Grenze zu stellen. In wieweit dieses Privileg für alle seine GRundstücksgrenzen gilt erschließt sich mir leider nicht.Wie ich es verstanden habe gilt dieses Privileg einmalig für 15 m Länge und max.3 m Höhe. Wenn es wirklich so sein sollte hat er sein Privileg wohl schon genutzt als er seine Gartenlaube auf die Grenze zum Nachbargrundstück gegenüber gestellt hat.Kann ja nicht sein das er rundum die Grenze bebauen darf. Das bleibt zuz klären. Werde am Montag mit dem Bauamt reden und mich schlau machen soweit sie mir Auskunft geben. Bleibt immer noch die Frage nach dem Bestands und Brandschutz offen.

Gruß

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@cooper001

Das "Garagenprivileg" gilt nur für die Gebäude, die in § 6 Abs. 10 HBO aufgeführt sind und insgesamt nicht länger als 15m sind. Die Regelungen gelten vom Baugrundstück aus, d.h. der Nachbar hat keinen Rechtsanspruch darauf, an welcher Grenze und an welcher Stelle der Grenze diese zulässige Grenzbebauung errichtet wird.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Vorschriften zum Brandschutz und zur Belichtung von Aufenthaltsräumen aufgehoben sind. D.h. das "Grenzgaragenprivileg" kann bei historischer Bebauung (z.B. mit Traufgassen etc.) unter bestimmten örtlichen Verhältnissen nicht ausgeübt werden. Ob das bei Dir der Fall ist oder nicht kann nur örtlich überprüft werden; weder bei GF noch bei der Bauaufsicht wirst Du da eine konkrete Antwort finden, das Amt wird schon gar nicht Deine Interessen vertreten.

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