Herztod durch ständige Panik wahrscheinlich?

7 Antworten

Durch ständige Übererregung als einen dauerhaften Angstzustand (erhöhter Puls, Wachsamkeit, Anspannung, Schweiß) verbunden mit wiederkehrenden Panikattacken, kann längerfristig eine Herz-Kreislauf-Erkrankung hervorrufen. Das Risiko von Schlaganfall und Herzinfarkt, sowie Herzrhythmusstörungen ist erhöht. Viele weitere physische Symptome können die Folge sein:

  • Müdigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Brustschmerzen
  • Magen-Darm Beschwerden

Es ist natürlich beunruhigend, wenn der Puls die ganze Zeit dauerhaft erhöht ist und auch nicht gesund, da die Angst dysfunktional ist. Angst bzw. Panik bereitet den Körper auf eine Gefahrensituation vor, indem die Durchblutung verbessert wird, das Herz schneller schlägt und Hormone, wie Adrenalin freigesetzt werden, um bspw. Schmerzen nicht wahrzunehmen. In diesem Zustand sind wir nicht in der Lage, logisch zu denken, denn der Körper ist auf eine Kampf oder Flucht Situation eingestellt. Die Angst ist dysfunktional, weil so eine gefährliche Situation bei dir nicht gegeben ist und hindert dich in deinem Alltag. Viele Betroffene entwickeln die Angst, dass man an einem Herzinfarkt oder ähnliches stirbt. Man spricht ab einer gewissen Anzahl von Panikattacken auch von einer Panikstörung.

Du solltest erstmal deinen Hausarzt besuchen und dich, um dich neu zu orientieren, ein paar Tage krankschreiben lassen und dann einen weiteren Versuch starten. Es besteht die Möglichkeit einer Medikamentösen und psychotherapeutischen Behandlung, die auch neben der Ausbildung stattfinden kann.

Es gibt verschiedene Übungen, die dich aus einer Panikattacke rausholen können, wie z.B. Atemübungen.

Vielen Dank für den guten Rat!

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Besprich bei Gelegenheit mit dem Therapeuten, wie ihr weiter vorgehen könnt. Kardiologisch gesehen ist das erstmal kein Problem.

Das solltest du einen Kardiologen fragen.

Ich bekomme aus genau demselben Grund pulssenkende Medikamente.

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Habe ich eine Angststörung (Anxiety)?

Hallo, Ich werde in ca. 2 Wochen zum Kardiologen gehen, da ich hin und wieder Herzrasen bekomme, Sie gehen 30min bis zu einer Stunde oder mehr. Wenn dies mal passiert dann ist es auch nicht so, dass ich permanent dieses starke Herzrasen empfinde, sondern es manchmal so gut wie weg ist oder nur ganz leicht und dann wird es wieder ganz schnell. Also immer in Zeitabschnitten, bis es ganz verschwindet. Ich hatte das jetzt schon ca. 7 mal in 10 Monaten, also nicht sehr oft. Und mein Puls liegt dann (wenn das Rasen sehr schnell und "laut" erscheint) bei ca. 100-110 Schlägen in der Minute. Das ganze passiert auch nur in Situationen in denen ich eigentlich ruhig bin und nicht wirklich etwas mache, gestresst bin oder an etwas bestimmtes denke, was mir Sorgen bereitet. Es kommt plötzlich, bleibt für eine Weile und geht auch wieder. Ich war schon beim Arzt deswegen und habe auch Untersuchungen durchführen lassen, er hat aber nichts besonderes feststellen können. (Also allgemein an meinem Herz. Zu dem Zeitpunkt der Untersuchungen hatte ich auch kein Herzrasen) Wenn ich es habe, dann habe ich das Gefühl als würde ich gerade von einem Hochhaus springen müssen oder so (also so fühlt es sich an. Wie als würde ich "Panik" oder ANgst vor etwas haben.). ich fühle ein unbeschriebliches Gefühl in meinem Brustkorbbereich und fühle mich als bräuchte ich mehr Luft. (Also nicht als könnte ich nicht atmen, ich kriege genug Luft aber ich muss ab und zu mit meinem Mund tief einatmen damit ich richtig Sauerstoff bekomme.) Die letzte Sache und das mag wirklich wiederlich klingen, ist es, dass ich das Gefühl habe, ich müsste rülpsen, da ein gewisser Druck in meinem Hals ist, aber es kommt einfach nicht raus. Es kann nicht daran liegen, dass ich unter Stress stehe oder an etwas aufregendes denke. Ich bewege mich eigentlich relativ durchschnittlich. Mache ab und zu mal Sport, fahre mit dem Fahrrad oder laufe zur Schule (pro Strecke sind das 2km). Übergewichtig bin ich auch nicht. Aber auch nicht wirklich dünn, also so mittelmäßig. An Schlafmangel kann es auch nicht liegen oder daran, dass ich nicht genug trinke oder esse. Das ist das Problem. Ich kann einfach nicht sagen woran das liegt und wenn ich im Internet nach Symptomen für irgendwas suche, finde ich nichts was auf mich zutrifft außer einer Angststörung oder Panikattacken. Ich kann aber nicht sagen ob es wirklich das ist, da es sehr selten auftaucht und ich auch nicht wirklich das Gefühl habe, alleine sein zu müssen. Also ich bleibe ruhig und kann auch noch mit anderen normal weiterreden, dass Gefühl im inneren ist aber präsent und lässt mich dann psychisch nicht wirklich los, obwohl ich von außen ganz normal erscheine. Ich hoffe jemand kann mir helfen :)

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Angst vor Darmkrebs oder darmentzündug?

Hallo Leute ich heiße phil und bin 15 Jahre ich war wegen ständige Bauchschmerzen und Probleme mit darm im Krankenhaus dort wurde Blut abgenommen eine Urinprobe sowie Stuhlgangprobe und ein Ultraschall gemacht dort wurde anscheinend nichts festgestellt sonst hätten sie ja eine Spieglung und eine Entzündung hätten sie doch auch festgestellt naja später wurde eine schwere Laktose sowie Fruktose Intoleranz festgestellt heute war ich aber auf Toilette und da war Schleim mit einem Pünktchen Blut dabei mir ist aber aufgefallen des ich momentan ein stechen sowie ein starken Juckreiz dort hinten hab das kann doch auch damit zu tun haben ich habe dennoch Panikattacken weil Angst vor eine schlimme Krankheit hab in 3 Wochen habe ich nochmal ein Termin bei einem kindergastreologen achso noch eine Sache ich bin momentan ständig müde das ganze macht mich ganz schön fertig ich hoffe ihr könnt mir helfen Mit freundlichen Grüßen Phil Ps eine Entzündung hätten sie doch am Blutbild erkannt oder?

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Opipram 50mg Tagesdosis?

Hallo Community,

ich schätze mal man sollte hier auch etwas vorwissen über mein Problem haben bevor man mir bei meiner eigentlichen Frage helfen kann, ich habe es versucht kurz zu halten, also:

ich leide seit meinem 17. Lebensjahr (heutiges Alter 24) an einer Angststörung in verbindung mit depersonalisation ausgelöst durch Cannabis Konsum. Ich habe täglich mit Angst zu kämpfen in allen möglichen Situationen und durch die Symptome der depersonalisation ist das ganze noch schlimmer, weil ich durch die symptome der depersonalisation manchmal einfach in einen Kreislauf von todesangst gerate (die Symptome machen mir angst). Ich habe damals eine Therapie erhalten in Form von Gespräch, also musste von meinem Tag erzählen und Träume, Vergangenheit usw. Ich hatte nicht wirklich das Gefühl das diese Art von Therapie mir geholfen hat, mit der Zeit bin ich irgendwie selber damit klargekommen das meine Wahrnehmung einfach gestört ist und habe es versucht zu ignorieren. So konnte ich dann irgendwann auch normal weiter leben, bloß seit einem Jahr habe ich die Symptome wieder. Eine Art Schwindelgefühl und dann vorm spiegel mich selber nicht erkennen können usw. und durch diese Gefühle entstehen gedanken wie: „Fehlt meinem Körper irgendwas?“ , „vielleicht geht es mir ja wirklich schlecht..“ „stirbt mein Gehirn langsam ab“ und durch solche Gedanken wird die Angst stärker bis ich Herzrasen bekomme doch dann kann ich mich meist noch schnell ablenken indem ich mein Handy raushole und mir ganz schnell ein Video anmache oder ähnliches.... weil es dann immer schlimmer wurde so das ich schon kurz davor bin selbst beim duschen panikattacken zu kriegen bin ich zu meinem Hausarzt gegangen. Dieser hat mir dann opipram 50 mg verschrieben und die restliche Woche Krank geschrieben nachdem ich ihm meine Story erzählt habe. Ich war nie ein Fan von Tabletten und habe dies meinem Arzt auch ehrlich gesagt, dieser meinte daraufhin das Opipram nicht abhängig macht und ich solle es einfach mal probieren da damit schon unzählige male Erfolge gegen Angststörungen erzielt werden konnte. Alles schön und gut, das einzige was mir nun sorgen macht, ist meine verschriebene Tagesdosis von 1-1-2. (1x morgens, 1x Mittags, 2x Abends). Ist diese art von Tagesdosis normal? Wie gesagt ich habe vorher nie solche tabletten genommen und hab sogar etwas angst vor solchen Tabletten. Habe allerdings gestern Mittag schon mit der einnahme begonnen und abends zwei - wie verschrieben. Heute morgen wieder eine und ich weiß nicht ob ich mir das einbilde aber ich spüre so eine starke Müdigkeit als hätte ich seit jahren nicht geschlafen. Deswegen möchte ich wissen ob diese Tagesdosis übertrieben ist oder ob ich mir da keine Gedanken machen muss.

Danke im Voraus!

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