Herrscht in Deutschland wirklich Religionsfreiheit?

51 Antworten

ich versuche mich auch mal an deiner Frage:

ich empfinde beim lesen deiner Frage ein Urteil denen gegenüber die du wegen ihres Verhaltens kritisierst. was ich damit meine, ist dass du es in deiner Frage verallgemeinerst, man hört und sieht oder macht eine Erfahrung und urteilt dann. Dann ist natürlich menschlich, aber so wie du dir gerade einen Kopf darüber machst machen es sich auch viele andere in Bezug darauf nur umgekehrt.

Du erlebst einige Menschen und Situationen und erhälst daraufhin dein eigenes Bild, das ist aber nur subjektiv und heißt nicht das alle so sind.

Ich glaube das größte Problem auf dem viele gegenwärtige Konflikte beruhen ist die allgemeine Unwissenheit und Ängste die die Menschen haben. Sie wollen sich schützen und beobachten. Sie tun das was jeder tut. Ich denke kaum ein Mensch der eine gute Erfahrung mit jemanden macht wird ihm wegen seiner Religion verurteilen, es ist einfach das Problem dass viel Gewalt in Verbindung damit derzeit und schon oft gezeigt oder gar erfahren wurde, und jeder Mensch hat eine eigene Meinung, da ist keiner besser oder schlechter als der andere.


Nur wenn du so einen Vergleich ziehst solltest du die gesamte Bilanz betrachten (Beispiel Moschee)..in Deutschland gibt es Moscheen, es wird tolleriert..recherchiere mal was mit 2 Deutschen passierte die im Ausland für ihre Religion eine eigene Kirche forderten, sie wurden prompt gehängt.

Mache nicht die gleichen Fehler die du an einigen kritisierst, dass du denkst die Menschen wären gegen dies und das..sondern schaue auf die gesamte Welt.


Eine Religion sollte niemals Anlass für Feindseligkeit sein, jeder Mensch ist viel Wert, und wenn es Aufstände gibt ist das immer ein Zeichen von Ängsten und Unsicherheit.


Nur in Bezug auf Deutschland muss man auch sehen dass es Menschen mit anderen Wertvorstellungen gibt, keiner ist da besser oder schlechter, aber zur Tolleranz gehört ja auch dazu die Werte des jeweiligen Landes zu akzeptieren, denn das macht doch unsere Welt so wunderbar kulturell. warum soll alles gleich sein?

Wenn es in einem Land als freundliche Geste gilt beim Zusammensitzen Tee zu trinken würde ich das aus Höflichkeit tun, auch wenn es nicht mein liebstes Getränk ist  um zu zeigen dass man auch die anderen Werte tolleriert; Tolleranz zeigt die Bereitschaft für ein friedliches Zusammenleben; das heißt ja nicht dass man seine aufgibt ;-)

* da sich deine Frage speziell auf deutschland bezieht: wenn du mal einen Vergleich anstellst wirst du auch sehen dass es andere Länder gibt die mit ihren eigenen (!) Werten viel strenger umgehen. Als Beispiel: da muss man sich ua "sprachlich" mehr anstrengen, weil sie da nicht in 5 verschiedenen Sprachen die Einrichtungen beschildern. Ich finde es nicht schlimm, aber ich verstehe die andere Sicht auch

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Liebe Katie27,

Ich möchte nicht verallgemeinern und selbstverständlich gibt es sehr viele Deutsche die tolerant sind. Meine Meinung resultiert auch darauß das ich hier schon lange lebe und sehr viel Erfahrung habe sammeln können wie die Menschen hier ticken. 

Die meisten Deutschen die ich persönlich kenne, haben ein komplett falsches Bild vom Islam. Klar sind sie sehr nett, was ich auch seeeehr zu schätzen weiß, aber mir ist es immer unangenehm über das Thema Islam zu reden, weil ich immer vorahne, das ich mit kritischen Fragen rechnen muss.

Wie zum Beispiel: Warum müsst ihr Muslime immer fasten an Ramadan? Was bringt es euch usw.? Oder warum trinkt ihr kein Alkohol und so? Oder euer Glauben ist schuld daran, das es überall Terrorismus gibt usw.

Diese Sachen erfinde ich nicht, sondern ich erlebe es immer wieder, wenn ich mit Leuten über Religion spreche oder wenn mich eben Leute auf sowas ansprechen, wenn wir über Politik reden.

Zu deinem Kommentar, in einer anderen Antwort: Nein, ich habe keine Umfrage gestartet, es basiert auf meine persönliche Erfahrung und die von anderen Muslimen die ich kenne. Hinzu kommen noch die Medien die diesen Hass verstärken und die Leute die fleißig auf Facebook ihre Hasskommis verbreiten und damit andere anstecken.

Selbstverständlich hätte ich kein Problem damit, dich auf ein Tee (arab. chay) einzuladen. Wie gesagt, nicht das du mich falsch verstehst Katie, ich habe es einfach nur satt immer, mich sowie andere Muslime rechtfertigen zu müssen, als ob wir besondere Menschen sind. Wir sind ganz normale Menschen, sowie du und ich. :)

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@Renguees

Woher nimmst Du den Hass, liebe(r) Renguees? - Du und Deine Brüder und Schwestern sind so wahnsinnig schnell bei der Hand, Hass zu verorten!

- Du kommentierst hier ausführlich - was Dir Schreckliches widerfährt:

Man sagt Dir:
Warum müsst ihr Muslime immer fasten an Ramadan? - IST DAS HASS? Was bringt es euch usw.? hey, das ist 'ne Frage!!!

Oder warum trinkt ihr kein Alkohol und so? IST DAS HASS?

Oder euer Glauben ist schuld daran, das es überall Terrorismus gibt - DAS ist eine (zugegeben völlig falsche) TATSACHENBEHAUPTUNG - aber immer noch kein Hass!

Und wer zwingt Dich, Dich zu rechtfertigen? - Niemand! - Du kannst es tun oder lassen...

Weißt Du was, liebe(r) Renguees:

Ein spanisches Sprichwort sagt: "Wer dauernd an Brot denkt, hat wohl Hunger" - Ich meine: Wenn Du so viel von Hass sprichst: Has(s)t Du ihn nicht vielleicht selbst?

Überleg' einfach mal...

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@Renguees aber mir ist es immer unangenehm über das Thema Islam

zu reden, weil ich immer vorahne, das ich mit kritischen Fragen rechnen
muss.

Wie zum Beispiel: Warum müsst ihr Muslime immer fasten an Ramadan?

Was bringt es euch usw.? Oder warum trinkt ihr kein Alkohol und so?

Warum darf man das denn nicht fragen? Und warum musst man das als kritische Frage sehen? Können es nicht auch einfach neugierige und interessierte Fragen sein? Ich bin nun wirklich eher links-liberal eingestellt und habe nichts gegen Muslime. Ich hätte auch nichts gegen eine Moschee in meinem Dorf. Warum sollte ich. Vielleicht kann man da ab und zu Baklava bei Feiern bekommen. ;-) Warum darf man denn nicht fragen? Ja, warum muss ein Muslim so streng fasten im Monat Ramadan? Und warum darf ein Muslim keinen Alk trinken? Das sind keine feinseligen Fragen, sondern erst mal nur neugierige Fragen.
Ähem... und was den Alkohol angeht. Ein Freund von mir hat in Saudi Arabien gearbeitet. Er sagte, dass am Freitag eine riesige Autoschlange sich in ein benachbartes Emirat aufgemacht hätte. Dort, freilich in Hinterzimmern, wurde dann gesoffen, was das Zeug hält. Kein Mineralwasser, das glaub mir mal. Na ja, auch das ist mir wurscht. Allah sieht es doch.  Nehm ich an.

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@Dahika

Warum darf man das denn nicht fragen? Und warum musst man das als kritische Frage sehen?

Das ist kein Religionsproblem, selbst bei Behinderten merkt man das. Ich habe mal jemanden gefragt wie er mit seiner Farbenblindheit hier auf der Seite zurecht kommt, prompt wurde es als dummer Spruch oder Diskriminierung gesehen. Manche suhlen sich einfach zu leicht in der Opferrolle die ihnen anerzogen wird.

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@Renguees

Lieber Renguees,

ich verstehe dich doch. Ich weiß doch was du meinst und ich habe mir auch gedacht dass sicherlich gewisse Erfahrungen das ganze prägen. Jedoch wenn man sich mal die verschiedenen Theorien anschaut oder seien es die vielen einfacher alltäglichen Dinge im Leben dann sieht man schon an den belanglosesten Kleinigkeiten wie unterschiedlich die Menschen sind, wie sehr die Meinungen auseinander gehen...wie verschiedenartige Denkansätze jeder für sich eigentlich hat. Als ich deine Sätze las wirkte das auf mich wie die Bitte doch endlich zu verstehen was es damit auf sich hat, das Menschen die anders sind oder urteilen falsch denken, das hast du ja selbst geschrieben..und ich habe mich in die Unterhaltung eingeklingt weil ich dir einfach gerne sagen wollte..dass du nicht ändern kannst wenn es menschen gibt die so und so denken. Ich bin der Meinung man kann nur gut sein und das verändert und bewegt zum nachdenken. Vergleiche dich doch nicht mit den negativen Beispielen. In dem Moment wo du sagst dass du immer wieder die Erfahrung machst lässt du garnichts anderes zu.

Erst heute hatte ich es in einem Bus wo mich jemand anderer Nationalität anrempelte. Na und?

Er hat sich sofort entschuldigt und ein aufrichtiger Blick. Glaub mir auch hier gibt es viele die gleich Absicht und Rücksichtslosigkeit unterstellen. Das sind aber nur die offensichtlichen Beispiele.

Jeder Mensch ist eigen. ..egal wehe Religion, egal welche Hautfarbe. Mein Anliegen  ist das man nicht um eine Religion kämpft sondern um die vielen verschiedenen Menschen und dass jeder einfach so sein darf wie er ist.

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@Renguees

Lieber Renguees,

nichts von dem, was Du aufzählst hat etwas mit Hass zu tun - auch nicht im Entferntesten. Allenfalls - und das gibt es ganz sicher häufig - mit einer überheblichen Geringschätzung von der Seite der Alteingesessenen. Es ist deine Aufgabe, und die deiner Glaubensbrüder, dieses Vorurteil mit Geduld aufzulösen, und das geht leicht! Alle Moslems, die ich kenne und kannte, tun dies auch.

Dieses Phänomen, das Du kritisierst, ist absolut nicht auf Muslime beschränkt. Vielmehr unterliegt ihm jede Minderheit in jedem Land.  Es ist ein natürliches Gruppenverhalten, das von jeder Minderheit toleriert werden muss, so, wie die Minderheit ebenfalls von der Großgesellschaft zu tolerieren ist. Beide Seiten haben also eine Bringschuld!

Du hast es satt, dich immer rechtfertigen zu müssen, was ich verstehen kann. Solange Du aber deine Bekannten zu einem Tee (arab. chay) einlädst statt zu einer Tasse Kaffee, bist Du kein normaler Mensch wie Katie und ich; denn wir trinken Kaffee mit Milch und Zucker.

Bevor jetzt eine Diskussion über die Mehrheiten bei Kaffee- und Teetrinker ausbricht, möchte ich auf das Wesentliche an meinem Argument hinweisen: Möchtest Du mit einer solchen Einladung deinem Gast etwas besonderes, ungewöhnliches anbieten? Dann setzt Du dich seiner Neugierde aus! Oder geht es um das freundschaftliche Beisammensitzen? Dann tu es so, wie er es gewohnt ist!

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@Wurzelstock

P.S.: Da muss ich bei "Kaffee" noch ein Versäumnis nachholen: (arab. Kahua) ;-)

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Hallo Renguees,
ja es gibt in Deutschland die Religionsfreiheit. Das bedeutet, dass der Staat die Religionsausübung nicht einschränkt sofern diese nicht mit dem Grundgesetz kollidiert. Du darfst z.B. beten, fasten, den Gottesdienst besuchen, ... und niemand darf dir deshalb Leid zufügen. Wenn dir allerdings jemand sagt, dass er es nicht gut findet, was du machst, darf er das auch, denn es gibt hier auch Meinungsfreiheit. Ich selbst bin Christin und werde auch oft blöd angemacht, wenn irgendein Bischof betrunken Auto gefahren ist oder einen Prachtbau als Residenz gebaut hat oder wenn ein Pfarrer Kinder missbraucht hat. Es ist eben einfach so... wenn jemand aus einer Religionsgemeinschaft Mist baut, sind es alle. Ich wurde wochenlang beschimpft, nachdem die Missbrauchsfälle ans Licht gekommen waren z.T. auch heute noch. Wenn wir jetzt allerdings versuchen etwas gegen diese Lästereien zu unternehmen, und gegen jemanden Anzeige erstatten wird alles nur noch viel schlimmer. Das einzige was wir tun können ist in der Öffentlichkeit ein gutes Bild abzugeben und uns von dem Geschehenen zu distanzieren. Wir müssen sagen ok, da wurden Kinder missbraucht, das ist total schlimm, ich würde das nicht machen. Derjenige muss bestraft werden!
In deinem Fall wäre es eher, da hat jemand im Namen Allahs Menschen getötet...
Wie sollen die Medien nichts schlechtes über den Islamischen Staat berichten, wenn dieser dafür sorgt, dass Massenhaft Menschen getötet werden, dass massenhaft Menschen auf der Flucht sind, dass wir hier in Deutschland Angst haben müssen in eine Bahn zu steigen ...
Jetzt musst du in dich gehen und fragen wie du das siehst. Findest du gut, dass im Namen Allahs "Ungläubige" getötet werden? Falls ja, sind die Diskriminierungen gerechtfertigt, denn dann greift die Religionsfreiheit nicht mehr, weil gegen andere Artikel im Grundgesetz verstoßen wird. Falls nein, distanziere dich davon, erkläre den Leuten, was der Islam lehrt und dass der IS die Lehre falsch versteht, sei aber auf keinen Fall aggressiv.
Leider tragen auch viele Muslime zu dem schlechten Bild des Islam bei. Ein Ex-Kollege von mir wollte während der Arbeitszeit beten. Der Chef sagte das geht in seiner Position nicht. Der Imam sagte das Gebet kann nachgeholt werden und der Ex-Kollege hat den Arbeitsplatz trotzdem während der Arbeitszeit verlassen um zu beten. Dem anderen Kollegen, der mit ihm gearbeitet hat, hat er nicht Bescheid gesagt. Dieser hat sich dann schwer verletzt, weil der andere einfach zum Beten gegangen ist. Gegen den Rauswurf hat er geklagt, kam aber damit nicht durch. So tragen Muslime z.T. selbst dazu bei, dass sie im schlechten Licht dastehen.
Was du dagegen tun kannst:
Sei anders
Distanziere dich von Gewalt und Aggression
Sei hilfsbereit, höflich, Verständnisvoll, Respektvoll (auch gegenüber Frauen, ja der Ex-Kollege hat sich aus religiösen Gründen auch geweigert, der Chefin die Hand zu schütteln)
Versuche einfach nicht negativ aufzufallen und passe dich deiner Umgebung an. Wenn du dann diskriminiert wirst kannst du denken, die meinen nicht mich. Ich bin nicht so wie das Klischee und kannst darüber stehen. Allerdings wirst du dann wohl kaum von Leuten, die dich gut kennen diskriminiert.

Die Religionsfreiheit betrifft das Gesetz.  
Deine Beschwerde richtet sich an die Bevölkerung.

Wenn der Gesetzgeber sagt, dass etwas erlaubt ist, auszuüben, heißt das noch lange nicht, dass die Bevölkerung das automatisch supertoll finden muss.

Desweiteren möchte ich anmerken, dass wenn man nach Leuten sucht, die etwas oder jemanden hassen, diese auch finden wird. Daraus kann man aber nicht den Schluss ziehen, dass der größere Teil der Bevölkerung diese Einstellung vertritt.

Beispiel: Sagen wir, ich interessiere mich für die Tempelritter und recherchiere im Internet. Nach ein paar Tagen intensiver Recherche werde ich überzeugt sein, dass viele Menschen sich mit den Tempelrittern auseinandersetzen.

Zweites Beispiel: Bevor ich mit Judo angefangen habe, dachte ich, dass nur die besten der besten, Elitekämpfer oder alte, weise Opis einen Meistergrad (schwarzer Gürtel) haben. Als ich aber auf zig Lehrgängen war und mir unzählige Schwarzgurtträger begegnet sind, hat sich das alles relativiert.

Also: Gräm dich nicht über ein paar dumme Beiträge. Auch haltlose Stimmen müssen gehört werden können.

___________

Mit Religionsfreiheit hat das Ganze nichts zutun. Anstelle dich zu ärgern, solltest du Aufklärung (nicht Missionierung(!)) betreiben.
Dadurch, dass du dich ärgerst, wird der Hass nicht weniger. Er wird in der Summe sogar größer.

Die Religionsfreiheit besteht auch darin, gegen eine Religion zu sein oder sie zu kritisieren. Dies machen Religionsgegner und Atheisten hier auf der Plattform zu hauf. Oft wird sogar gegen Religion und Kirchen gehetzt was so mit Religionsfreiheit weniger zu tun hat..
Was du beklagst hat ist keine Einschränkung der Religionsfreiheit und auch Hetze ist da nicht zu erkennen.(auch wenn jemand gegen eine Moschee ist)
Es ist nun mal eine Tatsache, daß sich der Islam in unserer Gesellschaft und weltweit "unangenehm" (vorsichtig ausgedrückt) präsentiert.
Dies ist nicht nur die Verschleierung der Frauen und die selbst gewählte Ausgrenzung der Muslime aus unserer Gesellschaft sondern auch Hassreden hierzulande von Muslimen gegen "Ungläubige". (auch auf dieser Plattform !)
Und die Menschen hierzulande sind eben "Ungläubige".
Und wieso kommt es zu den zehntausenden Anhängern und Symphatisanten des IS hierzulande ? Und hier steht keiner unter Zwang.

Die meisten Muslime die ich kenne sind sehr friedlich 
und distanzieren sich von Gräueltaten was der IS

Die "meisten" ist eben zu wenig. Wenn dies 90 % der Muslime hierzulande sind, dann eben über 400000 welche nicht friedlich sind und denken.
Auch der Religion an sich kann kaum einer etwas abgewinnen.
Wie du aus Fragen (vor allem von jungen musl. Menschen) auf dieser Plattform siehst, bringt sie unzählige angstgestörte Menschen hervor welche wegen nichts und wieder nichts die Verdammung in der Hölle befürchten.
Noch nie habe ich hier von muslimischer Seite ein Bekenntnis zur (Nächsten-) Liebe vernommen oder ein Vertrauen auf den den Allah der 99 (wunderbaren) Namen (Eigenschaften) sondern immer nur Angst, Angst, Angst.
Ihr seit eben unendlich weit vom christlichen Heilsverständnis weg oder unserem freiheitlichem Denken.
Daß ihr auch Textstellen aus dem Koran aufführen könnt, wo die Nächstenliebe erwartet wird, kompensiert dies nicht. Ansonsten habt ihr aber nur Vorschriften, Vorschriften, Vorschriften welche haargenau zu beachten sind.

Man kann schwer differenzieren wenn immer wieder Moslems, in radikalen Moscheen, zu Terroristen werden.

Außerdem, der Islam ist für viele Deutsche einfach nicht mit einen freien Leben zu vereinbaren, es ist oft sehr befremdlich was man dabei so erlebt.

Und dann, ihr Moslems seid nach Deutschland gekommen, eigentlich müsstet ihr euch anpassen, euch integrieren, nicht umgekehrt. Ihr müsstet euch dem westlichen Leben anpassen, unsere werte und Gesetze befolgen, nicht umgekehrt..... Das tut man aber nicht, als "guter" Moslem.

Und Moscheen haben wir genug, jeder, der möchte, kann die besuchen, noch mehr braucht es nicht.

Frag mal in einem islamischen Land nach, was man davon hält, dass mehr Kirchen bauen soll, kommt nicht so gut an. Da wird erwartet, dass man sich den Gepflogenheiten dieses Landes hält, ich erinnere nur kurz daran, dass Urlauberinnen, die in Dubai vergewaltigt wurden, ins Gefängnis mussten. Weil man da keinen Sex vor der Ehe haben darf..... Muss man DAZU noch etwas sagen? Und du nennst die Deutschen intolerant?

Und dann das noch. Viele Moslems erheben den Anspruch, die einzig wahre Religion zu haben und die müssen sie weiter tragen damit alles islamisch wird. Auch das kommt nicht gut in einem westlichen Land an.

Gut, die Zeugen Jehovas machen das auch aber friedlich, da sprengt sich keiner in die Luft..........

Also, wer hier leben will, muss sich anpassen oder wieder gehen.


ihr Moslems seid nach Deutschland gekommen

Das stimmt ja nun nicht.
Sie wurden händeringend gebeten hierher zu kommen!

wer hier leben will, muss sich anpassen

Wer jemanden einlädt, sorgt normalerweise dafür, dass es demjenigen auch möglichst gutgeht. Oder verhältst du dich da anders?

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@latricolore, UserMod Light

Ich habe sie nicht eingeladen.

Wenn ich meine muslimischen Bekannte zu mir einlade, kommen sie ruhig und gesittet her, sie schellen, sie benehmen sich nett, ruhig und meistens bringen sie etwas mit. Sie treten mir nicht die Tür ein und nehmen meine Wohnung ein. Sie beschweren sich auch nicht über mein Leben, sie wedeln nicht mit dem Koran und sie motzen auch nicht ständig.

Natürlich behandele ich meine Gäste/meinen Besuch gut, ich habe ja auch keinen Grund es nicht zu tun.

Aber, wenn ich eingeladen werde, motze ich nicht erst einmal rum weil mir dies und jenes nicht passt, ich benehme mich und wenn mir etwas gar nicht gefällt, gehe ich.

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@latricolore, UserMod Light

Das ist nun auch nicht richtig:

Zwischen 1961 und 1973 kamen ca. 867.000 Personen aus der Türkei nach Deutschland, rund 500.000 kehrten wieder zurück. 1978 waren 1,2 Millionen türkische Staatsangehörige in Deutschland registriert, 1980 waren es 1,5 Millionen, 1998 waren es 2,1 Millionen.

Es blieben ca. 350.000 türkische Gastarbeiter in Deutschland. Das war allerdings garnicht vorgesehen. Die Verträge waren nur auf Zeit ausgestellt.

Heute leben ca. 3 mio. Türken in Deutschlad, die wurden aber nicht händeringend gerufen.

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