Herkunft des American Dreams?

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3 Antworten

"Erfinder" des Begriffs ist James Truslow Adams (1931). Das würdest Du aber auch in zahllosen Quellen des Internets finden.

"James Truslow" sind nur die VORNAMEN des Autors.

Nur als Ergänzung:

Im Wiki-Artikel zum "American Dream" findet man auch:

"Ernest Hemingway bildete den Gegenbegriff des „American Nightmare“ in seinem Roman To Have and Have Not (1937): „… Colt or Smith and Wesson; those well-constructed implements that end insomnia, terminate remorse, cure cancer, avoid bankruptcy and blast an exit from intolerable positions by the pressure of a finger; those admirable American instruments so easily carried, so sure of effect, so well designed to end the American dream when it becomes a nightmare ...“[4]"

Der American Dream - also der amerikanische Traum - wird in diesem Artikel behandelt. Dabei befassen wir uns mit der Idee/Definition des American Dream, sehen uns an, was daraus heute geworden ist und welche typischen Aufgaben in Klausuren oder Abitur dazu gestellt werden könnten. Dieser Artikel gehört zu unserem Bereich Englisch.

Im Englisch-Unterricht der Schule taucht regelmäßig die Bezeichnung American Dream - also der amerikanische Traum - auf. Doch was ist damit gemeint? Nun, eine einheitliche Definition zum American Dream gibt es gar nicht. Grundsätzlich versteht man darunter, dass ein Mensch ohne viel Geld, aber mit großer Anstrengung, es von ganz unten nach ganz oben schaffen kann. Praktisch "vom Tellerwäscher zum Millionär". In der englischen Sprache existiert mit „from rags to riches“ („von Lumpen zu Reichtümern“) eine ähnliche Redewendung.

Während es für viele (weiße) Bürger in den USA ein großer Ansporn war einmal richtig reich zu werden, verbanden damit viele Einwanderer unter dem American Dream eine etwas andere Vorstellung. So ging es für viele Afroamerikaner darum, den Ghettos zu entkommen, in denen sie zu wohnen gezwungen waren. Sie wollten aus diesem Umfeld mit hoher Kriminalität entkommen und in die sicheren Außenbezirke der Stadt übersiedeln. Eine Möglichkeit dies zu erreichen bestand darin, ihre Kinder durch gute Bildung den Kreis der Armut durchbrechen zu lassen.

Der Begriff „American Dream“ geht auf den amerikanischen Schriftsteller James Truslow Adams zurück. Er benutzte ihn als erster in seinem Buch The Epic of America im Jahre 1931. Es geht dabei in erster Linie um die Freiheit eines jeden Menschen, der in Eigenverantwortung und im Wettbewerb mit anderen hart Arbeitet und dieser Erfolg ihn finanziell ganz nach oben bringt.

American Dream heute

Gibt es den American Dream noch heute? Nun, zumindest seine Umsetzung ist sehr viel schwieriger geworden. Studien zeigen, dass die soziale Mobilität in den USA sehr gering ist. Wer arm ist, bleibt in aller Regel arm. Wer in der unteren sozialen Schicht geboren wird, hat kaum eine Chance aufzusteigen. Daher ist der Mythos, dass jeder alles erreichen kann, wenn er sich nur richtig anstrenge, für die weniger Begabten und sozial Benachteiligten eher ein Fluch. Denn er suggeriert, dass alle Armen und Bedürftigen an ihrer Situation selber schuld sind. Für 50 Millionen Amerikaner dürfte der Spruch „from rags to riches“ („von Lumpen zu Reichtümern“) wie ein schlechter Witz klingen, denn diese haben so wenig Geld, dass sie sich ihr tägliches zu essen kaum leisten können.

Aber selbst wer aus einem Elternhaus mit zumindest etwas Wohlstand kommt, hat es ganz schwer weiter nach oben zu kommen. Denn um die Karriereleiter erfolgreich zu starten, ist in der Regel ein Studium nötig. Wer in den USA jedoch studieren möchte, benötigt ein kleines Vermögen. Da viele Eltern dieses Geld schlicht nicht haben müssen riesige Kredite aufgenommen werden. Selbst wer ein Studium dann erfolgreich beendet, startet in den Beruf mit einem großen Schuldenberg. Und diesen abzutragen wird immer schwieriger: Die Menge gut bezahlter Jobs in den USA sinkt seit langer Zeit und um diese schlagen sich sehr viele Bewerber. Viele Absolventen sind daher gezwungen Aushilfsjobs anzunehmen, mit denen sich ein Kredit jedoch nicht zurückzahlen lässt.

Für die Masse an Menschen ist der Traum von Tellerwäscher zum Millionär nicht zu schaffen. Dies gilt natürlich nicht nur in den USA, sondern auch in Europa. Nur mit harter Arbeit ist es nicht zu erreichen, sonst wären viele Putzfrauen, Handwerker und Krankenschwestern schon reich. Stattdessen zählen heute zum Beispiel clevere Geschäftskonzepte. Ein Beispiel: Mark Zuckerberg - der Gründer von Facebook kommt aus normalen/guten Verhältnissen (Vater Zahnarzt, Mutter Psychotherapeutin) ist durch den erfolgreichen Aufbau von Facebook jedoch richtig reich und erfolgreich geworden. Den American Dream gibt es auch heute noch, nur beschreiten können ihn nur die Wenigsten.

Bist du bitte so nett und nennst die Quelle?

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