Herd defekt in Mietwohnung, Wer haftet?

6 Antworten

Nach den bekannten Ausszügen aus dem Mietvertrag müsstest du maximal EUR 80,-- an Reparaturkosten für den Herd übernehmen. - So wie es aussieht, ist der Schaden jedoch auf einen technischen Fehler des Herdes zurückzuführen und die Instandsetzungskosten vermutlich so hoch, dass nach dem Zeitwert die Wiederbeschaffung eines neuen Herdes sinnvoller ist. Ich gehe mal davon aus, dass der Herd schon ein paar Jahre in Betrieb war.

Prüfe daher auch das Alter des Herdes und wie lange er schon in Betrieb war, bis du die Wohnung bezogen hast. Dann argumentiere bei der Hausverwaltung entsprechend. - Biete notfalls deine Kostenübernahme bis Euro 80,-- an. Die Reparatur kostet aber garantiert ein Mehrfaches und ob es je nach Alter die Ersatzteile noch gibt ist zudem fraglich. - Die Karten liegen also gut für dich. - Wenn die Hausverwaltung rechnen kann, was ich vermute, wird sie sich sinnvollerweise für einen neuen Herd entscheiden, ohne deine Beteiligung, denn zu zahlst gemäß Mietvertrag ja nur bei Reparaturen, nicht bei Ersatzbeschaffung.

Heute hat sich dann die Hausverwaltung bei mir gemeldet und mir mitgeteilt, dass solch ein Vorfall unter die Kleinreparaturenklausel im Mietvertrag fällt und ich daher die Kosten selber tragen muss. Jetzt will ich mich hier ersteinmal schlau machen, inwiefern diese Aussage zutrifft.

Kommt darauf an wie hoch die Rechnung ist.

Liegen die Reparaturkosten über 80 € so muss der Vermieter zahlen.

Der Mieter zahlt auch nicht anteilig.

Also bei 80,01 € Vermietersache.

DH! So isses. Und man kann den Schaden auch nicht in Teilbereiche aufsplitten. Wenn das Kabel verschmort ist, weil der Herd kaputt gegangen ist, dann ist alles zusammen ein Schadensfall mit einer Gesamtsummer. Nach dem Motto: "Du das Kabel, wir den Herd" funktioniert das nicht.

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@skyfly71

Ja so dachte ich auf der einen Seite auch, aber auf der anderen Seite denk ich mir, wieso soll ich haften, wenn hier ein Gerät von minderer Qualität verbaut ist, welches sich bei Benutzung selbst zerstört und so auch noch ein hohes Risiko darstellt im Hinblick auf einen evtl. darausresultierenden Brand.

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@spin130891

Ja so dachte ich auf der einen Seite auch, aber auf der anderen Seite denk ich mir, wieso soll ich haften, wenn hier ein Gerät von minderer Qualität verbaut ist, welches sich bei Benutzung selbst zerstört und so auch noch ein hohes Risiko darstellt im Hinblick auf einen evtl. darausresultierenden Brand.

Der Vermieter hat die Mietsache so zur Verfügung zu stellen, dass man sie uneingeschränkt nutzen kann, das bedeutet auch, dass man den Herd auf voller Stufe stellen kann.

Nur Schäden die der Mieter Mieter durch unsachgemäßen Gebrauch verursacht hat, muss er dann bezahlen; oder wenn es halt 80 € oder weniger ist.

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Durchlauferhitzer Defekt?Nur kaltes Wasser

Hi Leute habe ein problem mit meiner Wohnung...bekomme nur kaltes Wasser.Ich höre das der Durchlauferhitzer knackt und er läßt sich nicht auf eine andere gradzahl einstellen...Meine frage ist jetzt muss ich die Reparatur zahlen oder der Vermieter?Bei mir im Mietvertrag steht nämlich

Der Mieter trägt die kosten der Reparaturen der installationsgegenstände für Elektrizität,Wasser und gas,der heiz und kocheinrichtungen sowie der Fenster- und türverschlüsse,soweit die kosten der einzelnen Reparatur 100€ und der dem Mieter dadurch in den letzten 12 Monaten entstehende aufwand 200€, höchstens jedoch 8% jeweiligen Jahres- nettomiete nicht übersteigen.

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Herd kaputt (EBK)?

Neulich ging wahrscheinlich während eines Kurzschlusses (oder aus folge eines defekts am Herd), der Herd kaputt. Ich nahm erst an, dass es der Kühlschrank sei, aber da läuft alles wieder.

Der herd wird jedoch nicht mehr heiß, obwohl Herdplatten und Lampe im Herd funktionieren. ich teilte das sofort meinem Vermieter mit.

Ich habe nachträglich die EBK meiner wohnung gemietet, im mietvertrag selbst ist der punkt "wohnung mit küche" also nicht vermerkt. mein vermieter und ich machten also an dem zeitpunkt, andem ich auch die küche übernahm, eine schriftliche mietvereinbarung über die küche und geräte.

in der steht, dass ich für künftige reparaturen zahlen soll.

Meine frage: was ist jetzt im fall eines totalschadens am herd? wer beschafft einen neuen - wer zahlt also? ich oder vermieter?

Wer kümmert sich um die reparatur, also wer gibt den reparatur auftrag bzw. prüfung was denn mit dem herd los ist?

wenn es zu den kosten kommt, greift hierbei die kleinreparaturklausel von über 75 euro oder ist das alles außerhalb des eigentlichen mietvertrags über die wohnung, da wir ja einen eigenenständigen mietvertrag über die küche gemacht haben?

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Will eine alte Küche aus dem Mietvertrag nehmen

Hallo. Ich hab folgendes vor. Ich möchte gern die alte Küche aus dem Mietvertrag nehmen und eine eigene einbauen. Die Jetzige Küche ist eine simple Küchen Nische Standart. angeblich über 20 Jahre alt und alles andere als Schön. Auch der Herd ist nicht mehr zu 100% Funktionsfähig.

Ich möchte daher eine eigene einbauen und wenn ich mal ausziehe nicht auf Kosten für eine neue Küche Sitzen bleiben. Eine Einlagerung würde die jetzige Küche, denke ich, nicht überstehen.

Danke für eine Rat oder Tipps in voraus.

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Tausch des Cerankochfeldes gegen Gaskochfeld (Mietwohnung)?

Hallo,

meine Frau und ich haben uns zum Camping einen Campingkocher gekauft. Hierbei haben wir festgestellt, dass es (zumindest für uns) viel angenehmer ist, mit Gas zu kochen. Nun wollen wir uns ein Gaskochfeld anschaffen und gegen das bisherige Cerankochfeld tauschen. Küche ist eine Einbauküche vom Vermieter. Bauliche Veränderungen müssten nicht vorgenommen werden. Ich habe mich beim Fachhändler beraten lassen, der hat mir erklärt, wie ich den Gasherd anschließen muss, damit es zugelassen ist. Die Gasflasche (Propan) würde unten im Küchenschrank stehen. Das ist soweit ich richtig informiert bin zulässig (Gasflaschen bis 11 kg dürfen in privaten Innenräumen gelagert werden, wenn sie aktiv genutzt werden?) Die Düsen des Kochfeldes sind bereits auf Propan umgerüstet. Das Kochfeld hat einen elektrischen Zündmechanismus, der an 230V Wechselstrom betrieben werden kann.

Nun ist meine Frage: Bedarf es einer Zustimmung des Vermieters (im Mietvertrag ist ein solcher Umbau nicht erwähnt)? Darf ich das Kochfeld nach den Instruktionen des Gasfachhändlers auch selbst installieren (er hat mich auch auf die Dichtheitsprüfung hingewiesen)? Darf ich den Elektrozünder selbst anschließen. Elektrotechnische Kenntnisse sind vorhanden, jedoch habe ich keine Prüfung abgelegt oder eine Zulassung erhalten. Mein Vater hat Elektrotechnik studiert, inwieweit kann bzw. darf er mir weiterhelfen.

Dann noch eine generelle Frage: Es steht ja immer und überall, dass XY-Anlagen (seien es technische Anlagen, Gasanlagen oder sanitäre) immer nur von einem Fachmann installiert werden dürfen. Wie weit geht denn das Ganze? Darf ich rein theoretisch nicht mal eine Glühbirne wechseln, meine Waschmaschine anschließen oder eine Lampe aufhängen und anschließen, wenn ich dafür keine Zulassung habe (auch wenn ich durch den Physikunterricht, viel Lektüre und viel Erfahrung von meinem Vater sehr gute Kenntnisse erfahren habe)?

Danke schonmal für die Antworten! Grüße Ketanest

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Frage zur Jahresabrechnung in der WEG

Hallo,

wir haben in diesen Tagen unsere Jahresabrechnung erhalten mit Einladung zur Eigentümerversammlung.

In der JA sind jetzt Wasserschäden ausschließlich als Kleinreparaturen aufgeführt. Schadensbeseitigung und Trocknung der Wand etc.

Die Instandhaltungsrücklage wurde hierfür garnicht verwendet, so wie es sonst immer war.

Ist das zulässig, diese knapp 4000,00 EUR für Wasserschäden einfach unter Kleinreparaturen laufen zu lassen?

Ein schönes Restwochenende euch allen.....

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Frage Mietvertrag '§9 Kleinreparaturen' Selbstbeteiligung

Bei Herrn Werner verliert der "Durchlauferhitzer" irgendwo Wasser. Alle Heizkörper wurden bereits entlüftet, Wasser muss dennoch oft Nachgefüllt werden.

Bei einer Reparatur solle Herr Werner von seinem Vermieter eine Selbstbeteiligung von 150€ zahlen.

Zitat aus dem Mietvertrag ""§9 Kleinreparaturen: Der Mieter trägt außerdem ohne Rücksicht auf Verschulden die Kosten kleinerer Instandsetzungsarbeiten an denjenigen Gegenständen und Einrichtungen, die seinem direkten und häufigeren Zugriff unterliegen, wie Installationsgegenstände für Elektrizität, Wasser und Gas, Heiz und Kocheinrichtungen, Fenster und Türverschlüssen sowie Rolläden, Jalousien, Fensterläden und Markisen bis zu einem Betrag von jeweils 100 Euro pro Einzelfall und bis zu 300 euro pro Jahr"

Ist so eine Klausel Rechtens? Was hat Herr Werner denn mit dem Durchlauferhitzer zutun?

Viele Grüsse

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