Herangehensweise im Jura-Studium?

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2 Antworten

Falllösungen hoch und runter. Paragraphen musste ich nie lernen, weil man die gängigsten ständig in Benutzung hat bzw man nach einiger Zeit das System versteht wie die Gesetze aufgebaut sind und man daher immer grob weiß, wo man plus/minus schauen muss. "Den" Gutachtenstil kann man schlecht lernen, finde ich. Es gibt halt Aufbauschemata, aber ich bin nie wirklich damit warm geworden, diese zB auswendig zu lernen. Es hilft einem, um den groben Weg im Kopf zu haben, aber irgendwie habe ich da mehr auf mein Gefühl bzw die Logik vertraut. Es klingt blöd, aber Fehler machen, bringt einen echt weiter, weil man sie dann kein zweites Mal macht (so meine Erfahrung). Viele Leute, die ihre erste Klausur locker bestanden haben, sind dann in der zweiten und dritten auf die Nase gefallen, weil sie dann dachten, dass ihnen alles so zufällt. 

Kommentar von iceless
28.03.2016, 14:50

Also einfach Arbeitsbuch zum Privatrecht schnappen und bewaffnet mit der Idiotenwiese drauf los arbeiten? ;-)

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Nochmal ne Frage an dich, weil du Wirtschaftsrecht machst: womit habt ihr ÖffR begonnen? Staatsrecht/Grundrecht oder habt ihr auch Strafrecht-Einheiten darin?

Kommentar von iceless
28.03.2016, 15:01

Genau, Staats und GR, was wir aber noch mal separat und etwas vertiefter in Ethik haben. In ÖR gehts bislang um die staatl. Struktur, die Normhierarchie und Gerichtsbarkeit.

In WPR/jur. Arbeitstechnik arbeiten die Profs viel mit Fällen und Grundbegriffen wie Privatautonomie usw.

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