Heparin Langzeitflug ?

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7 Antworten

Hallo,

das kann man generell nicht aus dem Stehgreif sagen.

Wenn du schon Medikamente nimmst, dann mußt du mit deinem Arzt sprechen.

Man kann allgemein nicht sagen, daß das Spritzen von Heparin vorbeugend zu empfehlen sei, nur weil man einen Langstreckenflug antreten will!

Wichtig ist es, während des Fluges, sich zu bewegen, mehrmals aufzustehen, oder nachts, die Kippfunktion des Sitzes zu aktivieren, und versuchen die Beine hoch zu halten!

Sinnvoller ist es, Stützstrümpfe anzuziehen, welche den Rückfluß des venösen Blutes Richtung Herzen fördern!

Man sollte auch vermeiden, enge Kleidung, einschnürende Gurte, sowie hochhackige und enge Schuhe zu tragen!

Baumwolle ist das Material der ersten Wahl, Hosen mit Gummibund; einen Cardigan mitnehmen, weil es manchmal kalt werden kann im Flugzeug.

Sich zu warm anzuziehen ist genauso falsch!

Wichtig ist es auch, ordentlich zu trinken, was den Kreislauf unterstütz!

Alles Gute, Emmy

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Wenn es bei Dir keine medizinische Indikation gibt und Du auch kein Attest hast, kann es in vielen Ländern sogar ordentlich Probleme bei der Ein- oder Ausreise mit den Spritzen geben. In den Vereinigten Arabischen Emiraten brauchst Du z.B. neben einem Attest auch noch eine Bestätigung der Botschaft.

Meine Töchter haben leider eine Indikation (Faktor-V-Leiden), aber selbst bei denen spare ich mir bei nicht allzu langen Flügen in die arabische Welt die Spritze und lass sie lieber mehr auf- und ab gehen, bevor es Ärger mit den Behörden gibt.

Bei 12-13 Stunden Flügen Richtung Fernost ist das allerdings etwas anderes, da machen die Spritzen bei Indikation schon Sinn.

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Nein, nötig ist es natürlich nicht - sonst würden ja sehr viel mehr Leute eine Reisethrombose bekommen. 

Tipp: Man kann sich auch im Sitzen bewegen, z.B. die Füße kreisen lassen oder einfach die Zehen anziehen und wieder strecken. Es spricht übrigens auch nichts dagegen, auf einem Langstreckenflug nur (saubere) Socken zu tragen. Wenn du gelenkig bist und/oder der Platz neben dir frei ist, kannst du dann mal für eine Weile deine Ferse auf das Knie legen. 

P.S. Also ich meine ... natürlich nicht NUR Socken, aber du weißt schon, was ich meine, oder?

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Ist es wirklich nötig

Wer behauptet das denn?
Also ich bin bisher knapp 100 mal geflogen (davon ein Großteil Langstrecke) und hatte nie Probleme.

Da ich bisher nie davon gehört habe, dass man Heparin als nicht-Risiko-Patient nutzen soll, kann ich Dir auch keine tiefergehende Antwort oder Links bieten...

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Asklepios11 04.08.2017, 14:53

Eine Allgemein Ärztin aus meiner örtlichen Apotheke.

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germanils 04.08.2017, 14:57
@Asklepios11

Ketzerisch könnte man auch sagen: Jemand der an privat bezahlten Heparinspritzen verdient.

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germanils 04.08.2017, 15:02

Einfach die üblichen Tipps beachten. Heparin ohne Indikation kann mehr schaden als dass es nutzt.

  • Möglichst viel bewegen
  • Bein ausstrecken, wann immer möglich
  • Viel trinken (kein Alkohol)
  • Vitamin E zu sich nehmen (z.B. Nüsse)
  • Bequeme Kleidung, Schuhe öffnen, ggfs. Kompressionsstrümpfe tragen
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emily2001 04.08.2017, 15:06
@germanils

Kompressionsstrümpfe müssen verordnet werden und nach Maß angefertigt werden!

Wenn es keine entsprechende Indikation gibt, dann gibt es keine Kompressionsstrümpfe, obwohl man sie manchmal in Drogerien frei kaufen kann! Ich würde aber davon abraten, weil wenn die gekauften Kompressionsstrümpfe zu eng ausfallen, richten sie mehr Schaden als Nutzen an!

Emmy

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germanils 04.08.2017, 15:17
@emily2001

Ich meinte Stützstrümpfe, die Du es in Deiner Antwort auch empfohlen hast ;-)

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Trink genug,  wackel mit den Füßen.  Wenn dein Arzt das absegnet, überhaupt,  dann nimm 3 Tage lang  vorher eine Minudosis Ass.

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ich fliege haeufig sehr weit und ich spritze mir nie heparin. wer sagt denn, dass du das sollst?

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Asklepios11 04.08.2017, 14:53

Eine allgemein Ärztin aus meiner örtlichen Apotheke , bin mit ihr eh nicht einer Meinung .

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Ich bin Vielflieger und kein Risiko Patient.

Das Thema Reisethrombose wird meiner Meinung nach total überbewertet und grenzt schon an Panik-Mache.

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