Helfertätigkeit, obwohl man sich später in Führungsposition bewerben möchte?

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8 Antworten

Nein im Gegenteil. Schlimmer wäre, wenn man sich für so eine tätigkeit zu Schade wäre. Dem Arbeitgeber wird es gefallen, dass man mit internen Abläufen bereits vertraut ist und "sozusagen" Kontakt zur Basis hatte. Ich persönliche finde es vielmehr fraglich, ob man quasi von der Uni weg in eine leitende Funktion eingestellt werden sollte.

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robb85 27.03.2013, 12:07

Trainee zum Regionalverkaufsstellenleiter! ;) Soviel zum Thema "von der Uni zur leitenden Funktion". Dauert 12 Monate, wird aber schon voll vergütet, inkl. Firmenwagen. Des Weiteren habe habe ich schon etliche Jahre im Einzelhandel gearbeitet, auch in der Funktion des stellv. Filialleiter., allerdings bei einem anderen AG.

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MarcoBxl 27.03.2013, 12:16
@robb85

Wunderbar. Klingt nach einer tollen Gelegenheit. Ich habe ja auch nur gesagt, dass ich es fraglich finde.

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robb85 27.03.2013, 12:22
@MarcoBxl

Ja, ist schon gut. Ich bin keine 17 mehr und habe die Vorstellungen vom besagten Tellerwäscher zum Millionär. Andererseits habe ich nicht zusätzlich zur Ausbildung und den Praktikas knapp 4 Jahre inkl. einjährigem Auslandsaufenthalt studiert, um noch zehn Jahre in einem Geschäft zu versauern.

Dank dir trotzdem! :-)

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Nein, überhaupt nicht. Es ist den jedem Personaler klar, das man während und direkt nach dem Studium Hilfsjobs annimmt um über die Runden zu kommen. Es ist natürlich ein Glücksfall, wenn man einen Nebenjob ergattert, der auch mit dem angestrebtem Hauptjob zusammenhängt und so quasi als Vorbereitung dient, aber es nimmt Dir niemand übel, wenn Du während des Studiums Autos wäschst oder Pizza auslieferst. Ganz im Gegenteil wird Dir das oft auch positiv ausgelegt, weil es zeigt dass Du dir "für Arbeit nicht zu schade" bist und auch Initiative zeigst.

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das ist wenn dann gut, weil dann hast du schon ne ahnung über das unternehmen, bei h&m nehmen sie auch als abteilungsleitung z.b. lieber jemanden der schon auf der fläche nur als verkäufer gearbeitet hat, ich weiß ist vielleicht niveaumäßig nicht zu vergleichen, aber grundsätzlich will das unternehmen ja dass man schon bescheidweiß^^

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Im Gegenteil.

Ein Bekannter, der sein Studium mit Promotion abgeschlossen hatte und sich um eine Führungsposition in einem Betrieb beworben hatte und auch genommen wurde, bat extra darum, die ersten paar Monate in jenem Betrieb als Lagerarbeiter schaffen zu dürfen, damit er den Betrieb von unten her kennen lernt. So lernten ihn die dortigen Mitarbeiter als kollegialen Typen kennen, der auch anpacken kann und keine Angst davor hat, sich die Finger dreckig zu machen und die Managementetage war von der Idee begeistert.

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Tatsächlich wäre eine solche Tätigkeit durchaus zu Deinem Vorteil.

Das schreibe ich Dir aus meiner heutigen Perspektive als "Führungskraft"....

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robb85 27.03.2013, 12:20

Darf ich fragen wieso "zu meinem Vorteil"?

Ich meine das eher aus der Sicht des Arbeitgebers / meines Lebenslaufes.

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WetWilly 27.03.2013, 13:31
@robb85

Weil nmE die Chancen auf eine Einstellung als Führungskraft steigen.

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Nein, das ist nicht gut.

Problem: du hast schon eine kollegiale Beziehung zu den Mitarbeitern aufgebaut und dies ist bei Führungspositionen nicht gewünscht; du würdest dich den Mitarbeitern gegenüber anders verhalten und diese würden evtl. deine Vormachstellung als Führungsposition nicht akzeptieren.

Aber du kannst ja beides mal in dene Bewerbung schreiben, vielleicht sieht das der ARbeitgeber ja postiiv, dass du mal "reinschnuppern" möchtest.

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robb85 27.03.2013, 12:14

Und genau dieses Problem dachte ich mir auch.

Wenn man eine Ausbildung gemacht hat, ist man erstmal "der Stift". Das bleibt auch viele Jahre so, auch wenn die Ausbildung vorbei ist. Erst wenn neue MA ins Unternehmen rücken und ältere MA gehen, funktioniert das.

Das ist genau meine Befürchtung. Wobei dieser AG in Deutschland rund 3.000 Filialen hat und die Möglichkeit, dass ich diese Führungsrolle hier in der Gegend ausüben kann, relativ beschränkt ist. Momentan wird haupts. im Raum Hamburg oder Stuttgart gesucht. Damit habe ich mich aber arrangiert und würde nach dem Studium umziehen!

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Ich glaube nicht, dass es ein Nachteil ist, wenn ein leitender Angestellter auch die Basis des Unternehmens von Grund auf kennt. Eher im Gegenteil.

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Ich würde es so bewerten:

Es schadet nicht. So lernst du den AG schon von der anderen Seite kennen.

Und wenn du die Chance hast, so Geld zu verdienen, dann nutze sie.

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