Helfen Ventilatoren bei der Belüftung vom Neubau?

2 Antworten

es ist eher käse. ab davon solltet ihr dem bauunternehmer in der hintern treten baumaschienen werden erst abgezogen wenn diese nicht mehr benötigt werden und nicht weil sie in nem anderen bau gebraucht werden. ihr habt schließlich dafür gezahlt

Nochmal: Nach 10 Wochen, dass heißt die Grundfeuchtigkeit ist bereits raus. Die relative Luftfeuchtigkeit von meine Digitalen Hygrometer zeigt im Moment ca. 61% an.

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Wenn ich da mal mitmischen darf .............. Natürlich ist es nicht schlecht, wenn die Luft in dem Gebäude mit Ventilatoren ein wenig umgewälzt werden kann. Auch das Stoßlüften ist wichtig und bei kalten Temperaturen reichen 5 Minuten locker aus um die Luft komplett auszutauschen. Aber, bekanntlich speichert warme Luft wesentlich mehr Feuchtigkeit als kalte Luft. Wenn das nun draußen Warm wird, weil Frühling, ist der Bau innen immer wesentlich kälter aus draußen. Das hat zur Folge, dass Ihr eher noch Feuchtigkeit ins Haus hinein holt. Ihr müsst also heizen, wenn die Lüfterei was bringen soll. Das bitte nicht mit Gas-Heizgeräten, da je m³ Gas ( ca. 10 kwh ) etwa 1,6 Liter Wasserdampf bzw. Kondensat entstehen. Also, wenn noch keine Heizung installiert ist, dann bleibt nur elektrisch Heizen. Das die Trocknungsgeräte jetzt fehlen ist nicht so tragisch, denn nach kurzer Zeit kratzen sie sozusagen nur noch an der Oberfläche. Moderne Geräte können auf die relative Luftfeuchtigkeit eingestellt werden und laufen sich damit nicht tot. In der Regel werden aber immer noch Geräte eingesetzt, die nur an oder aus kennen. Sie laufen dann immer durch, fressen Unmengen Strom und entziehen der Luft zu wenig Feuchtigkeit. Generell ist es so, dass ein Neubau in Massivbauweise bis zu 15 m³ also 15.000 Liter Wasser aufnimmt. Es braucht mehrere Jahre, ich gehe inzwischen von mindestens 3-4 Jahren aus, bis die Ausgleichfeuchte erreicht ist. Das geht nur mit einem angepasstem Lüftungsverhalten. In dieser Zeit "arbeitet" das Haus ( bis zu 5 Jahre ) was ich gerne als Schwindrisse bemerkbar macht. Dem solltet Ihr ebenfalls Rechnung tragen und wenn geht, mit dem Außenputz ca. ein Jahr warten. Hier aber darauf achten, dass besonders die Schlagwetterseite nicht zu viel Regen abbekommt. Zum Schluss noch ein paar Tipps : Neuer Estrich setzt sich in den ersten zwei Jahren deutlich. Daher wenn möglich die Fuge zwischen Wand und Sockelfliese erst später mit Silikon schließen, sonst kann es passieren, dass die Fugenmasse die Sockelfliesen von der Wand reißt. Innenputz besteht meist aus Gipsputz. Der hat die Eigenschaft, dass eine feine Sinterschicht bzw. ein erhöhter Bindemittelanteil an der Oberfläche zurück bleibt und das Trocknungsverhalten negativ beeinflussen kann. Es entstehen oft Bereiche, die schlecht abtrocknen. Wenn man diese Bereiche mit etwas Schmirgelpapier kurz abzieht, trocknen die Flächen erheblich schneller ab.

So, viel Spass noch beim Bauen und Gruß - RAY -

EFH 1-7 und  Wohnblock 1+2 - (Schimmel, Neubau, Belüftung)

Vielen Dank für die ausführliche Stellungnahme. Ich habe vielleicht vergessen zu erwähnen, dass wir überall im Haus Fussbodenheizung haben und diese auf 22° durchgehend läuft.

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