Helfen Hörgeräte auch gegen Tinnitus?

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7 Antworten

Das stimmt! Da bei Schwerhörigkeit die Hörverarbeitung im Kopf unwichtige Geräusche nicht mehr herausfiltert, sondern alle Geräusche verstärkt, damit man überhaupt etwas hört, wird auch der Tinnitus verstärkt und lauter. Ausserdem fehlen bei Schwerhörigkeit ablenkende Aussengeräusche. Durch ein HG in Verbindung mit Ablekungs-und Entspannungsmassnahmen bessert sich der Tinnitus.

Halllo

Haben sie vor 2 Wochen die Sendung im NDR ich glaube "Markt" gesehen, da wurde das Thema "Tinitus" behandelt:
Eine Dame aus Hanover ca 42 Jahre alt / da sind die besten HNO Spezialisten, hat bei ihrem Hausarzt durch Zufall herausgefunden, als Sie längere Zeit auf einem Nackenkissen lag, dass der Tinitus rückläufig wurde.
Danach war sie in HNO Klinik in Hanover, wo man ihre Nackenmuskel ( Unser Kopf wird speziell durch 4 grosse M-stränge gehalten und dazwischen sind kleinere Stränge, die wenn sie verhärten auf Hör- Sehnerv usw drücken.
Sie setzte diese Muskelbehandlung fort und ist jetzt nach 15 Jahre Leiden, den Tinitus los. Ich hielt danach Rückfragen mit meiner Physotherapeutin, die mir das bestätigt.
Ob das für jeden machbar ist , muss man selbst herausfinden
Ansonsten behandlung z.B. Infusionen und Hörgerät die das Abschaffen ist Quatsch
Viel Glück     henry

Ich schließe mich Großteils Abraxas1974 an. Jedoch heißt die Phonak Q -Serie "Quest", nicht Quantum :-)

Zudem möchte ich ergänzen: Du solltest austesten, ob sich dein Tinnitus durch Umgebungsgeräusche überdecken lässt, oder er dann einfach lauter wird. Lässt er sich überdecken, hast du gute Chancen ihn mit Hörsystemen zumindest während der Tragezeit loszuwerden. :-)

Die Geräte mit extra Tinnitusprogrammen gibt es jedoch bei einigen Herstellern, z.b. auch bei Siemens oder Widex.

Widex ist in Richtung Tinnitus mein Favorit, da dieser Hersteller nicht wie die anderen nur ein Rauschen oder Pfeifen zur Überdeckung anbietet, sondern verschiedene Zen-Klänge, also beruhigende Melodien. Damit habe ich bei meinen Kunden gute Erfahrungen gemacht, die Geräte haben aber auch ihren Preis...

Ansonsten habe ich von Betroffenen oft von der guten Wirkung durch joga, akupunktur, akupressur und anderen heilmethoden erfahren. Wenn das mit den Hörsystemen nicht funktioniert, oder der noch nicht so stark ist, dass du ohnehin welche brauchst, versuch es doch mal damit. :-)

Ich hoffe ich konnte helfen! Wenn noch Fragen offen sind, gerne stellen :-)

*der Hörverlust noch nicht so stark ist.

Ich empfehle dir, geh einfach mal zum Hörgeräteakustiker, lass dich passend zum Hörverlust etc. Beraten ubd teste mal Geräte aus. Jeder kompetente Akustiker wird dir das kostenlose Testen in deiner gewohnten Umgebung anbieten :-)

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Hallo Caro,

das kommt ganz darauf an wie man helfen definiert.

Tinnitus ist nach aktueller Lehrmeinung stark vereinfacht eine Art Phantomschmerz im Ohr. Wenn die Haarsinneszellen (Stereozillen) beschädigt sind entsteht ein Signal das durch das Gehirn als Ton / Geräusch interpretiert wird obwohl eigentlich "Stille" angesagt ist.

Ein Hörsystem kann den Tinnitus nicht Therapieren. Das bedeutet das der Tinnitus nicht verschwinden wird nur weil Du ein Hörsystem trägst. Allerdings kann das Hörgerät dir in dem Frequenzbereich in dem Dein Tinnitus liegt das was um dich herum an Geräuschen, Tönen und oder Sprache ist über den Tinnitus legen, so das dein Ohrgeräusch mit sinnvollem überdeckt wird.

Während der Tragezeit kann Dir somit das Hörgerät Linderung verschaffen. Gerade wenn eine Schwerhörigkeit vorhanden ist... oft ne tolle Sache!

Es gibt sogar Systeme ( z.B. Phonak Quantum Serie ) wo du noch zusätzlich ein Geräusch zum überdecken des Tinnitus mit einspielen kannst. Damit habe ich zuletzt noch einem Patienten helfen können der sich ansonsten den Staubsauger zeitweilig eingeschaltet hatte um ne Weile Ruhe vom Tinnitus zu haben.

Also... keine falsche Scheu vor Hörsystemen... du kannst nur gewinnen! Im zweifel kannst Du bei den meisten Akustikern die Geräte ohne Kosten ausprobieren... sollte es nicht klappen gibst Du die halt wieder zurück.

sagt der HNO-Arzt das? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Das Ohrgeräusch hat m.E. nichts mit einer bestehenden Schwerhörigkeit zu tun.

Bei T. hilft eigentlich nur, das piepen, pfeifen, brummen, summen oder was immer es auch ist zu ignorieren, es auszublenden, zu überhören.

LG

Das stimmt so nicht ganz. Da eine Hörschädigung im Innenohr im Regelfall auf eine Schädigung der äußeren oder inneren Haarsinneszellen zurückzuführen ist, ist es nicht unwahrscheinlich, dass ein Auftreten von Tinnitus damit einhergeht. Denn eine der Ursachen für Tinnitus sind defekte innere Haarsinneszellen, die aufgrund von beschädigten chemischen Kanälen ständig Signale an das Gehirn senden.

Tinnitus kann aber natürlich auch unabhängig von einer Hörminderung auftreten, wenn "nur" bei einigen inneren Haarsinneszellen die Kanäle defekt sind, der Tinnitus psychische Ursachen hat oder ein Defekt am Hörnerv oder dem Hörzentrum vorliegt.

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Tinnitus und Schwerhörigkeit bei Frauen sind oft hormoneller Natur, durch Streß, mangelnde Bewegung, zu wenig Trinken oder Kummer insbesonder in Pubertät und hormonellen Krisen wie Schwangerschaft, Wechseljahren und im Alter häufig vorkommend.

Ich bin schon mehrfach schwerhörig udn schlechtsichtig auch in jungen Jahren geworden UND hatte seit ich 25 bin schon öfter mal Tinnitus. Erst kürzlich habe ich den zusamanhnag mit den Hormonen und der Schilddrüse entdeckt. Bin ich gut mit Thyroxin eingestellt...brauche ich KEINE Brille mehr, kann gut hören und leide NICHT unter Tinnitus oder Migräne. Bin ich schlecht mit thyroxin eingestelt kommen all diese Symptome wieder. Laß beim Hausarzt deinen TSH messen. Geh ab 2,0 zum Endorkrinologen auch wenn dein Hausarzt sagt "ALLES in Ordnung. ALLES wunderbar. ALLES ok mit der Schilddrüse". Meist vollmundige Fehleinschätungen dank veralteter TSH-Normen, die immer noch von Meinungsbildern tolleriert UND von den Kassen bezahlt werden. Dabei sind die völlig für die Katz...führt nur zu immer mehr unnötig Pflegebedürftigen, mindestesn aber Arbeitsunfähigen in Deutschland.

Dein HNO will Geld verdienen. Auch ist der kein facharzt für deien Hormone. Das ist der Endorkrinologe. Und auch da muß man häufig Zweitmeinungen noch einholen.

  • Brennessel(same)n
  • Chili, Cayennepfeffer, Tabasco
  • Schlüsselblumentee
  • Holunderblütentee
  • 2-3 Liter WASSER trinken am Tag
  • SONNE tanken
  • Vitamin D substituieren
  • Schafgarbe in Olivenöl erhitzen, täglich als Massageöl anwenden
  • täglich einen Spaziergang machen

Man sollte meinen, der weiß das. Kannst ja mal bei "google" nachsehen.

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