Helfen Betablocker für Migräne auch bei Panikattacken?

3 Antworten

Hallo kittenkingdom,

Betablocker können sowohl zur Vorbeugung gegen Migräne eingesetzt werden, als auch bei Panikattacken. Voraussetzung ist, dass der Patient keinen zu niedrigen Blutdruck hat.

Betablocker sind eigentlich Medikamente zur Blutdrucksenkung, für Menschen mit einem zu hohen Blutdruck.

Für Migränepatienten sind sie als Vorbeugung (Migräneprophylaxe) nur dann geeignet, wenn deren Blutdruck auch eher zu hoch, als zu niedrig ist. Medikamente zur Migräneprophylaxe müssen sehr genau auf den jeweiligen Patienten abgestimmt werden. Trotzdem ist die Wirkung nicht immer sicher und es können Nebenwirkungen auftreten.

http://www.schmerzklinik.de/service-fuer-patienten/migraene-wissen/vorbeugung/

Für Angstpatienten können auch Betablocker eingesetzt werden, aber normalerweise nur in Kombination mit einer Psychotherapie. Betablocker allein sind meistens nicht ausreichend für eine Behandlung.

Manchmal werden bei starken Ängsten auch Betablocker verschrieben. Diese wirken allerdings nicht direkt auf die Angst. Sie führen jedoch dazu, dass die Wirkung der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin auf den Körper, insbesondere auf das Herz, verringert wird. Trotz Stress oder Angst steigen Herzrate und Blutdruck dann weniger stark an. Dies kann dazu beitragen, den Teufelskreis zwischen körperlichen Symptomen und Angst zu unterbrechen.

https://www.therapie.de/psyche/info/index/diagnose/angst/therapie-von-angststoerungen/medikamente-gegen-angst/

Da du Betablocker als Migräneprophylaxe verschrieben bekamst, gehe ich davon aus, dass du beim Facharzt, einem Neurologen, in Behandlung bist. Er kann auch beurteilen, ob in deinem Fall Betablocker gegen Panikattacken helfen können.

LG Emelina

Nimm lieber B-Vitamine hochdosiert ein. Die helfen nämlich gegen Migräne und Panikattacken gleichzeitig.

ratiopharm (Apotheke) hat einen guten B-Komplex, davon kannst Du 3x1 nehmen.

Stärker sind die Komplexe von greenfood, herbafit und life extension. Da reicht 1 Kapsel am Tag.

Magnesium dazu, damit auch richtig wirken. Mindestens 10 mg pro kg Körpergewicht brauchst Du, bei Stress eher mehr. sonst kannst Du nicht richtig entspannen.

http://www.vitalstoff-lexikon.de/index.php?PHPSESSID=tuchd25aunogtba5hjhlj2m0e0&activeMenuNr=3&menuSet=1&maincatid=169&subcatid=440&mode=showarticle&artid=444&arttitle=Mangelsymptome&

Ja kann. Aber der Blutdruck muß dabei kontrolliert werden, der könnte sonst zu tief absacken.

BeTablocker Brauche dringend Rat?

Hallo!

Mein Arzt hat mir vor einem 3/4 Jahr Beta-Blocker als Prophylaxe gegen Migräne verschrieben. Bis zu Beginn letzten Monats nahm ich diese auch verhältnismäßig regelmäßig. Sie waren auch nicht hoch dosiert und ich darf sie auch nur am Abend nehmen, da mein Puls generell schon Verhältnismäßig niedrig ist (liegt immer um die 48 Herzschläge pro Minute; bin ab und zu Joggen, nach dem Training: ca. 119/120 Herzschläge pro Minute, wenn ich mittleres Tempo laufe 100)

Ich setzte die Beta-Blocker also vor einem Monat nach und nach ab (halb dosis, dann nur jeden zweiten Tag), da sich meine Migräne Probleme verbessert hatten und das hatte auch alles super geklappt.

Letztens habe ich dann nochmal meinen Herzschlag ohne BB gemessen und der lag dann etwas höher als mit welchen: 52 Herzschläge pro Minute (sonst immer ca. 48) Das war auch nicht in einer direkten Ruhephase sondern mitten am Tag.

Kommen wir zur eigentlichen Frage: Ich habe bald meine Führerscheinprüfung und habe bemerkt, dass ich mich deswegen stresse und wieder öfter Schmerzen als auch Begleiterscheinungen auftreten, welche ganz klar und eindeutig auf einen kommenden Migräneanfall deuten. Deswegen habe ich gestern sicherheitshalber die Beta-BLocker wieder angesetzt. Heute morgen konnte ich die ersten 10 Meter aufgrund meines Kreislaufes nicht richtig Laufen und musste mich abstützen, vorhin sind mir die Füße eingeschlafen obwohl nichts verklemmt sein konnte, da ich ganz locker ohne die Beine zu kreuzen auf dem Sofa lag.

Soll ich die Tabletten weiterhin einnehmen, können diese Symptome von ihnen kommen und sind diese gefährlich? Ich habe richtig angst wegen eines Anfalls meine Prüfung (theoretisch) nicht machen zu können. Ich versuche ja schon die ganze Zeit mir keinen Stress zu machen, aber der baut sich (auch jetzt gerade) immer weiter auf.

Ich weiß nicht, ob ich es schaffen könnte heute noch meinen Hausarzt aufzusuchen und diesen zu fragen (ich weiß, dass dies die beste Lösung wär)

Liebe Grüße Cocomausnuss

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