Heizungsumbau, welche Art von Heizung

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7 Antworten

Ich würde auf Gasbrennwerttechnik umsteigen. Habe ich auch bei mir im Haus, kombiniert mit Fußbodenheizung und normalen Heizkörpern. Da bleiben die Anschaffungskosten im überschaubaren Bereich und Fördermittel gibt es auch. Und wenn man mehr möchte kann man immer noch Nachrüsten mit Solarmodulen um sonnenenergie zu nutzen. Ach ja, was ich noch wichtig finde, ist der Platzbedarf eines Gasbrennwertgerätes verhältnismäßig gering. Bei mir EFH Bj.1960 , Ziegelbauweise Aussenwände ungedämmt, 115qm Wf. Gasverbrauch im Jahr ca.1100 m³ also keine 1000€ Gaskosten. Ich würde sagen bei deinen bisherigen Heizkosten hat sich die neue Anlage schnell Armortisiert.

Ich finde Fußbodenheizungen sehr effizient, auch vom Wärmegefühl. Das ist natürlich aufwändig, wenn man den Boden schon drin hat und nachträglich einbauen will. Die meisten meiner Freunde sind auf einen Schwedenofen (mit Holz) für die Haupträume wie Wohnzimmer, Essküche etc. umgestiegen. Ist im ersten Moment vielleicht umständlicher als einfach den Heizkörper aufzudrehen, aber die Strahlungswärme ist eine völlig andere. Auf Dauer auch sehr kostendämmend, weil man Holz auch oft für umsonst bekommt, z. B. wenn irgendwo gefällt wird.

bei so einer schwierigen Frage erst mal genau nachdenken was will ich in Zukunft werde ich noch mehr Renovieren (Dämmen, umbauen, Fenster etc.) danch dann die günstigste Heizung aussuchen und zwr passen zum Bedarf

meist ist es sinnvoller erst einmal die gröbsten Fehler im Haus zu beseitigen und dann dafür eine kleinere und billigere Heizung auszusuchen, denn das spart auf Dauer wirklich

da hilft als erstes ein Energieberater, der stellt dann die verschiedenen Varianten gegenüber und berechnet mal wie das ganze für die nächsten 20 Jahre aussieht, denn das ist es doch was wirklich zählt

und nix überstürzen, in Ruhe vergleichen und dann auswählen, der Sache richtig angepasst !!

und wenn es dann noch Fördermittel gibt umso besser aber keine falsche Anlage kaufen , nur weil es dort ein paar Euro zum Abgreifen gibt

lieber sparen durch selbermachen (z.Bsp Kurse über VHS etc)

viel Spaß beim Grübeln Gruß Horst

Setze Dich mal mit GeoClimaDesign AG (gib es bei google ein) in Verbindung, die haben eine Kapillarfußbodenheizung (nur 7 mm stark)und kannst Du mit Solaranlage und Wärmepumpe kombinieren. Supersache! Aber, wenn Du den Fußboden nicht aufnehmen möchtest, kannst Du die Heizung auch auf die Wände bringen bzw. unter die Raumdecken. Im Sommer, wenn es sehr heiß und schül ist, kannst Du die Heizung umpolen und als Kühlung verwenden. Somit hast Du mit geringsten Betriebskosten stets ein super Raumklima.

eine Geothermieanlage lohnt sich eigentlich immer, der Boden wird nicht kalt und die Pumpe kannst Du mit Solar betreiben. Ein Kunde von mir hat so eine Anlage für ZWEI Häuser gebaut und um 12.000,-€ bezahlt

Entweder eine Gasheizung oder im Moment sind Pelletheizungen sehr gefragt.Google die doch mal.

wir haben auch 130 qm. wir sind auf pellets und solar umgestiegen. momentan liegen die heizkosten im jahr bei ca. 800 €

die heizungsanlage inkl. solaranlage ohne einbau liegen bei 10000 €

schau mal bei www.sbs-heizkessel.de nach :-)

mischer71 14.05.2010, 08:56

Pellets-Heizungen werden meines Wissens nach auch gefördert. Das kann Dir u.U. der Installateur sagen, ansonsten solltest Du mal die KfW-Seite aufrufen www.kfw.de

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medic 14.05.2010, 08:58
@mischer71

ja das stimmt auch, haben knapp 2900 € wieder bekommen vom staat

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