Heizung und FERNOX

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5 Antworten

Irgendwie hast Du da was falsch verstanden, oder es hat Jemand einen gravierenden Fehler begangen! Das Fernox-Gelumpe ist nur für die Brauchwasserseite gedacht! Also entweder der Monteur damals war nicht in der Lage den Heizkreis vom Trinkwassersystem zu unterscheiden! Du hast das Mannloch des Boilers geöffnet und hast eine braune Substanz vorgefunden? Wenn ja, dann ist die Masse, die Du im Boiler vorgefunden hast nichts als eine Mischung aus Eisenoxid, Kalk und anderen Mineeralien, die sich durch die Erwärmung abgtesetzt haben. Das ganze Gekrümel aus dem Boiler entfernen und am besten den Boiler ausspülen. Anschließend die Opferanode erneuern und den Boiler wieder verschließen. Warmwasseranlage noch einmal gründlich durchspülen und dann hast Du wieder ein paar Jahre Ruhe. Die Opferanode würde ich aber jährlich überprüfen. Wenn allerdings das Fernox im Trinkwassersystem eingebracht wurde, dann ist es schon lange wieder aus der Anlage verschwunden. Also Boiler sauber machen und spülen und dann ist gut.

Ich hoffe das Du recht hast und das ganze Zeug schon raus ist

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@Slypp

Das war nie im Trinkwasser drin! Das hättest Du bestimmt schon beim Baden und Duschen etc. bemerkt! Hol das Mineral-Kalk-Gemisch aus dem Boiler und gut ist. Du hast das falsch verstanden! Von solch Wundermittelchen solltest Du sowieso die Finger lasen, die nutzen nur dem, der es Dir verkauft und dem Hersteller! Wenn Du Pech hast, verkleistert Dir das Zeug die Ventile und Pumpen und im schlimmsten Fall die Wärmetauscher! Sauberes Wasser und nichts Anderes gerhört in eine Heizungsanlage. Bei größeren kommen dann noch spezielle Wasseraufbereitungen zum Einsatz. Aber das ist für kleine Haushaltsanlagen nicht erforderlich!

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@Slypp

Nein, er hat nicht Recht. Das Zeug im Warmwasserspeicher sind normale Ablagerungen vom Trinkwasser. Das hat nichts mit dem Fernox zu tun das in in den Heizungskreis eingefüllt wurde. Die Heizkesselhersteller sowie auch die Pumpenhersteller schreiben seit einigen Jahren eine bestimmte Wasserqualität für die Heizungsanlage vor. Da die Wasserzusammensetzung in D sehr unterschiedlich ist, muss in verschiedenen Gegenden das Wasser der Heizungsanlage entsprechend behandelt werden damit es den Anforderungen de Hersteller entspricht. Das hat sich natürlich noch nicht bei allen Heizungsbauern herum gesprochen, vielfach wird das auch einfach ignoriert. Spätestens wenn ein Kessel während der Garantiezeit verreckt, und der Kesselhersteller stellt fest, das unbehandeltes Wasser im System war, bekommt der Heizungsbauer der das nicht beachtet hat das heulen, weil der dann für den Schaden gerade stehen muss.

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@zorngickel

Aus welcher Ausgabe der Bild-Zeitung hast Du denn diese Gruselgeschichte her? Ich habe in schwer kalkhaltigen Gegenden noch nie eine Heizungsanlage im Kleinformat erlebt, die wegen Verkalkung des Heizungswassers verreckt ist! Das ist vollkommender Blödsinn! Aus einem einfachen Grund, die Heizung in einem normalen Wohnhaus oder einer Wohnung wird einmal befüllt und wenn alles gut funktioniert, dann wird einmal im Jahr die Anlage mit ein paar Litern nachgefüllt. Die eingefüllte Menge Wasser enthält nie soviele Mineralien, daß die Pumpen oder andere Teile der Heizung Schaden nehmen könnten. Diese Minerallien wie Kalk fällen bei der ersten Erhitzung aus und lagern sich im System als eine dünne Schicht ab. Da das Wasser in der Regel nur einmal im Jahr nachgefüllt werden muß ergibt sich auch dabei kein nennenswerter Eintrag von Kalk und anderen Mineralien. Selbst bei häufigerem Nachfüllen kommt nicht soviel Kalk zusammen, daß Schäden entstehen! Bei Heizungsanlagen größeren Ausmaßes ist auch eine Wasseraufbereitung vorgesehen, da dort auch meist ein höherer Wasserverlust durch unsinniges "Entlüften" oder durch andere Prozesse vorkommt. Aber für den privaten Haushalt wäre eine Wasseraufbereitung mehr als übertrieben! Wenn ein Heizkessel aus einem Haushalt während der Garantiezeit "verreckt", dann liegt das nicht am unbehandelten Heizungswasser, sondern an allem anderen erdenktlichen Fehlern!

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Frage: wie kommt denn das Zeugs in deinen Speicher? Wenn jmd Fernox in den Heizkreis reinpumpt, heißt das ja eigentlich, dass deine Heizwendel im Speicher defekt ist, oder?

Weil einen anderen Weg, um vom Kesselkreislauf in den WW-Speicher zu kommen, gibt es nicht. Was macht denn der Heizungsdruck? steht der auf 1,5 bar oder zeigt das Mano 2,5 an und das Sicherheitsventil hat schon abgeblasen?

Wenn dein Speicher hin ist, kannst dir die Mühe sparen, das Zeugs da raus zu kratzen.

Am Rande: Wenn Speicher neu muss und du kein Marken-Fetischist bist, würde ich nen günstigen WIKORA nehmen, sparst gut 200 - 300 Euro.

Gruß, ---->

Wasserdruck passt 1,3 also kann Mann eig.heizwendeldefekt ausschlissen .mir geht es hauptsächlich um Gesundheit da ja das Zeug wahrscheinliich überall sitzt

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Ich will ja das Zeug los werden und nicht noch mehr Chemie reinpumpen

Nein die Ablagerung ist bärefarbig

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