Heizkostenvorauszahlung und Betriebskostenvorauszahlung zu hoch nebenkosten neu Wohnung?

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5 Antworten

Also die durchschnittliche Miete liegt bei 600 warm inklusive das klingt zwar besser aber es ist ja nicht gesagt dass die Wohnungen besser sind als die, die euch zusagt. Sie kann kleiner sein, weniger Komfort haben (z. B. keine Einbauküche usw.). Ihr habt 95 m2 das ist riesig und nicht mal 900 € Kosten (sind mit Miete, Heiz - und Nebenkosten ja nur 880, denn die Stadtwerke haben keinen Einfluss auf die Miete d. h. sie entstehen unabhängig davon - verbraucht ihr mehr Strom werdet ihr zukünftig auch mehr bezahlen) ist recht günstig da der Preis pro m2 noch weit unter 10 € ist. Die Miete wird sich so schnell nicht verändern aber die Heiz- oder Betriebskosten können steigen oder auch fallen und d. h. am Jahresende könnt ihr draufzahlen je nachem wie die Rechnung ausfällt oder was zurückbekommen denn in beiden Fällen handelt es sich um eine Vorauskostenpauschale für Heizung abe auch für Dinge wie Müllentsorgung, Hausmeistertätigkeiten, Gartenarbeiten, Strassenreinigung, generelle Wartung usw. entrichtet werden müssen. All diese Kosten legt der VM auf alle Mieter um so dass z.Zt. 120 € im Monat dafür veranschlagt werden. Steigen die Preise für die Müllentsorgung usw. kann er das nicht mit der Pauschale abdecken so dass sich eine Nachzahlung ergibt. Habt ihr Glück und fallen kaum Zusatzkosten an bekommt man auch mal was von diesem eingezahlten Betrag zurück aber sicher ist es nicht. Bei den Heizkosten verhält es sich ähnlch. Da hat euer VM eine Pauschale von 160 € angesetzt, weil man ja von allen Räumen ausgehen muss die man (vor allem im Winter) beheizen muss/will. Heizt ihr sparsam bekommt ihr am Ende Geld zurück, heizt ihr aber z. B. auch im Sommer müsst ihr am Jahresende sicherlich eher noch draufzahlen. Aber auch die wo quasi alles inklusive ist sind deswegen nicht besser dran denn wenn die mehr verbrauchen zahlen sie genauso drauf. Der Unterschied ist nur das sie generell zwar weniger Ausgaben haben dafür aber auch weniger Wohnraum und ggf. auch weniger Komfort.

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Kommentar von osmgenctrov
18.07.2016, 23:35

Hallo, danke für die detaillierte Antwort. Nun was mir eingefallen ist egal welche anzeigen ich da gucke die NK variiert sich imme zwischen 150€-190€. Wie so ist bei denen ist 270€ ist das nicht viel?? Wir hätten die NK maximal mit 190€ berechnet.

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Ihr zahlt 880 € Gesamtmiete. Das was Ihr an die Stadtwerke zahlt gehört nicht zu den Betriebskosten im Sinne § 2 Betriebskostenverordnung.

Wenn in der Wohnung eine Gastherme ist und Ihr einen eigenen Vertrag mit dem Gasversorger habt, zählen auch die 160 € monatliche Gaskosten nicht dazu.

Für die Höhe Betriebskosten ist u. a. auch ausschlaggebend welche Betriebskostenarten, es gibt insgesamt 17, enthalten sind, sowie die regionalen Preise  der Anbieter und Dienstleister.

Ich vermiete selbst eine ähnlich große Wohnung, genutzt durch 2 Personen.

Die BK derzeit 225 €, also gar nicht so viel weniger als bei Euch.

In den Vorauszahlungen sind ledig 5 der 17 BK-Arten enthalten. Heiz-/Warmwasserkosten, Frisch-/Abwasser, Grundsteuer, Versicherungen und Müllgebühren.

Müllgebühren ist ein Beispiel, das ich immer gerne anführe, um regionale Preisunterschiede deutlich zu machen.

Ein 2personenhaushalt zahlt hier maximal knapp 98 € im Jahr. Das kann in in anderen Regionen locker das doppelte und mehr sein.

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Heute veranschlagen auch wir bis zu 3 EUR/m² und Monat für die BK-und HK.

Wenn es denn wie hier eine eigene >Heizanlage gibt, kann ja der Anbieter frei gesucht werden. Dort gibt es gewaltige Unterschiede. Prüfe z.B. Maingau.

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die exakte Betriebskostenvorrauszahlung wirst du nach der ersten Abrechnung haben; entweder ihr zahlt nach, weil zu hoher Verbrauch oder ihr bekommt eine Rückzahlung, weil ihr gespart habt. (bei den Kosten, die ihr beeinflussen könnt)

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Interessant ist nur die Kaltmiete, alles andere sind Schätzungen auf die voraussichtlichen Kosten, die ihr in Zukunft verbrauchen werdet.

Die Höhe derselben ist Verhandlungssache bei einem Neubezug. Zu hoch, gibt es ein Guthaben, zu niedrig, gibt es eine Nachzahlung darauf. Musst nur darauf achten, dass diese Nebenkosten auch ordentlich und richtig abgerechnet wird.

Egal ob vom Vermieter, Dienstleister oder direkt beim Energieversorger.


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Kommentar von Furino
26.07.2016, 21:29

Schließe mich der Meinung vollinhaltlich an. Bei Neubezug ist es schwierig, die tatsächlichen Kosten bereits vorher zu fixieren.

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