Heizkostenabrechnung mit Wärmemengenzähler SensoStar2

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die Heizkostenverordnung greift in diesem Fall nicht. Die muss bei Häusern mit mindestens 2 Wohnungen, in der Vermieter nicht wohnt berücksichtigt werden. Von daher kannst du nur die Absprachen, die beim oder vorm Einzug getroffen wurden oder was im MV steht nachhalten. Und einen RA oder Mieterverein fragen. Ich weiß nicht ob es Gerichtsurteile gibt. Der Fall ist ja auch äußerst selten.

Im Mietvertrag (§ 6) steht leider Nichts darüber, nicht einmal, wieviel % der Heizkosten auf die Wohnfläche umgelegt werden. Hier wurde keine Eintragung gemacht. Auch existiert keine Sondervereinbarung. Bei Einzug wurde mir lediglich gesagt, dass der Verbrauch durch Wärmemengenzähler ermittelt würde. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich jedoch nicht, dass es insgesamt "nur 1 Zähler" gibt, welcher lediglich meinen "Wärmeverbrauch" in Mwh registriert. Die Abrechnungsmodalitäten kannte ich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls nicht. Ich ging ja schließlich davon aus, dass das schon Alles seine Richtigkeit haben wird. Pech gehabt? Einen RA wollte ich eigentlich nicht gleich einschalten und beim Mieterverein bin ich kein Mitglied, da ich bisher nicht zur Miete gewohnt hatte.

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Hallo searcher,

die Heizkostenverordnung greift nur bei Häusern mit mehr als 2 Wohnungen. Also bei dir nicht... Es ist aber verständlich, dass der Eigentümer die Heizkosten aufteilen will. Ich würde ihn als erstes mal fragen, wie er auf den Faktor 0,2 kommt.

Mal ein Anhaltspunkt für die Höhe der üblichen Heizkosten: Man rechnet mit 0,8 €/Monat und qm (natürlich abhängig von der Art der Heizung, dem Dämmstandard usw..., also wirklich nur ein Anhaltspunkt). Im Jahr macht das ca. € 10,- pro qm, also in deinem Fall etwa € 760. Davon hat der Dezember einen Anteil von 16%. Ca. € 120,-.

Viele Grüße

Schon klar, dass der Eigentümer die Heizkosten aufteilen will, aber doch nicht "frei Schnauze". Den Faktor 0,2 erklärt er damit, dass er diesen von der Heizungsfirma, welche den Wärmemengenzähler installiert hat, so genannt bekommen habe. Leider gibt die Herstellerfirma auch keine konkrete Angaben zu Ihrem Produkt ab, außer die Formel für die Berechnung des Brennwertes von Heizöl = Heizwert: 10,08 KWh / l. Hierbei sind natürlich z.B. keine Leitungsverluste berücksichtigt. Das Problem ist ja auch hauptsächlich, dass der Vermieter offenbar den Heizölstand nicht ermittelt hat (bei Einzug in die Wohnung und am Stichtag für die Abrechnung), so dass ich/man keinen Bezugspunkt hat. Nach seiner Berechnung habe ich eben, wie oben beschrieben, in diesem 1 Monat 220 Liter Heizöl verbraucht, den Rest (wovon auch immer) er. So kann man doch nie und nimmer abrechnen! - oder bin ich da voll auch dem Holzweg? Da nützen mir leider auch keine Vergleichswerte, da ich ja, wie ebenfalls o.b., die Wohnung kaum genutzt und nur minimals beheizt habe. Der Vermieter den Rest des Hauses dagegen durchgehend und normal beheizt.

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Viele Grüße Sympathic

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