heizkosten 2011 enorm höher : über 6800 euro

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9 Antworten

Wohnen kostet halt . Nimm die durchschnittliche Warmmiete deiner Region pro m² und Monat und vergleiche sie. Bei uns liegt sie zwischen 6 und 8 € pro m² im Monat. In Berlin wären das z.B. 10-12€ ?? pro m² im Monat. Das heist, bei 160m² sind das mal 11€ 1760€ Miete incl. Betriebskosten im Monat. Also 21120€ im Jahr. Jetzt nimm deine Jahreskaltmiete und ziehe sie von DEINER errechneten Warmmiete ab. In der Beispielrechnung wären das bei 14000€ Kaltmiete ( 7,29€ kalt pro m²/Monat) volle 71120€ Heizkosten im Jahr. Also alles normal. Du wärest 600€ günstiger wie der Durchschnitt durch dein sparsames Heizverhalten. Jetzt komm mal hoch zu uns ins Gebirge wenn ich meine Heizung ( schönes Familienhaus) im Winter nicht aufdrehe kann im Winter auch nichts einfrieren weil bei 7°C raumtemperatur die Frostschutzfunktion einsetzt und mind. 4°C drinn sind. Wie warm ist es denn bei dir, wenn draußen -10°C sind ohne Heizung aufzudrehen? Nimmst du einfach die Wärme der anderen um deine Bude warmzubekommen? also von denen die Heizen? Daher gibt es einen abrechnungsschlüssel von 50% für solche Anlagen, da die Transmissionswärme (Wärmeklau) sehr hoch ist. Auch wenn du deine Heizung nicht aufdrehst, hast du es sicher wärmer als ich durch Wärmeklau und den mußt du halt bezahlen, wie es der Gesetzgeber richtigerweise vorschreibt. Ziehe in eine kleiner Wohnung und du hast weniger Betriebskosten. Rechne selber und frage nicht dort wo dich viele Antworten verrückt machen. Wenn du ein seriöser Mensch bist will dein Vermieter dich sicher nicht loswerden, sondern respektiert dich voll und nimmt von dir dankbar deine Warmmiete jeden Monat. Du siehst es daran, daß er die Vorauszahlung nicht angepaßt hat. Er finanziert dir jeden Monat deine Heizkosten vor!!!! und schreibt erst am Ende eine Schlußrechnung ohne Anpassung der Betriebskostenvorauszahlung. Daher kommt es auch zu solch hohen Nachzahlungen.

ich zahle 6,20€ kalt. alles über 1€ pro qm pro monat für warm = zu viel laut heizspiegel oder so. wären also 160 euro pro monat. und nicht 7000 im jahr.

auserdem ist dat 70 zu 30 % und nich 50 50% mit. verbrauch vs fläche seit 2008 oder so.

aber krass das es jemanden gibt der 7000 euro für eine person die es in 2 zimmern warm haben will - also so 20 grad ... für nicht zu teuer hält. echt krass.

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@artdirector

Frage: Warum haben Sie denn eine 160 qm Wohnung, wenn Sie allein sind und nur 1-2 Zimmer heizen? Es ist doch klar, dass eine solch große Wohnung teuer ist. Wie wäre es mit einem Umzug in eine kleinere Wohnung? Sie verstehen auch immer noch nicht, dass die fixen Kosten der Heiz-und Warmwasserkosten nach Wohnfläche berechnet werden. Und das steht bei Ihnen hoch zu Buche.

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@artdirector

Der Heizspiegel >oder so< ist mit 1€ nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Eben halt der Spiegel, also Durchschnitt, da es halt bessere und schlechte Werte gibt, welche den Mittelwert verschiedener Wohnungen präsentieren. Geh mit deiner Abrechnung und der Heizkostenrechnung deines VM zum Mieterschutzbund und laß es dir dort erklären. Sicher ist es zu viel, aber für diese Wohnung entstehende Kosten muß der zahlen, der drinn wohnt. Daher ziehen normalerweise die Leute wieder aus und es kommt der nächste, bis der auch irgendwann wieder merkt, daß es zu teuer ist und so weiter. Daran wird sich nichts ändern bis der Eigentümer saniert oder Pleite geht und der nächste vielleicht saniert. Es wird dir niemand helfen außer ein Auszug aus diesen Hallen. Oder du gehst pleite und wirst geräumt. Sorry aber es ist so. Also ziehe um solange du noch Geld hast.

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@BauManne

Schau dir den Heizungskeller mal an und siehe nach der letzten Durchsicht. Kann auch sein, daß die Anlage schon mehrere Jahre nicht gewartet wurde und daher sich der Anlagenwirkungsgrad extrem verschlechtert hat. Um solche Schlamperei aufzudecken bedarf es Fachkompetenz im technischen und juristischen Sinne. Oder Bauernschläue wie etwa Störung hervorrufen und Notdienst abpassen um Infos zu entlocken um weitere Maßnahmen einzuleiten. Doch ich denke man hat besseres zu tun.

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Die berechneten Kosten sind fern jeglicher Nachvollziehbarkeit. In den Summen der jeweiligen Jahre sind die 30% nach Wohnfläche einberechnet.. Ich komme da auf Heizkosten in 2005 auf 1,51 €/m²/Monat, in 2011 auf 3,40 €/m² Monat. Das ist exorbitant hoch und entspricht dem doppelten bzw. 3 bis 4-Fachen des Durchnitts lt. Heizkostenspiegel. Ich sehe hier u. U., dass im Haus Leerstand vorhanden war und dieser voll auf die bestehende Mieterschaft umgelegt und nicht vom Vermieter getragen wurde, wie es gesetzlich festgelegt ist. Mit Erhöhung der Brennstoffkosten hat das nix zu tun. Es müssen dabei die Grundkosten (30% als auch Verbrauchskosten (70%) auch des Leerstandes einberechnet werden. Prüfe das mal nach. Du hast dazu das Recht auf Einsichtnahme aller Abrechnungsunterlagen. Abrechnungen der Heizkosten werden auch von den Verbraucherzentralen geprüft. Ansonsten natürlich immer vom Mieterverein, Mitgliuedschaft vorausgesetzt. Die würde sich auf alle Fälle lohnen.

Lese gerade erst, dass die Wohnung 160 qm hat. Uups, da ist es doch ganz logisch, dass hohe Heizkosten entstehen. Warmwasser wird wahrscheinlich nach Qm umgerechnet wie auch die anderen fixen Kosten wie Wartung, Schornsteinfeger etc. Da sind doch nicht nur Verbrauchskosten in der Endabrechnung!

Ihre Angaben sind ziemlich phantastisch. Gehe mal davon aus, dass es sich hier um ein Mehrfamilienhaus handelt und Sie nicht allein 6800 EU zahlen müssen. Heizöl, Gas sind in der Tat um ein Vielfaches gestiegen. Hinzu kommt der sehr lange, kalte Winter 2011. 7000 Verbrauchseinheiten sind normal, da diese i.d.R. vier-bis fünfstellige Zahlen bieten. Einzelne Zimmer in einer Wohnung gar nicht heizen bringt nichts ausser Schäden wie Feuchtigkeitsschäden, Schimmel. Eine Wohnung sollte immer ungefähr gleich geheizt werden. Die Heizung, die bei kalten Zimmern allein an ist, muss Höchstleistungen vollbringen, da sie die Kälte, die aus anderen Räumen kommt, registriert. Sie haben leider am falschen Ende gespart. Tritt ein Schimmelschaden auf, wären Sie dafür schadensersatzpflichtig wenn Sie Räume im Winter unbeheizt lassen.

es geht um eine mietwohnung mit 4 zimmern, in einem 10 familienhaus. die 6800 euro sind aus nur 4 heizungen gekommen. für 2 zimmer die ich primär warm haben wollte ...

schuld sind undichte fenster denke ich.

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@artdirector

6800 Euro Heiz- und Warmwasserkosten kommen in einem 10 Familien-Haus hin! Ich habe den Eindruck, dass Sie Gesamtkosten Haus mit Ihren Kosten verwechseln, bzw. habe ich den Eindruck, dass Sie die gesamte Abrechnung nicht verstehen. Lassen Sie sich diese vom Vermieter, bzw. Verwaltung erklären! Hilft das nichts, gehen Sie zum Mieterbund. Zunächst geben Sie an, dass Sie nur ein Zimmer geheizt hatten und nun sind undichte Fenster schuld. Die waren doch sicher schon in den letzten Jahren undicht, wenn überhaupt. Sorry, aber Ihre Angaben laufen ins die Irre. Die hohen Kosten kommen durch jährliche Verteuerungen, Wetter, Verhalten aller Mieter im Haus etc. zustande. Und dieses Verständnis fehlt Ihnen.

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@Padri

diese antwort kann ich so nicht stehen lassen.

dies muss ich zurückweisen. mir fehlt kein verständnis für die abrechnung, und auch nicht von inflation, wetter und auswirkung durch andere mieter...

die 6800 euro sind tatsächlich maßgeblich durch 4 heizungen in 2 zimmern entstanden, in denen ich undichte fenster hatte. die unterlagen, zähler etc zeigen dies ganz klar. worauf wollen sie hinaus ?

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@artdirector

Noch mal zu Ihrem Verständnis: In Ihrem Anfangsbeitrag schreiben Sie, Sie hätten lediglich in Ihrer 160 qm großen 1 Raum geheizt, und nur wenn es "saukalt" war, In einem weiteren Raum" ganz selten", in "Küche, Bad und 2 weitere Räume überhaupt nicht". Abgesehen davon, dass dies ein falsches Wohnverhalten ist mit dem Risiko der Schimmelbildung, können undichte Fenster nicht die Ursache der Heizkosten sein, denn Ihre Wohnung haben Sie laut Ihren eigenen Angaben ja überhaupt nicht/kaum beheizt. Dann kann folglich auch keine Wärme entweichen, wenn keine erzeugt wird. Was undichte Fenster anbelangt, so hätten diese gleich bei Bemerken dem Vermieter gemeldet werden müssen. Schriftlich. Sie wohnen doch nicht erst seit der letzten Heizperiode dort, hätten das folglich schon früher bemerken können. Undichte Fenster fallen aber immer erst dann ein, wenn die Kosten hoch sind oder müssen, wie in diesem Fall, als Ausrede dafür herhalten. Sorry, aber Wohnung kaum beheizen und Ursache für Kosten = undichte Fenster widerspricht sich. Suchen Sie sich eine kleinere Wohnung, die Sie auch beheizen, dann haben Sie diese Probleme nicht mehr. Niemand hier kann etwas dafür.

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Hallo,

erst einmal ein paar Zahlen, um die Kosten einordnen zu können. Der Durchschnittswert von ca. € 1,- pro qm und Monat Heizkosten stimmt. Das sind im Jahr ca. € 2.000,- für 160 qm.

Dazu kommt aber, dass ein Altbau mit undichten Fenstern deutlich höhere Kosten verursacht, noch dazu wenn er mit Öl beheizt wird. Fernwärme und Gas sind in Berlin deutlich günstiger.

Meiner Erachtens wären dann vielleicht € 4.000,- pro Jahr als Maximalwert in Ordnung, nicht aber € 6.500,-.

Bei deinem Nachbarn siehst du "normale" Kosten: Wenn er 3.000 Einheiten verbraucht hat - nur mal überschlägig gerechnet - hat er etwa kosten von € 1.000 pro Jahr. Das ist in Ordnung für 70 qm.

Du hast Recht...das Problem wird sein, zu beweisen, dass du - wie du sagst - nicht viel geheizt hast. Die Zähler an den Heizkörpern sind nur sehr selten defekt.

Hast du mit der Hausverwaltung/dem Eigentümer schon mal darüber gesprochen?

Auf jeden Fall solltest du zum Anwalt gehen und dies der Verwaltung auch mitteilen. Ich bin selbst kein Anwalt, habe aber beruflich oft mit Anwälten zu tun und es wirkt oft Wunder, wie schnell sich Verwaltungen bewegen können und plötzlich Fehler finden, wenn ein Anwalt eingeschaltet ist.

Viele Grüße

Altbau mit "undichten" Fenstern in Wohnung, die kaum beheizt wurde vom Fragesteller. Frage: Wie hielt ein Nutzer es bei undichten Fenstern und kaum beheizter Wohnung aus bei dem letzten kalten Winter? ;-)

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zwischenzeitlich stellst du nun zum 3. Mal dein Heizkostenproblem zur Diskussion. Auf den ersten Blick kommt man schnell zur Aussage, dass so etwas unrealistisch sei, wenn man lediglich einen 40m² großen Raum beheizt und im Jahr 6.800 EURO Heizkosten aufwendet.

Zerpflücke doch einmal die Heizkostenabrechnung, in welchem Verhältnis werden denn die Heizkosten umgelegt - 70 : 30, oder evtl. 50 : 50, rechne die enthaltenden Grundkosten deiner 160 m² großen Gesamtwohnung heraus und schon sieht es für dein beheiztest Zimmer anders aus. Das deine Heizkosten weit über dem Durchschnitt liegen, dürfte erkennbar sein, wir kennen allerdings nicht die Lage der Wohnung im Haus, die Wärmedämmung, die Deckenhöhe, die Fensterisolation usw. Bei einer Berliner Altbauwohnfläche von 160 m² und bei einem Abrechnungsmaßstab von 50 : 50, betragen die Grundkosten auf denen die keinen direkten Einfluss hast, bereits einige Tausende.

Nehme deine Unterlagen und wende dich an den Mieterverein, oder Verbraucherzentrale bzw. Rechtsanwalt für Mietrecht und lasse die Abrechnung prüfen.

Heizöl ist in der Tat sehr teuer geworden. Aber was Du hier beschreibst ist unglaublich !!!

Wende Dich unbedingt an den Mieterschutzbund......

Den Kosten nach zu urteilen, wäre das der einzige Grund für die Klimaerwärmung!

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@Helmi123

Ja...und die hat dieses Jahr im August statt gefunden....-))))

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@BEAFEE

Oh, da gibt es nächstes Jahr bestimmt eine saftige Nachzahlung! .))

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Das ist eine Abzocke ersten Grades.Geh erst zum Mieterschutzbund oder zur Verbraucherzentrale. Einen Anwalt kannst Du Dir immer noch nehmen. Höre erst was die Verbraucherzentrale sagt, oder der Mieterschutzbund

Auf zum Anwalt für Mietrecht, da stimmt was nicht. Die einzige Frage, die ich wirklich beantworten kann: Ja, die Heizölpreise sind tatsächlich derartig gestiegen, im Schnitt von 65 Cent in 2010 auf 85 Cent je Liter in 2011...

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