Macht es Sinn, die beiden Räume mit Heizkörpern nachzurüsten?

14 Antworten

Sinn macht es generell, dort die Wärme zu ersetzen, wo sie auch verloren geht - an den Außenwandflächen, die oberste Geschoßdecke oder auch zum Erdreich hin. Ist der Flur allseitig von warmen Räumen umgeben, macht es hier wenig Sinn, einen Heizkörper zu installieren.

Anders sieht es in der Küche an der Außenwand aus. Hier sollte die Heizungswärme gleichmäßig vor der Außenwand (auch hinter Schränken!) verteilt werden.

Das einfache unisolierte Heizrohr (ggf. eine Heizrohrschleife) vor der Außenwand hinter dem Schwank reicht oft schon aus, um hier wirksam Raumluftauskühlung mit der entsprechenden Erhöhung der Luftfeuchte (Gefahr der Schimmelbildung!) zu vermeiden. Durch die Wärme hinter dem Schrank wird auch Schimmel an der Schrankrückwand vermieden.

Ansonsten sollte auf einen möglichst hohen Anteil von Wärmestrahlung bei der Auswahl des Heizkörpers geachtet werden. Je mehr lufterwärmende (gewellte) Bleche an der wasserdurchströmten Heizplatte angeschweißt sind, um so höher wird der Warmluftanteil und um so geringer der Anteil an Wärmestrahlung. Hier liegt der einfache Heizkörper Typ 10 mit ca. 55% Wärmestrahlung ganz weit vorne. Wird an diesem lediglich ein Konvektionsblech angeschweißt, um die Gesamtwärmeabgabeleistung durch mehr Warmluft zu erhöhen, so sinkt der Wärmestrahlungsanteil im gleichen Zuge auf ca. 35% (Heizkörper Typ 11).

Da aber die Wärmestrahlung die Oberflächen direkt erwärmt und für gleichmäßig warme Oberflächen durch Strahlungsaustausch sorgt, ist auf möglichst viel Wärmestrahlung im Raum großen Wert zu legen.

Das Mitheizen von gering temperierten Räumen durch Räume mit einer höheren Temperatur führt zur Erhöhung der Luftfeuchte in dem niedrig temperierten Raum und dort auch an kalten Wandoberflächen nochmals zur Luftfeuchteerhöhung ggf. auch mit Schimmelbildung.

Gerade die Küche mit der durch das Kochen hohen temporären Luftfeuchtebelastung sollte überall warme Wandoberflächen besitzen, da sich sonst schnell Kondensat bilden kann. Regelmäßiges (Stoß-)Lüften oder die Dunstabzugshaube über dem Herd sollte selbstverständlich sein.

genrell machbar sollte das sein, die frage ist eben, wie aufwändig das nachrüsten eines Heizkörpers in den entsprechenden räumen ist, und ob das überhaupt möglich ist. nehmen wir die Küche zum Beispiel.da wird wohl an den wänden kaum bis kein Platz für einen Heizkörper sein. hier könnte man ggf. überlegen, ob es nicht sinniger ist, im flur einen etwas größeren heizköroer zu verbauen, und die türe einfach offen zu lassen.

wie gesagt, das ganze hat viel zu viele variablen, als dass man hier konkret was schreiben kann... nur so viel sei schon mal gesagt. es wird mit sicherheit nicht unbezahlbar werden. ich DENKE dass es sich auf weit unter 1000 € belaufen wird, das allerdings auch nur, wenn keine wirklch größeren Probleme zu erwarten sind.

lg, Anna

Wer einen Bestand ohne fachlichen Beistand erwirbt, muss meistens nachträglich mit einem mehr oder weniger bösem Erwachen rechnen.

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Selbst verständlich lassen sich HK nachrüsten, sofern der Wärmeerzeuger (WE) den zusätzlichen Leistungsbedarf verkraftet. Hieran habe ich wenig Zweifel, da WE in Bestandsobjekten zum Nachteil der Energieeffizienz und dessen Lebensdauer meist heftigst überdimensioniert sind.
Wie die Hydraulik dies beherrscht, sollte ein externer Fachmann beurteilen können.

HK werden gegenwärtig nahezu verschenkt, da FBH im Trend ist.
Teuer wird das sicherlich nicht, macht aber Dreck. Mit 1...2 t€ sollte das erledigt sein.

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