Heizkörper an oder aus, wenn man nicht da ist?

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12 Antworten

Immer runterdrehen, Temperatur absenken, Wohnung frostfrei halten. Nich ausschalten.

Um die Frage korrekt zu beantworten müssten man auch noch wissen wie gut das Haus gedämmt ist in dem Du wohnst! Sollte die Temperatur während des Tage nur auf 14°C etwa senken, wenn Du fort bist kann es durchaus Sinn machen die Heizkörper ganz (Sternchenstellung) abzudrehen.

Das Haus ist ein Altbau - hohe Decken...recht schlecht isoliert...aber wenig Außenwände - über mir eine Wohnung, unter mir ein Geschäft - hinter und auf einer seite neben mir auch eine Wohnung...Somit ist nur die Nord und die Ostseite frei...

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@VerenaE84

Dann würde ich einfach mal messen, wie stark die Temperatur abfällt wenn Du die Heizung tagsüber auslässt.

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Wenn ein Thermostat dran ist, Frostschutzsicherung einstellen. Ansonsten würde ich jetzt im Winter schon auf die erste bis zweite Stufe stellen bei längerer Abwesenheit vor allem nachts.

Schnepsi hat es auf den Kopf getroffen: von der energetischen Seite her ist Ausschalten immer das Beste. Aufpassen musst Du bei Folgendem:

  • Frostschutz (wurde ja schon angesprochen),
  • Tauschutz: ist die Innenluft zu feucht, kann sich die Luftfeuchtigkeit an kalten Ecken ("Kältebrücken") niederschlagen mit den bekannten Problemen,
  • empfindliche Tiere oder Pflanzen

Und Du musst natürlich die verlängerte Aufheizzeit einkalkulieren.

Gegen Feuchteschäden hilft Lüften vor dem Weggehen, am besten aber eine (dezentrale) kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Schau mal unter haustechnikdialog.de bzw bei den Firmen Bayernluft.de, Paul und Oekoluefter.de.

Wenn Du vor dem Hochheizen weit über 60 % Luftfeuchte hast, musst Du aufpassen. In Deiner "Mittellage" wirst Du aber kaum Probleme der Art bekommen.

Zur Verdeutlichung des Einspareffekts: Wenn Du 4 Wochen lang die Wohnung kalt lässt, braucht das sicher weniger als wenn Du sie 4 Wochen lang heizen würdest. Soweit einverstanden? Dann gilt das doch auch für 2 Wochen? Und für 1 Woche? Und eine halbe Woche? Und 2 Tage? Und 1 Tag? Und einen halben Tag?

Warum sollte sich der Effekt zwischendurch umdrehen?

Wer tagsüber während seiner Abwesenheit die Heizung ausschaltet oder zu stark reduziert (Raumtemperatur unter 15° C), findet am Abend eine ausgekühlte Wohnung vor. Wird dann die Heizung kräftig hochgefahren, erwärmt sich zunächst nur die Raumluft, nicht aber die Wände. Kalte Wände jedoch bringen die im Raum befindliche Luftfeuchtigkeit zum Kondensieren und schaffen damit gute Bedingungen für den Schimmel.

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@geige

Genau das meinte ich ja mit "Tauschutz". Eine Temperatur von 15 °C als "Untergrenze" ist allerdings reine Willkür.

Nach der "Kälteperiode" sollte die Luft nicht mehr als ca. 60 % Luftfeuchte haben. Du wirst nach ein paar Versuchen rausfinden, welche Einstellung Du brauchst.

Das Beste ist, Du lüftest vor der "Kälteperiode" 5-15 min (je nach Außentemperatur und Wind mit allen Fenstern, dann ist die Feuchte draußen, wenn Du nicht ein Aquarium oder andere "Befeuchter" hast (dicke Gipskartonplatten o.ä.).

Das Anheizen eines kalten Zimmers führt nicht zur Kondensation, man bekommt sie im Extremfall nur nicht schnell genug wieder weg.

"Ausschalten" heißt natürlich auch Ausschalten der Umwälzpumpe, heutige Kessel haben eine Frostschutzschaltung, dass bei Frostgefahr immer etwas umgepumpt wird.

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einen zeitgesteuerten Thermostaten anbringen, wenn du heim kommst ist alles schön warm

Die Heizung sollte auch bei Abwesenheit tagsüber nie ganz abgestellt werden. Ständiges Auskühlen und Wiederaufheizen ist teurer, als das Halten einer abgesenkten Durchschnittstemperatur.

Einspruch! Siehe oben.

Auch durch Wiederholung wird es nicht wahrer: Durchheizen ist immer teurer und unökologisch.

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@Ostkurve

Deiner unten aufgestellten Theorie kann ich so nicht zustimmen. Wer zum Beispiel das Wohnzimmer über Nacht und am Tag auskühlen lässt, um es dann abends für ein paar Stunden aufzuheizen, wird trotz hoher Lufttemperaturen das Frösteln bekommen: Zum Temperaturempfinden trägt auch die Strahlungswärme der Wände (und auch der Möbel) bei.

Folge: die Heizung wird für ein paar Abendstunden wieder höher als nötig gefahren.

Was spart dann tatsächlich mehr Energie?

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Normalerweise ist der Energieaufwand´höher, wenn von einer niedrigen Temperatur auf eine hohe aufheizen musst, als wenn über 24 Stunden konstant eine geichmäßige Temperatur hälst

Einspruch. Der Energieverbrauch der Heizung ist immer so hoch wie die Verluste nach außen. Die Verluste sind umso höher, je größer die Temperaturdifferenz zwischen innen und außen ist. Wenn die Heizung dauerhaft an ist, heizt man ununterbrochen Heizungsenergie nach außen. So viel Wärme, wie die Wohnung beim Wiederaufwärmen benötigt, würde mindestens auch bei Dauerheizung entweichen.

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Die Zahlen auf den Thermostatventilen sind in etwa mit Raumtemperaturen hinterlegt. Dies sind aber nur Richtwerte!

die Zahl 3 steht für etwa 18°C und zwar direkt am Thermostatkopf. In dem Thermostatkopf befindet sich eine Flüssigkeit die wie bei einem Thermometer funktioniert, d.h. bei Wärme dehnt sie sich aus und schliesst bei verschiedenen Einstellungen das Ventil.

Für ein oder Zwei tage Abwesenheit wäre das anlassen der Körper auf 1 oder 2 in den Räumen die du bewohnst sicher sinnvoller. Auch die Kosten halten sich dabei im Rahmen, da du eine Raumtemperatur von etwa (nur reine vermutung) 14 bis 16 °C aufrechterhältst.

Das Sternchen ist nur ein Frostwächter, d.h. fällt die Themperatur direkt am Thermostatkopf unter eine Themperatur von in der Regel 6°c öffnet dieser.

Aber grade im Winter ist es kostenintensiver einen Raum von etwa 6°C wieder auf eine angenehme Temperatur von etwa 20 bis 22°C aufzuheizuen als den raum auf 16° zu halten und bei bedarf die Temperatur um 4 bis 6° zu erhöhen. Mit dem Auto ist es auch sparsammer konstant 80 zu fahren als auf 150 zu beschläunigen und dann bis auf 60 ausrollen zu lassen um wieder zu beschläunigen.

Hier greift das selbe Prinzip.

mfg

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@Installateur

Nein, ist es nicht!

Auch mit Deinem Autobeispiel liegst Du falsch, denn genau so wird bei den Spritsparmeisterschaften gefahren!

Außerdem ist das Beispiel nicht übertragbar, da Du ja eine gewisse Durchschnittsgeschwindigkeit halten willst, es Dir aber egal ist, wie warm die Wohnung in Deiner Abwesenheit ist.

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Auf Sternchen drehen, dann gehen die bei Frost an und Du bekommst keinen Ärger, wenn die Leitungen einfrieren...

Richtig..DH

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auf 1 lassen das mach ich auch

wenn es keine extremen Minusgrade gibt, dann abschalten

aus,schmeisst dann nur dein geld so raus.

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