Heizen eines Elektroautos

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5 Antworten

Die Heizenergieentnahme aus der Antriebsbatterie mindert natürlich die Reichweite eines Elektroauto. Allerdings gibt es noch einige Maßnahmen die die Höhe der Energieentnahme verringern kann. Da wäre zuerst einmal die Möglichkeit das Auto bereits noch an der Steckdose angeschlossen aus dem Stromnetz zu versorgen, also praktisch eine Standheizung die die Antriebsbatterie nicht belasten würde.

Generell sollte ein Elektroauto ohne eine Brennstoffheizung besser isoliert sein um Energieverluste zu minimieren.

Allerdings ist bei einer Beheizung durch die Batterie es auch davon abhängig welche Strecke ich in welcher Zeit zurücklege. So macht sich die Elektroheizung im Ortsverkehr mehr auf die Reichweite bemerkbar wie z.B. außerorts. Der Energieeinsatz beim Heizen ist, abgesehen von höheren Verlusten bei höheren Geschwindigkeiten vor allem über die Frontscheibe, abhängig von der Fahrzeit als solches. Lege ich also 50 km in 2 Stunden zurück verbrauche ich die doppelte Menge an Strom wie wenn ich 50 km in einer Stunde zurücklege. Angenommen die Elektroheizung verbraucht in einer Stunde 1,5kWh, würde das im ersten Fall rund 20 km Reichweitenverlust bedeuten, im zweiten Fall hingegen nur rund 10 km.

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Ja, das stimmt! Je weniger zusätzliche elektrische Geräte man benutzt, desto weiter kommt man. Man kann nicht wie beim Auto mit Verbrennungsmotor die Abwärme vom Motor als Heizung nutzen.

Mehr Informationen über Elektroautos findet man unter http://www.elektroauto-fahren.com. Viel Spaß beim Lesen!

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Deine Überlegung stimmt schon. Jedes zusätlich Aggregat oder generell jeder zusätliche Verbraucher muss auch von der Batterie gespeist werden. Also hat das Auto im Endeffekt eine geringere Reichweite. Ebenso verhält es sich mit den normalen Benzin oder Dieselfahrzeugen übrigens auch. Je mehr ich an Verbrauchern an hab (Klimaanlage, Navigationssystem, Radio mit Anlage), desto mehr Sprit brauch ich auch.

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Die Überlegung ist gut, die Bezeichnung "Fahrzeug" ist falsch, ein "Fahrzeug" steht 90% seiner Zeit irgendwo rum, meist ist der Fahrer während dieser Zeit schlafen oder arbeiten ;) Deshalb nutzt man diese Standzeiten, um die "Wartung" des "Stehzeugs" durchzuführen, sprich Herstellung der Reichweite, Klimatisierung usw... Während der Verbrenner zunächst losfahren muss, um im kalten Zustand zunächst erstmal mehr zu verbrauchen, der Fahrer erstmal friert, die Scheiben beschlagen usw. nutzt man den (Netz)Ladestrom um diese Dinge im EAuto vor Fahrtantritt zu erledigen. Der "Reisereichweitenverbrenner" muss sogar die Fahrt unterbrechen, um die Reichweite wiederherzustellen. Soll aber, gerüchtehalber, Leute geben, die das toll finden ;) Ich würde dem Arbeitgeber den Reststrom zu Fahrtende anbieten, um damit den Arbeitsbeginn energetisch zu entlasten, wenn man drüber nachdenkt, fällt einem auf, das man zu Arbeitsbeginn zumeist eine "Stromspitze" erzeugt, das Licht anschaltet, Rechner/Maschine hochfährt etc... die Abdeckung der Stromspitze( im Neusprech auch PEAK genannt) stellt einen Kostenfaktor dar, mit dem sich die Anschaffung eines EMobils, insbesondere als Pendelfahrzeug (Streckenroutine) ganz gut rechnen lässt. Richtig fertig bist, wenn nen Schwungradspeicher zur Verfügung steht, in den man Energie reintun kann, wenn sie günstig ist, und auch mal ne Schnelladestromstärke abnehmen kann, wenn man sie dringend braucht. Tut mir leid, zuviel geschrieben ;) -ride electric-

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Ist doch KEIN Problem: schon seit vielen Jahren werden die Führerhäuser von Fernverkehrslastwagen nächtens mit Propangas aus der Flasche beheizt. Der Stromverbrauch ist dabei recht gering, weil die "eigentliche Heizleistung" vom Gas erbracht wird. Je mehr solcher Gasflaschen benötigt werden, so dichter wird sich das Händlernetz selbst aufbauen.

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