Heizalternative für Raum ohne Heizung gesucht

2 Antworten

Bei Infrarotheizung und Co. habe ich bei meiner bisherigen Recherche widersprüchliche Aussagen erhalten, ebenso was die Kosten betrifft.

Infrarotheizung ist zunächst eine Elektroheizung (Widerstandsheizung, nicht Wärmepumpe!), somit die denkbar teuerste Lösung im Verbrauch. Dabei spielt die technische Gestaltung absolut keine Rolle. Für 1 Kilowattstunde Wärme wird immer genau 1 Kilowattstunde von dem Stromversorger abgerechnet. Und der Wärmebedarf ist eine Frage der Wärmedämmung und nicht des elektrischen Heizgerätes.

Infrarotheizungen sind Heizstrahler, die sind erstens besonders teuer und zweitens ziemlich ungeeignet zur Erwärmung der Raumluft. Die sind dort sinnvoll im Einsatz, wo die Umgebungsluft nicht aufgeheizt werden kann (z.B. im Biergarten) oder die Raumluft nicht aufgeheizt werden soll (z.B. Gästetoilette.). Vor Heizstrahlern kann man sich auch in kalter Umgebungsluft sofort nach dem Einschalten im Strahlungskegel des Gerätes sofort aufwärmen, aber nur in diesem Strahlungskegel und nur auf der dem Gerät zugewandten Körperseite. Die sich erwärmende Luft wird nur langsam umgewälzt.

Wenn sich also zur Elektroheizung keine Alternative anbietet, dann ist die günstigste Lösung der elektrische Heizlüfter. Diese Geräte gibt es für 2 kW ab etwa 20 Euro im Handel. Notfalls müssen da eventl. zwei Geräte eingesetzt werden. Selbstverständlich sind die Geräte regelbar.

Es gibt keine wirkliche Alternative zu einem Kamin und wohl eines Pelletofen. Alle anderen Verbrennungsalternativen die in Wohnräumen mit Gas oder Petroleum angeboten werden - erzeugen auf Dauer bei der Verbrennung zuviel Wasserdampf => Schimmel.

Wenn Du es Dir leisten kannst, dann beim Umbau eine elektrische Fussbodenheizung - das wäre wohl das einzige. Die müsste dann Tag und Nacht eingeschaltet sein - damit eine Grundtemperatur erreicht wird. Dann ggf. noch eine kleine Zusatzheizung, nach belieben.

Wenn der Fussboden "warm" ist - dann braucht die Raumtemperatur nicht wirklich sehr hoch sein. Spreche auch Erfahrung.

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Die Überlegung eine Heizanlage (Gasheizung, Anschluß läge in der nicht mehr genutzten Werkstatt neben der Garage, oder etwas anderes) ist aufgekommen aber die Preise, die ich bisher als Richtwerte finden konnte, sprengen bei Weitem mein Budget. Auch wenn Gasheizung den Vorteil hätte, dass das gesamte Geschoß geheizt werden könnte und auch die nicht mehr benutzten Bad und Küche wieder nutzbar würden (Wasseranschlüsse etc.). Leider wie gesagt viel zu teuer für meinen Sparstrumpf :(

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Ford Galaxy-Heizung funktioniert nicht richtig

Hallo, ich habe einen Galaxy mit 1.9 TDI-Maschine mit 115 PS, Baujahr 2003, ca. 145000KM gelaufen. Schon seit langem hat das Auto folgendes Problem: Auch auf längeren Strecken wird es im Auto nicht richtig warm bei Aussentemperaturen von 0° oder weniger. Der Motor ist nach 10 - 12 Kilometern auf Betriebstemperatur. Allerdings fällt die Kühlmitteltemperatur manchmal innerhalb von Sekunden von 90° auf Minimum und steigt nach einer Weile ebenso schnell wieder an. Ich habe deshalb kürzlich den Thermostaten ausgetauscht, leider ohne den gewünschten Erfolg. Der Kühlmittelstand ist auch korrekt. Es wurde schon ein Schaden an der Wasse pumpe vermutet. Ich glaube das allerdings nicht, denn im Sommer überhitzt der Motor nie. Wer kann mir einen Rat geben?

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Wie stelle ich meine Fußbodenheizung richtig ein?

Hallo liebe Community!

Wir wohnen nun seit 01. Februar 2012 in einer Neubauwohnung (Erstbezug) im 1. Stock. Jeweils eine Wohnung ist unter und über uns. Als Heizung haben wir in der Wohnanlage für 7 Wohnungen eine Wärmepumpe.

Mein Problem ist nun, dass ich leider nicht genau weiß wie ich meine Fußbodenheizug einstellen soll. Im Gang haben wir einen Kasten wo man die Heizung für die Wohnung einstellen kann. Hier sind jeweils für die einzelnen Räume Regler welche wie Wasserhähne zu bedienen sind und wo man dann die Liter pro Minute einstellen kann. Das maximale sind 5 Liter und das kleinste ist natürlich 0. Für den großen Küchen/Ess/Wohnbereich haben wir einen Regler an der Wand wo man von 6 bis zu einer Schneeflocke (sollte 1 sein) einstellen kann.

Im Bad habe ich den Regler auf 1,5 Liter/Min eingestellt und da ist die Temperatur fürs duschen usw. richtig angenehm aber auch schon fasst zu warm.

Im Kinderzimmer (wird noch nicht benutzt) und im Schlafzimmer habe ich den Regler auf 0,5 Liter/Min gestellt und gestern war es einfach viel zu heiß im Zimmer um angenehm schlafen zu können. Nun habe ich beide Regler auf 0 gestellt und mal zu testen wie es dann morgen ist. Ich muss dazu sagen, dass wir derzeit nur im Kinderzimmer ein Babyphon haben welches eine Temperatur misst. Hier wird stetig zwischen 25° und 27° angezeigt was doch eindeutig viel zu warm ist, oder? Vielleicht ist das Gerät auch nicht so genau oder wird dadurch verstellt, dass es auf ca. 1,8 Meter höhe auf den Kleiderkasten steht.

Um nun einigermaßen die Temperatur im Küchen/Ess/Wohnbereich und in den einzelnen Räumen bestimmen zu können, habe ich mir folgenden Thermometer bestellt: http://www.amazon.de/gp/product/B000JG2RAG

Könnt Ihr mir vielleicht Tipps geben wie ich die Heizung am besten einstellen kann? Große Faktoren sind bestimmt die Wohnungen über und unter mir welche auch heizen. Soll ich am besten wenn ich das Thermometer erhalte jeden Raum beobachten und so die Regler einstellen? Was für eine Themperatur ist normal/sparsam für eine Wohnung bzw. für einzelne Räume?

Ich hoffe, dass ich mein Anliegen nicht zu konfus geschildert habe und freue mich auf eure hilfreichen Antworten.

Danke & lg David

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Heizkörper zu klein oder Ruhezeiten zu lang?

Hallo,

ich wohne seit Dezember in einem Altbau. Mit meinem Wohnzimmer dort habe ich momentan echt blöde Heizschwierigkeiten. Die Heizung läuft fast ununterbrochen auf Stufe 5 und trotzdem erreichen wir in diesem Zimmer kaum eine Temperatur, die auch wirklich an jeder Stelle angenehm warm ist.

Beispielsweise habe ich zur Zeit an meinem Schreibtisch (steht im Wohnzimmer) eine Temperatur von knapp 16°C. Nun frage ich mich ob der Heizkörper (verdächtig klein für dieses Zimmer) einfach zu wenig Leistung liefern kann oder ob die Ruhezeiten zu lang sind. Eventuell könnte es helfen, wenn die Heizung die Nacht durch auch das ZImmer warm halten kann und sich der Raum nicht wieder abkühlt. (Wir haben hier 3 Außenwände).

Einen neuen Heizkörper wird der Vermieter wohl kaum verbauen aber über eine Änderung der Zentralheizung wird er eventuell hinnehmen.

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Heizkosten Mietwohnung zu hohe Grundkosten

Hallo zusammen, wir wohnen nun seit März 2014 in einer 130qm-Wohnung (3-Familienhaus, wir in der Mitte, mit Kachelofen im Wohnzimmer) in einem Haus von ca 1980 mit einer Heizungsanlage aus 1994. Warmwasser machen wir separat mit Durchlauferhitzer.

Da im Haus regelmäßig hohe Nachzahlungen in den letzten vier Jahren aufgetaucht waren, wollten wir der Sache einmal auf den Grund gehen. Im DG wird seither nur durch einen Schwedenofen geheizt, im EG seit Januar 2014 ebenso. Keiner traut sich mehr die Heizung zu verwenden. Nun haben wir aber eine kleine Tochter und hätten es gerne warm bzw. angenehm. Durch unsere Betrachtung der Abrechnungen der letzten Jahre ergibt sich, dass die Heizungsanlage schon im Standby rund 4000l Heizöl braucht! Man sieht dass, dass die Heizleistung die abgerufen wurde durch Einheiten von 10000 bei knapp 5000l Heizöl) auf 1600 (bei 4000l Heizöl) runtergegangen ist. Letzten Winter war das deutlich, weil unserere Wohnung leer stand, die oben garnicht heizten und die unten nur bis Ende Dezember und nur Bad und Wohnzimmer (dass sie dort immer noch frieren mussten mal außen vor). Da wir dieses Jahr nun die sind, die ein wenig mit den Einheiten experimentiert haben und mal auf Stufe 2 oder 5 laufen liesen und trotzdem NIE über 19° kamen, wird uns wohl die Nachzahlung treffen. Wie können wir denn damit umgehen? Wir haben in den meisten Zimmern ungeheizt so etwa 16-17°. Wenn wir heizen, schaffen wir es auf 18,5 oder mal 18,8 aber mehr ist nicht möglich, zumal wir auch dann nicht in der Situation sein wollen, dass wir viele Einheiten haben, niedrige Temperaturen und der Vermieter uns nachher die 4000l als Rechnung sendet. Daher sind wir jetzt in der Zwickmühle. Fakt ist aber doch, dass diese 4000l Basis doch enorm sind, oder? Wenn man die Verrechnung von techem nimmt, mit 30/70% dann dürften doch rechnerisch 30% Standby-Kosten sein und 70% Verbrauch. Wenn wir den Wirkungsgrad unserer Heizung ausrechnen ist sie net bei 66% sondern eben eher bei 1%. Wie können wir da dagegen vorgehen? Hat jemand einen Tipp? Sorry für den Roman aber ich will euch alle notwendigen Infos geben.

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Hobby/Büro Keller richtig heizen...

Guten Tag zusammen!

Da die Wohnung von meinem Partner und mir aus "nur" zwei Zimmern besteht, ich aber gerne hier und da werkel und mein Werkzeug generell mal etwas sortiert sehen würde und wir beide ab und an längerer Büroarbeit frönen müssen, denke ich über einen Ausbau des Kartoffelkellers nach.

Hierbei möchte ich alle "Holzrippen-Trennwände" fixieren, Dämmung anbringen und das Ganze mit Gipskarton oder Spanplatten beplanken. Auf den Betonboden soll entweder Teppich oder Laminat mit Dämmung. Der karge Holzverschlag aka Tür soll durch eine richtige Tür ersetzt werden.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage wie man diesen Raum (Raum wird vrs. 2-3x/Woche für ca. 3-4 Std. genutzt), der circa 6m2 groß ist am effektivsten heizt.

Mir stehen folgende Optionen zur Wahl:

Da die Wohnung über dem Keller liegt kann ich entweder einen konventionellen Warmwasserheizkörper anbringen (müsste zusätzlich mit einem Verbrauchsgerät versehen werden, da Zentralheizung)

oder ich nutze eine strombetriebene Heizung, also Heizlüfter oder Infrarotheizung.

Die Anschaffungskosten sind bei allen Optionen ähnlich und liegen bei 60-100 Euro. Mich interessiert jetzt eher was Ihr für Erfahrungen gemacht habt und welche Methode im Hinblick auf Unterhaltskosten, Aufheizzeit, CO2-Effizienz und Kosten-Nutzen am sinnvollsten erscheint.

Besten Dank für Eure Tipps!

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