Heißt das die Tage werden mit vom Gehalt abgezogen oder das diese quasi "untergehen"?

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4 Antworten

Um die Frage beantworten zu können, solltest Du mindestens zwei weitere Informationen geben:

1. Seit wann besteht das Arbeitsverhältnis und zu welchem Datum wurde gekündigt?

Das ist nämlich entscheidend dafür, ob der Arbeitgeber zu viel gewährten Urlaub überhaupt verrechnen kann!

2. Wie genau lautet die Freistellungsvereinbarung, ist es eine widerrufliche oder ein unwiderrufliche?

Das ist wichtig, dafür, ob der Arbeitgeber Urlaub mit einer Freistellung verrechnen kann!

Die bisherigen Antworten, die diese Frage nicht berücksichtigen, sind etwas "voreilig" - unter Umständen also auch völlig falsch!

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Kommentar von SoLaLa8383
09.11.2015, 13:14

Hallo! Vielen Dank für die Antwort.
Das Arbeitsverhältnis besteht seit den 06.2013 . Der Aufhebungsvertrag ist Unwiderruflich ab Unterschrift. Es wurde mir per E-Mail zugesichert das: "...mit der Freistellung berechnet bedeutet in dem Fall dass Sie hinfällig sind".
Der Paragraph wird komplett raus genommen.
Jedoch sichert mich das ja nicht unbedingt ab, da mit dem Unterschreiben, jegliche Ansprüche weg fallen. Egal welcher Art und welchen rechtlichen Hintergrundes(so steht es in einem weiteren Paragraphen).

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Kommentar von SoLaLa8383
09.11.2015, 15:14

Hallo, es gibt eine interne Regelung die besagt das bestimmte Personen unbegrenzt Urlaub haben (bezahlt). Döse Regelung tritt bei Kündigung (Beiderseits) oder bei einem Aufhebungsvertrag außer Kraft. Dann hat man (in meinem Fall 21 Tage).
Im gegenseitigen Einverständnis hat der Arbeitgeber jedoch ganz auf den Paragraphen verzichtet indem es um den Urlaub ging. Somit sollte er kein Recht haben, diesen einzufordern.

Oder könnte mir das hier, bezüglich des Urlaubes Probleme machen, obwohl nirgends etwas davon erwähnt wird im Aufhebungsvertrag?

§3 Mit Erfüllung dieser Vereinbarung sind sämtliche Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis und seiner Beendigung, einschließlich Überstunden-, Urlaubs oder sonstiger Vergütungs- ansprüche, gleich auf welchem Rechtsgrund beruhend, gleich ob bekannt oder unbekannt, ausgeglichen.

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Warum auch immer, hast Du zuviel von Deinem Urlaub verbraucht, also mehr als Dir zusteht. Dieser Urlaub wird nun von Deinem künftigen Gehalt abgezogen werden. Warum sollte Dir der Chef auch Urlaub schenken, der Dir nicht zusteht?

Die Frage ist wohl eher, warum Du Urlaub genommen hast, den Du eigentlich gar nicht hast.

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Kommentar von SoLaLa8383
09.11.2015, 12:32

Weil, es eine interne Regelung gibt die Mitarbeitern in bestimmten Positionen, unbegrenzten Urlaub genehmigt. Diese Regelung setzt sich jedoch außer Kraft wenn eine Kündigung oder ein Aufhebungsvertrag zustande kommt.  

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Kommentar von Familiengerd
09.11.2015, 13:13

Dieser Urlaub wird nun von Deinem künftigen Gehalt abgezogen werden.

Das kann man hier nicht wissen, weil nicht bekannt ist, ob der Arbeitgeber den zu viel genommenen Urlaub nach dem Bundesurlaubsgesetz BUrlG § 5"Teilurlaub" Abs. 3 überhaupt verrechnen darf!

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Dann klriegst Du Freistellung 4 Monate MINUS 9 Tage Urlaubsverrechnung (da die ja wohl falsch berechnet/ gewährt wurden)

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Kommentar von SoLaLa8383
09.11.2015, 11:38

Also auch 9 Tage weniger Lohn? Wenn die Freistellung sich nur auf das Datum auswirkt ist das ok. Lediglich auf den Lohn sollte es keinen Einfluss haben.

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Kommentar von Familiengerd
09.11.2015, 13:11

Das kann man hier nicht wissen, weil nicht bekannt ist, ob der Arbeitgeber den zu viel genommenen Urlaub nach dem Bundesurlaubsgesetz BUrlG § 5"Teilurlaub" Abs. 3 überhaupt verrechnen darf!

Außerdem ist offen, ob Urlaub überhaupt auf die Freistellung angerechnet werden darf, da die Art der Freistellung (widerruflich oder unwiderruflich) nicht bekannt ist!

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Die 9 Tage werden dir vom Lohn abgezogen. Also, du bekommst noch für Monate dein Gehalt minus der 9 Tage, so wie du es offensichtlich bestätigt hattest.

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Kommentar von Familiengerd
09.11.2015, 13:12

Die 9 Tage werden dir vom Lohn abgezogen.

Das kann man hier nicht wissen, weil nicht bekannt ist, ob der Arbeitgeber den zu viel genommenen Urlaub nach dem Bundesurlaubsgesetz BUrlG § 5"Teilurlaub" Abs. 3 überhaupt verrechnen darf!

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