Heiratsverbot in den verschiedenen Religionen

10 Antworten

Kein normaler Mensch haut auf den "normalen" Moslems rum. Es ist halt so, das einige Moslems immer wieder für negative Schlagzeilen sorgen, weil sie Extremisten sind. (zum Beispiel Ehrenmorde). Sowas findest du in anderen Religionen eher nicht. Wenn die Juden ihre Heiratspraktik eben friedlich ausleben, dann ist doch alles in Ordnung. Oder bei den Christen. Früher durften auch evangelische und Katholische nicht untereinander Heiraten. Und wenn das heute noch so wäre, und die Menschen würden sich friedlich verhalten wäre das auch ok. Aber wenn es dann zu extremen Aktionen käme, würde das genauso verurteilt werden!

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Ehrenmorde gibt es woanders auch. Nur dort versteckt es sich hinter dem Begriff " Familientragödie"

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Auch bei den Katholiken gibt es ein Heiratsverbot. Wenn eine kirchlich geschlossene Ehe geschieden ist, dann kann nicht erneut kirchlich geheiratet werden. Standesamtlich aber schon.

Ich vermute, dass es in Israel auch die Möglichkeit einer nichtkonfessionellen Eheschließung gibt, denn es leben ja auch Christen und Muslime sowie Halbjuden in Israel.

Die Kritik des Heiratsverbots im Islam entzündet sich an der Asymmetrie des Heiratsverbots. Der Mann (Muslim) darf eine Christin ehelichen, die Frau (Muslima) umgekehrt aber keinen Christen. Dies verstößt nach europäischem Empfinden ganz klar gegen den Gleichberechtigungsgrundsatz und ist daher für überzeugte Europäer unannehmbar. In den meisten islamischen Ländern gibt es zudem nur die Möglichkeit der islamisch-konfessionellen Eheschließung, die zivilrechtliche Eheschließung ist i.d.R. (mir bekannte Ausnahmen: Türkei und Indonesien) ausgeschlossen.

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Die nichtkonfessionelle Eheschließung ist in Israel per Gesetz ausgeschlossen. Für "Nichtjuden" gelten übrigens auch noch weitere Einschränkungen, aber das ist ein anderes Thema.

Wenn ich den Punkt der Gleichberechtigung aufgreife: würde sich also niemand aufregen, wenn die Eheschließung zwischen Muslimen und Nichtmuslimen GESETZLICH verboten wäre? Also in einem islamischen Land natürlich.

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@Lars13579

Zur gesetzlichen Lage in Israel seid ihr alle nur teilweise informiert, daher kommt wohl die Frage des Fragestellers. Ich erkläre das in einer ausführlichen Antwort.

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Nun als erstes mußt Du den Unterschied zwischen Juden und Israelis begreifen, da Du geschrieben hast: "Das führt dazu, dass eine Jude keinen Israelin heiraten darf, wenn diese nicht als Jude anerkannt wurde" Juden gibt es auf der ganzen Welt nicht nur in Israel von daher darf ein Jude eine Israeli heiraten. Ich bin übrigens auch mit einem Christen verheiratet! In Israel hat das nichts damit zu tun das man den Islam runter machen will etc,,,, Es liegt nur daran, das man sagt das die Liebe von G"tt gegeben wurde das daher Eheschließungen nichts ist was der Mensch beschließen darf sondern nur ein Vertreter G"ttes. Deswegen kann man in Israel (noch nicht) Standesamtlich heiraten sondern nur vor G"tt. Und ist klar das ein katholischer Pfarrer keine Juden oder Muslime verheiraten kann. Wäre dies möglich könnte man so in Israel heiraten. Das hat aber nichts damit zu tun das man eine andere Religion nicht mag. Auch gibt es dazu kein Gesetz was dieses verbietet. Es gibt eben nur keine Standesamtlichen Trauungen, aber genügend Möglichkeiten trotzdem zu heiraten- ich bin ein gutes Beispiel dafür :-)

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Ich habe einen Christlichen Vater, meine Oma konnte damals nicht meinen Opa heiraten, da Sie Katholisch war und er Evangelisch! In Deutschland war das vor einigen Jahren noch schlimmer.

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