Heirat: Welcher Nachname?

25 Antworten

Wer darauf wie reagieren würde, wäre mir herzlich egal, sowas ist jedem selbst überlassen.

Ich konnte mir viele Jahre lang nicht vorstellen, meinen Nachnamen herzugeben. Man muss dazu aber auch wissen, dass die Anzahl jüngerer Familienmitglieder (die noch Kinder bekommen können) mit diesem Namen sehr gering ist bei mir. Zudem bin ich seit 104 Jahren das erste Mädchen gewesen, das nicht eingeheiratet war, und da war der Nachname für mich etwas Besonderes.

Ich mag meinen Nachnamen noch immer, aber ich mag auch den meines Partners sehr und würde mich freuen, irgendwann seinen Namen tragen zu dürfen, zumal dieser Nachname extrem selten ist.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – 15 Jahre Erfahrung in verschiedenen langjährigen Beziehungen

Ja, ist bei mir tatsächlich ähnlich. Danke für die zügige Antwort!

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Wenn ich (w) meinen jetzigen Freund wirklich mal heirate, werde ich wohl seinen Namen annehmen. Den finde ich deutlich schöner als meinen und ein doppelname wäre schlicht zu lang.

Bei Homopaaren ist es wie bwi heteropaaren, sie können frei entscheiden ob sie ihren Namen behalten wollen oder nicht.

Ich denke, wenn die Frau z.b. Deutsche ist und der Mann z.b. aus den USA stammt, wäre es ganz günstig den Namen zu wählen der im Wohnland eher passt, einfach weil man nicht ständig buchstabieren muss und Leute den auch aussprechen können ;)

Da auch homosexuelle Paare nur zwei Menschen sind - wie heterosexuelle halt auch - regelt man das unter Erwachsenen folgendermaßen: Man spricht miteinander und einigt sich auf den einen, den anderen, einen Doppelnamen oder behält seinen.

Wenn's dem Umfeld nicht passt - ja mei... 🤷‍♀️ Die müssen damit ja nicht leben. Zeigt dann halt auch, was das für ein Umfeld ist.

Für die Familie finde ich es am besten, wenn alle denselben Namen haben, ohne komplizierte Doppelnamen. Wenn beide den Namen behalten, kann man mit seinem Kind sogar manchmal schwieriger allein verreisen und die Zugehörigkeit wird nicht so klar gezeigt.

Wenn keine besonderen Gründe zutreffen, wäre es nett, dass die Frau den Namen des Mannes annimmt, denn dann braucht er die Abweichung vom Üblichen nicht dauernd zu erklären. Die Frau braucht sich ja nicht besonders zu rechtfertigen.

Wenn es vernünftige Gründe gibt, zum Beispiel, dass der Name der Frau am gewünschten Wohnort einheimisch klingt, aber der Name des Mannes klingt fremd, dann soll man den Namen der Frau nehmen. (Dann kann man’s ja auch wieder leichter erklären).

Danke, das stimmt natürlich auch!

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Wenn keine besonderen Gründe zutreffen, wäre es nett, dass die Frau den Namen des Mannes annimmt, denn dann braucht er die Abweichung vom Üblichen nicht dauernd zu erklären. Die Frau braucht sich ja nicht besonders zu rechtfertigen.

Warum ist es für Dich selbstverständlich, wenn die Frau den Namen des Mannes annimmt und umgekehrt nicht?! Es ist doch ein und dasselbe. Finde das ist schon ein gewisses negatives Werten der Frau gegenüber.

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@JustASingle

Es ist nicht selbstverständlich, dass die Frau nett genug ist, es so zu machen. Ich habe nur geschrieben „es wäre nett“, und ich habe das nicht ironisch gemeint.

Wenn man als Mann einen abweichenden Geburtsnamen hat (einen „Jünglingsnamen“), dann führt das in der Praxis zu viel mehr Fragen. Sogar wenn sich in der Firma die E-Mail ändert, bekommen es viele nicht so leicht in den Kopf. Manche denken auch, dass man wohl unter dem Pantoffel steht. Ich sage nicht, dass man es nie machen soll, aber man soll schon einen Grund haben.

Wenn du als Deutsch-Schwedin einen schönen Namen hast wie Lindström oder Ridderstråle, dann hätte ich es mir vielleicht auch anders überlegt.

Allerdings wäre der Name meiner Frau in der französischen Schweiz noch komplizierter zu buchstabieren gewesen als meiner, da war‘s ok.

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@verreisterNutzer

Achso, und wenn sich bei einer Frau in der Firma die E-Mail-Adresse ändert, entsteht also keine Verwirrung?

Leider trage ich keinen schwedischen Namen, da meine Großmutter ihren Mädchennamen aufgab und den deutschen Namen meines Großvaters annahm. Meine Mutter wiederum nahm den Namen meines Vaters an, da sie ihren eigenen Mädchennamen zutiefst hasste. Erst mit weit über 70 Jahen entschloss sich meine Großmutter, einen Doppelnamen haben zu wollen und holte sich ihren Mädchennamen (Andersson) zurück, aber darauf hatte ich natürlich nie ein "Anrecht".

Mein Freund ist ebenfalls Schweizer, bzw. er ist Schweiz-Deutscher. Sein Nachname wird immer wieder falsch ausgesprochen oder die Leute haben Mühe, ihn richtig zu schreiben. Aber er ist schön, weshalb ich ihn annehmen wollen würde. Die Schönheit des Namens ist aber auch der einzige Grund, ich wollte nie zuvor den Nachnamen eines meiner Partner (war aber auch nie verlobt oder verheiratet bisher).

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@JustASingle

Bei der Frau ist die Verwirrung objektiv geringer. Tatsächlich wundern sich die Leute, nachdem sie die Hochzeitskarte überreicht und im Büro gefeiert haben, wenn sich der Name nicht ändert.

Am Ende ist eine Rose aber immer noch eine Rose, egal wie man sie nennt, und sie duftet unter jedem Namen gleich gut.

Ich bin übrigens noch kein Schweizer, aber das müsste bald klappen. Bisher Deutscher.

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@verreisterNutzer

Ja, und genau das ist der Punkt, die Leute wundern sich, wenn sich der Name einer Frau durch eine Hochzeit nicht ändert. Und das ist doch schade, warum freut man sich nicht stattdessen für die Frau, dass der Mann vielleicht ihren Namen tragen wollte?

Dann viel Glück mit der schweizer Staatsbürgerschaft, ich werde sie nie haben.

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@verreisterNutzer

„Wenn man als Mann einen abweichenden Geburtsnamen hat (einen „Jünglingsnamen“), dann führt das in der Praxis zu viel mehr Fragen. Sogar wenn sich in der Firma die E-Mail ändert, bekommen es viele nicht so leicht in den Kopf. Manche denken auch, dass man wohl unter dem Pantoffel steht. Ich sage nicht, dass man es nie machen soll, aber man soll schon einen Grund haben.“

Das können wir größtenteils nicht bestätigen. Es ist heutzutage ganz üblich, das so zu regeln und bis auf ein oder zwei Nachfragen ist da auch keine Verwirrung o.ä., es wird einfach hingenommen. Ist aber andersrum nicht anders, ich kenne mehr Frauen, die sich rechtfertigen müssen, weil sie im 21. Jahrhundert den Namen ihres Mannes angenommen haben.

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@Kugelflitz

Ok. Vielleicht habe ich mir dann zuviel Sorgen gemacht oder wir sind zu konservativ. Ein bisschen denkt man ja auch noch an die Elterngeneration dabei. Für meine Kinder ist mir’s aber egal, wie sie es machen, also ist der Weg für den Fortschritt frei.

Mein Name bleibt aber für die Schweiz objektiv einfacher, also bereue ich es nicht. Außerdem ist die Unterschrift meiner Frau so unleserlich, dass sie sich gar nicht groß umgewöhnen musste.

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@JustASingle

Danke. Wenn du mal in der Schweiz wohnst, kannst du die Staatsbürgerschaft aber nach acht Jahren auch bekommen, unabhängig von deinem Partner. Durch Heirat geht es schneller.

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Das ist ein bei uns noch nicht besprochenes Thema - aber da ich mich an der Stelle als absolut flexibel wahrnehme, sehe ich da auch kein Streitpotenzial schlummern.

Ich habe kein Problem damit, falls meine Freundin meinen Nachnamen annehmen will - und wenn sie ihren behalten will, heiße ich eben nach der Trauung anders.

Da bin ich total relaxed :)

Wer von euch hat denn den schöneren klangvolleren Namen? 🙂

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@Himmelblau0815

Bei uns auch, sie sind sogar sehr ähnlich mit einer ganz typischen Endung.😅

Hätte ich den Verehrer mit dem klangvolleren Namen nehmen sollen?🙃 Das war aber auch das einzig Positive an dem!🤣

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@tanzella
Hätte ich den Verehrer mit dem klangvolleren Namen nehmen sollen?

Ich zweifele, ob dieser Ansatz der richtige für ein erfülltes Leben ist 😂

Das war aber auch das einzig Positive an dem!🤣

dann würde ich wohl sagen: hast alles richtig gemacht ;)

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