Heimweh nach Heimatstadt?

3 Antworten

Das ist ein Phänomen, dass ich in meinem Umfeld insbesondere von den Kleinstädtern/"Dorfkindern" kenne. Die hängen in der Regel eher an Ihrer beschaulichen Heimat, als jemand, der in der anonymen Großstadt wohnt.

Ich komme selbst aus einer Großstadt, in welcher ich bis zu meinem 33. Lebensjahr gewohnt habe. Ich bezeichne diese als meine Heimat und bin gern dort.

Berufsbedingt musste ich zwischenzeitlich immer mal wieder die Heimat verlassen, habe mir aber immer einen Zweitwohnsitz erhalten.

Mittlerweile habe ich gar keinen Wohnsitz mehr in dieser Stadt, sondern wohne in einer weiter entfernten Kleinstadt bei meiner Freundin.

Ich denke immer gern an die Heimat zurück und würde dort auch gern wieder wohnen, habe mich an meinem neuen Wohnsitz aber ganz gut eingelebt und fühle mich auch wohl.

Lange Rede, kurzer Sinn: Obwohl ich meine Heimat im Herzen trage, heißt das nicht, dass ich mich fest daran binden will, bzw. dauerhaft dort wohnen muss.

Ich habe schon in allen möglichen Teilen Deutschlands gelebt und möchte diese Zeiten auch nicht missen. Teilweise hat man dort neue Ecken entdeckt, die man als 2. Heimat bezeichnen kann.

Ich habe z.B. viel Zeit in Freiburg/Br. verbracht und liebe diese Stadt. Das ist für mich auch eine Art Heimat geworden, auch wenn ich nur 1-2 mal im Jahr dort bin.

Das ist doch auch gut so. Stell dir vor, alle Menschen würden in die Großstädte ziehen.

wie alt bist du?

frage mich, ob es zwischen deinen fragen einen zusammenhang gibt.

neulich war "freiheit" noch ein ganz grosstes thema..

https://www.gutefrage.net/frage/wuerdet-ihr-das-angebot-annehmen---geld-vs-freiheit?foundIn=user-profile-question-listing

13

Verstehe nicht, wie das eine mit dem anderen zusammenhängen muss. Man kann frei sein und reisen und dennoch wohnhaft in der selben Stadt bleiben.

0
19

Diese Plattform ist doch ideal um die Welt zu erkunden. Es gibt keine dummen Fragen oder sinnlose Fragen. Zumindest hab ich bei Left4Dead3Valve keine gefunden. Vielmehr erkennt man den "Horizont" der fragenden Person. Intelligenz ist eine Anomalie des Menschen. Manche halten sich für intelligent andere sind es und wissen es nur nicht. Dinge zu hinterfragen, welche andere nicht interessiert und als gegeben hinnehmen, sehe ich als intelligenter. Des weiteren gibt es die Hochintelligenz bzw. Hochbegabung. Davon sind 2% "betroffen". Das schlimme daran ist, das diese Personen oftmals von psychischen Erkrankungen betroffen sind wie z.B. Depression, da ihr Umfeld sie nicht versteht bzw. aufgrund der geringeren Intelligenz nicht verstehen kann.

0

Unglücklich mit Stadt,indem ich studieren werde?

Hallo, folgendes:
Ich komme aus einer Großstadt (600.000 Einwohner) und werde aber fürs Studium umziehen müssen, in einer 120.000 Einwohner Stadt.
Das Studium an sich ist super, ich könnte mir keinen besseren Studiengang für mich vorstellen. Jedoch sagt mir die Stadt so gar nicht zu. Das soll auch nicht abgehoben klingen, aber sie ist grottenhässlich. Weit und breit nix, außer grauer Einfamilienhäuser und tristen Bauten. Ich war schockiert als ich dort war, es hatte einen sehr sehr unangenehmen Eindruck hinterlassen. Nun, ich weiß, das Studium steht an erster Stelle und der Studiengang, jedoch kenn ich mich und weiß, dass ich dort komplett versacken und unglücklich werde. Ich brauche Trubel um mich herum,das gibt mir das Gefühl lebendig zu sein.
Ich werde sowieso dort hinziehen müssen, und die Frage ist auch nicht, wie ich das rückgängig machen kann, sondern wie ich diese drei Jahre überstehen soll. Ich werde versuchen,so oft wie möglich nach Hause zu fahren und mich irgendwie ablenken. Aber wie?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?