Heimweh im Auslandsjahr - Warum?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Hey, ich kenne das gefühl. Ich bin jetzt seit ca. 2 monaten in shanghai auf einem internat und hab noch 2 monate vor mir. Das ist ja eigentlich nicht viel zeit, aber ich hasse es hier. Die zimmer sind klein und stinken, die betten sind steinhart und die schule ist extrem anstrengend. Aber du musst dir einfach bewusst machen, dass dich so ein Auslandsaufenthalt im nachhinein für dich nur gut sein kann, egal ob es dir spaß macht oder nicht. Du musst dich einfach beschäftigen, triff dich mit leuten, mach ausflüge usw. Im nachhinein wird dir alles super kurz vorkommen und dein leben geht völlig normal weiter. Wenn es dir das nächste mal wieder schlecht geht, denk einfach daran, dass es überall leute gibt denen es genauso geht wie dir. Mach das beste draus!
Lg F

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hey, also ich bin jetzt auch seit ca 2 Wochen hier und ich weiß was du meinst. ich vermisse auch meine Familie, obwohl meine Gastfamilie total nett ist und gar nichts dazu kann. Ich denke das ist normal. Wenn es mir schlecht geht Skype ich einfach mit meiner richtigen Familie, danach geht es mir vielleicht für eine kurze Zeit noch schlechter, aber etwas später wenn ich abgelenkt bin ist alles gut. Denn ich hab auch durchaus gute Tage hier an denen ich richtig Spaß hab und merke dass das die richtige Entscheidung war. Du schaffst das schon! Wo bist du denn genau ?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

An alle Eltern:

Die Eltern dieser jungen Personen mit Heimweh haben es offenbar versäumt, ihre Kinder von klein auf gegen Heimweh abzuhärten. Ich war meist allein mit meinem Kind, weit entfernt von Familien und Freunden, musste also vorsorgen für eventuelle Krankenhausaufenthalte und ähnliches. Mein Kind wurde also schon im Säuglingsalter in seiner Tragetasche über Nacht mal zu Nachbarn gegeben und auch später immer mal wieder zu seinen Freunden für ein paar Nächte. Als er dann alt genug war, hat er in den Schulferien jeweils Jugendfreizeiten von ca. 2 Wochen Dauer in den Bergen oder am Meer mitgemacht, nicht nur gegen eventuelles Heimweh, sondern auch, um als Einzelkind das Leben unter mehreren Kindern zu erleben und nicht ein 'Mutterkind' zu werden.

Ob es daran lag, dass er kein Heimweh kannte, oder ob es in seiner Natur war? Jedenfalls brauchte ich mir keine Sorgen zu machen, wenn ich das arme Kind mal nicht selbst versorgen konnte.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?