Heimlich Therapie machen?

6 Antworten

Wenn du 13 oder jünger bist, ist das nicht möglich. Wenn du 14 oder 15 bist, muss der Psychotherapeut entscheiden, ob er dich für reif genug hält, um dich alleine und ohne Mitwissen deiner Eltern für eine Therapie zu entscheiden. Wenn du 16 oder älter bist, ist das gar kein Problem. Was du aber in jedem Fall machen kannst: Dich von deinem Hausarzt an einen Psychotherapeuten überweisen lassen und ein erstes Gespräch mit ihm führen. Da kannst du ihn dann fragen, ob er bereit wäre, dich ohne Wissen deiner Eltern zu therapieren. Wenn er dann nein sagt, kannst du dich immer noch dagegen entscheiden. Er wird deinen Eltern nicht von diesem Gespräch erzählen, wenn du das nicht möchtest.

Ich bin fast 18 und emotional unabhängig von meinen Eltern, weil sie an meinen Problemen auch nicht ganz unbeteiligt, aber wie sieht es mit der Finanzierung aus? Ich hab gehört, dass können Minderjährige unmöglich verbergen und ich bin ja unter meinen eltern krankenversichert.

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Ist möglich! Meine 17 jährige Schwester ist seit über einem halben Jahr in Therapie ohne das unsere Eltern davon wissen. Ein Arzt wird dich mit Sicherheit nicht mit deinen Problemen alleine lassen, weil du minderjährig bist. Er wird dir in der Therapie allerdings Nahe legem, mit deinen Eltern zu sprechen.

Das geht nur, wenn du bereits volljährig bist. Sonst brauchst du für Therapien die Zustimmung der Erziehungsberechtigten.

Aber an deiner Stelle würde ich mit dem Arzt einmal sprechen. Wenn du der Meinung bist, eine Therapie wäre für dich gut, sollte das auf jeden Fall wahrgemacht werden. Da gibt es immer Möglichkeiten. Im Zweifelsfall kann der Arzt mit deinen Eltern sprechen und dir helfen! Du solltest das durchziehen.

Nicht ganz korrekt. Wird die Therapie von einem Arzt durchgeführt, dann ist das sehr wohl gegenüber den Eltern zu verschweigen. Das stellt absolut kein Problem dar.

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@sportmed

Das erstaunt mich sehr. Im Moment haben wir hier einen Fall laufen, in welchem ein Mädchen eine psychologische Therapie nicht machen kann, weil der (momentan noch mit) sorgeberechtige Vater seine Zustimmung verweigert. Obwohl die Mutter dafür kämpft, erhält das Kind keine Hilfe.

Könnten Sie nähere Angaben machen, in welchen Fällen ist eine Therapie ohne die Einwilligung der Eltern generell möglich ist ? Vielen Dank im Voraus.

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Das hat auch ein bisschen was gebracht, aber momentan geht es mir schon wieder richtig schlecht.

Ich habe teilweise auch richtig merkwürdige Gedanken. Irgendwann kam mir mal so urplötzlich in den Sinn: "Wenn du dich umbringst, dann erhänge dich, das ist die beste Möglichkeit, um sich das Leben zu nehmen!"

Ich denke halt auch ziemlich oft über das Thema nach. Also vor ein paar Tagen dachte ich mir, dass ich bevor ich mir das Leben nehme noch ein paar Briefe an bestimmte Personen schreiben muss. Ich habe mir da sogar schon überlegt, was ich schreiben würde.

Ein anderes mal habe ich mir überlegt, WO ich mich umbringen könnte.

Ich denke ständig darüber nach. Das Problem ist, dass ich mich halt selber nicht wirklich ernst nehme. Eigentlich will ich gegen meine Probleme ankämpfen und die Depression besiegen. Ich will stärker sein.

Auf der anderen Seite fühle ich mich so leistungs- und lebensunfähig. Ich kann das gar nicht so beschreiben, aber ich habe einfach das Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen.

Ich fange bald ein langes Praktikum an und habe auch da richtig große Angst vor, weil ich nicht weiß, wie ich das überhaupt auf die Kette kriegen soll. Es macht auch einfach keinen Sinn, weil es eigentlich keinen Grund gibt, der meine Angst zu versagen begründen würde.

Ich denke mir dann auch teilweise schon so etwas wie:"Ich kann das Praktikum einfach nach 6 Monaten abbrechen und dann kann ich noch mal in die Klinik und dann im Sommer die Ausbildung starten!"

Wobei ich auch schon wieder richtig Panik bekomme, wenn ich an die Ausbildung denke. Ich weiß da natürlich auch nicht, wieso ich da so große Angst vor habe.

Ich hasse mich auch, weil ich mich in letzter Zeit häufig selbstverletzt habe. Also heute Abend habe ich 10 Tage ohne SV durchgestanden, aber fast jeder einzelne Tag war ein Kampf. Ich weiß auch nicht, wie lange ich das noch durchstehen kann.

Ich habe nächste Woche noch einen Termin bei einem Psychologen und bei einem Psychiater. Da werde ich das alles auch einmal ansprechen, aber vielleicht hat hier auch schon jemand einen Tipp für mich und kann mir folgende Fragen beantworten:

Zählen diese Gedanken schon als Suizidgedanken? wenn ja, wie gravierend sind diese einzuordnen?

Kann es sein, dass mir wieder nahegelegt wird, dass ich mich aufgrund dieser Gedanken einweisen lassen sollte?

bestünde sogar die Möglichkeit, dass ich eingewiesen werde und zwangsmäßig auf die geschlossene komme?

DANKE :)

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