Heimatsnahe Versetung nach der AGA?

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5 Antworten

Hi, erst einmal ist dein freund nur zur Grundausbildung, die ca. 3 Monate dauert. danach wird er in seine Stammeinheit versetzt. Die kann an dem gleichen Ort oder woanders sein (schau auf den Einberufungsbescheid).Wenn er ein Kind hat und das gemeinsame oder alleinige Sorgerecht, hätte er sich vom Wehrdienst befreien lassen können. Oder ist er Zeitsoldat?? Am besten er läßt sich vom Standortpfarrer und vom Sozialarbeiter des Bundeswehrdienstleistungszentrum helfen. Anschriften auf dem schwarzen Brett in seiner unterkunft.

Meine Schwester ist auch bei der Bundeswehr, allerdings hat sie die Grundausbildung gemacht und ist Woche für Woche stets gependelt, als sie dann ein paar Jahre dabei war, in 2 verschiedenen Kasernen und Orten war ist sie 30-50 km vom ursprünglichen Wohnort hingekommen, weil sie es so beantragte, allerdings war sie schon ca. 6 Jahre dabei, als sie den Antrag stellte. Als sie in den Kasernen war, hat sie sich im jeweiligen Ort ne Wohnung genommen.

Also er müsste anfangs definitiv ein wenig pendeln oder ihr müsst vorerst gemeinsam in die Nähe ziehen, bis er ne gewisse Zeit dabei ist.

Auch nach der Grundausbildung wird er sicher anderswo hinversetzt werden. Obwohl er ab da, meine ich ja mal einen Antrag stellen kann, aber ob das so gut ankommt?

Wo bei euch in der Nähe ne Kaserne ist, könnt ihr ja sicher im Netz rausfinden.

Habt ihr euch mal Gedanken dazu gemacht, wenn er in einen Einsatz z.B. nach Afghanistan soll? Stelle mir das ganz schön übel vor, jedes Mal, wenn meine Schwester im Ausland ist und in den Nachrichten über Tote berichtet wird, bin ich fertig mit der Welt. Auch als sie Briefe schrieb und erwähnte, was um sie herum geschieht, einfach nur schrecklich. Er hat sich ja dazu bereiterklärt, mit dem Eintritt in die Bundeswehr. Auch ist es selten, dass man nach 2 Jahren wieder aufhört, ich meine, dass Bundeswehr immer für 4 Jahre neu genehmigt wird.

Hallo Sandra, Dein Freund macht derzeit die Allgemeine Grundausbildung. Während dieser Grundausbildung findet noch eine Einplanung statt (Mitte bis Ende), wo er seine Wünsche äußern kann.
Entscheidend ist, dass in Eurer Nähe eine Kaserne ist, wo seine Fähigkeiten gebraucht werden.
Vor der Einplanung erhält Dein Freund wahrscheinlich einen Personalbogen, auf dem er seine Wünsche niederschreibt.
Findet diese Einplanung nicht mehr statt und es ist gesichert, dass er an diesem Standort bleibt, stellt er einen ganz normalen formlosen Antrag an seinen Einheitsführer (Kompaniechef oder ähnlich) und bittet um heimatnahe Versetzung aufgrund der familiären Situation.
Sollte es Probleme geben, bleibt Deinem Freund das Gespräch mit dem Sozialdienst der Bundeswehr und/oder Militärpfarrer.

Z.Zt. macht er die AGA. Macht er SaZ oder GWDL? Ist denn schon bekannt wohin er danach versetzt wird?

er macht insgesamt 23 monate. und wohin wissen wir noch nicht wissen nicht was hier noch so in der nähe ist.

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@SandraMausii

In der Regel gibt es Gespräche mit dem Personalfeldwebel zwecks Versetzung. Hier kann man Wünsche etc. äußern und er schlägt ggfl. passende Stellen vor. Er soll einfach das Gespräch abwarten und schauen was der Feldwebel anbietet. Letztlich kann und wird er dahin versetzt, wo Leute mit seinen Fähigkeiten gebraucht werden. Letztlich ist es die Aufgabe der Familie mitzuziehen (umzuziehen)...

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@deFleescha

Letztlich ist es die Aufgabe der Familie mitzuziehen (umzuziehen).
Aber nicht bei einem FWDL

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Leistet er nur Grundwehrdienst (6 Monate), was ich nach Deiner Frage nicht glaube oder hat er sich länger verpflichtet ?

er macht insgesamt 23 monate

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