Heilpraktiker Psychotherapie vs. Psychologischer Psychotherapeut?

5 Antworten

Nein, das macht keinen Sinn, denn es ist verschwendete Zeit und verschwendetes Geld. Den HP, beschränkt auf Psychotherapie kannst du zwar ganz schnell bekommen (vorausgesetzt, du bis schon 25 Jahre alt), allerdings wirst du kaum eine Chance haben eine eigene Praxis zu führen, von der du leben könntest. Die Kosten für die Behandlung durch den Psych-HP werden noch nicht einmal von den privaten Versicherungen erstattet, weshalb du kaum Patienten haben wirst, und wie die meisten Psych-HP deine Praxis nach kurzer Zeit wieder schließen musst.

Dazu kommt, dass ein Psychologiestudium mit der anschließenden fünfjährigen Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten nicht nebenher gemacht werden kann. Selbst wenn es dir gelänge eine Praxis zu etablieren, müsstest du sie fürs Studium wieder aufgeben.

Das Beste wäre also, so rasch wie möglich mit dem Psychologiestudium zu beginnen und den HP zu vergessen.

Ein unglaublicher Aufwand und ziemlich sinnlos, da Du als Heilpraktiker nicht mit Krankenkassen abrechnen kannst. Wenn möglich: Sofort Psychologiestudium und danach eine klassische therapeutische Ausbildung wie etwa Verhaltenstherapie. Weitere therapeutische Methoden könnte man dann berufsbegleitend lernen.

Das macht wenig Sinn. Die Ausbildung zum Heilpraktiker ersetzut kein Studium der Psychologie und ohne Kassenzulassung hat eine Praxis wenig Erfolgsaussicht, solange du sie zum Wohle deiner Patienten betreiben willst. Grundlage für die Kassenzulassung ist nun einmal ein Diplom in Psychologie. Auch die Therapeutenausbildungen sind staatlich wenig geregelt und bringen oft wenig, sprich, oft trifft man auf unwissenschaftlichen, esoterischen Quatsch. Mein Tipp: Mach ein Psychologie-Studium oder such dir einen anderen Beruf wenn du einer ehrlichen Arbeit nachgehen willst.

zumal seriöse Ausbildungsinstitute nur Ärzte, Psychologen zulassen. Ok. auch Sozialarbeiter und Sozialpädagogen für die Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichentherapeuten. Aber keine fachfremden Berufe.
"Institute", die das tun, sind mit einiger Sicherheit unseriös und vermitteln einem nur "esoterischen Quatsch."  Da gibt es freilich leider viele von. Man muss nur in den Anzeigenteil von Psychologie Heute gucken.

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Grundlage für die Kassenzulassung ist nun einmal ein Diplom in Psychologie. 

Eher die Psychotherapeutenausbildung, oder? ;)

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