Heilpraktiker oder Arzt - was ist besser?

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18 Antworten

Ich vertraue meinem Hausarzt sehr. Sollte ich aber gesundheitlich an einem Punkt angelangt sein, wo mir die Schulmedizin nicht weiterhilft, was schon vorgekommen ist, so würde ich zum Heilpraktiker jederzeit wechseln.

Ich würde niemals einem Heilpraktiker vertrauen. Ein Arzt hat ein Studium abgeschlossen und eine wesetlich längere Ausbildung hinter sich. Heilpraktiker kann eigentlich jeder werden und dass ohne gr0ßen Aufwand. Auch wenn manche Ärzte auch nicht wissen was sie tun, sind sie wesentlich besser Ausgebildet und haben auch mehr Möglichkeiten zu behandeln.

stell dir vor, dein Computer ist kaputt. Du rufst 100 Techniker, die alle dieselbe grottige Ausbildung/Studium etc absolviert haben. Und dann rufst du 2 Techniker, die dies nicht gemacht haben. was denkst du, wer mehr Erflogchancen hat?

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Ich würde das davon abhängig machen wem Du mehr vertraust und auch vom Leiden, wenn Du z.B. was mit dem Herzen hast würde ich zum Arzt gehen, wenn es was orthopädisches ist eher zum Heilpraktiker.

Heilpraktiker sind heutzutage nicht mehr so "verschrien" wie noch vor einigen Jahren. Der Trend einen Heilpraktiker aufzusuchen, steigt. Natürlich gibt es auch hier viele schwarze Schafe. Und es kommt drauf an, um welche Behandlungsmehthode es geht. TCM halte ich zum Beispiel für unproblematisch. Ein Vorteil gegenüber einem Arzt sind natürlich die Naturheilverfahren ohne Tabletten etc. Leider werden Behandlungen bei einem Heilpraktiker nicht von der Krankenkasse übernommen. Es gibt aber Heilpraktikerversicherungen, die einen Großteil der Kosten übernehmen. http://www.versicherung-online.net/heilpraktikerversicherung-3/

Deine Frage wer besser ist, kann nicht pauschal beantwortet werden. Am besten beide!! bei Schmerztherapien würde ich persönlich den Heilpraktiker vorziehen.

Es ist schon schade, wie viele unqualifizierte Antworten im Internet zu finden sind. Fakt ist, dass es gute und schlechte Ärzte gibt und Fakt ist, dass dies auch für Heilpraktiker gilt. Mein Hautarzt ist in der Prüfungskommission der Ärztekammer und sagte mir, dass die MEISTEN seiner angehenden Kollegen die Heilpraktikerprüfung nicht bestehen würden! So einfach ist das also nicht mit den "Ankreuzfragen". Wer so dumm daherredet, bescheinigt sich selbst absolute Ahnungslosigkeit. Heilpraktiker sind die Menschen, die häufig erst dann aufgesucht werden, wenn viele Ärzte nur noch schulterzuckend dem Patienten sagen, dass sie nicht helfen können. Nach jahrelangen Leidenswegen kommen die Patienten dann zum Heilpraktiker und der hat dann nicht gerade selten Heilerfolge vorzuweisen, von denen ein Schulmediziner nur träumen kann. Würden die Leute zu Heilpraktikern gehen, wenn ihnen die Ärzte so vollumfänglich helfen könnten? Wohl kaum. Nochmal, schwarze Schafe gibt es leider in beiden Berufsgruppen und es wäre doch wirklich mal interessant, was dabei herauskäme, würden sich beide Berufsgruppen annähern und ergänzen. Zweifellos ist die Schulmedizin in Akut- und Notfallsituationen unersetzlich, aber solange sie sich nicht bewegt und Forschungsergebnisse immer und immer wieder ignoriert und an alten Behandlungsleit(d)linien festhält, freue ich mich über jeden fähigen Heilpraktiker. Ich selbst gehöre zu der Berufsgruppe der Heilpraktiker und ich freue mich, dass immer mehr ÄRZTE meinen Rat suchen bzw. ihn sehr gerne annehmen.

(Y)

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ich bin gerade auf die Frage gestoßen :) Geb mal meinen SEnf dazu.

Ich gehe seit bestimmt 10 Jahren nicht mehr zum Artzt, nehme KEINE Medikamente und hatte praktisch keine Beschwerden. Meine Heilpraktikerin ist eine gute Freundin der Familie und (so gern ich die Ärtzte bei uns im Dorf auch mag) sie jedem Schulmediziner vorziehen. Grund ist: Ärtzte behandeln und diagnostizieren so, wie sie es gelernt haben. Wie es von Pharma und Schulmedizin beigebracht wurde. Heilpraktiker HEILEN "Krankheiten" so, wie es am besten geht. Wenn etwas neues auf sie zugeht, versuchen sie neue Wege, nicht unbedingt neue Mittel, aber neue Wege, die Krankheit zu heilen.

Ich kann auch aus Erfahrung sagen, dass ich (und auch Andere in meinem Umfeld) durch Kontakt mit einem Heilpraktiker und dessen Heilung deutlich weniger und auch deutlich kürzer Krank sind.

Wer das anders sieht, ich diskutiere gerne zu diesem Thema :D

hier noch eine ältere antwort:

Wieso geht ihr zum Homöopathen und nicht zum Schulmediziner? Patron

beantwortet von Patron am 9. Oktober 2008 19:11 mit dem wort homöopath bezeichnet der volksmund behandler, die vorwiegend homöopathie in ihrer praxis betreiben, und das können sowohl ärzte wie heilpraktiker sein. das wort homöopath an sich ist keine berufsbezeichnung wie arzt oder heilpraktiker. so gesehen ist die frage wohl besser beschrieben mit ungefähr folgenden worten: warum bevorzugen leute für ihre gesundheitsprobleme das naturheilkundliche ganzheitliche denken statt des rein klinischen naturwissenschaftlichen denkens? und die antwort ist einfach, dass das ja nicht alle tun, nur etwa 85 prozent der deutschen finden naturheilkunde gut. und weil die leute deshalb auch immer ihren kassenarzt fragen, ob er nicht mal was ungiftiges oder homöopathisches oder pflanzliches aufschreiben kann, deshalb interessieren sich mehr und mehr kassenärzte auch dafür und bemühen sich um die berechtigung, entsprechende worte auf ihr praxis-schild schreiben zu dürfen, wie homöopathie oder naturheilverfahren. diese entwicklung kommt nicht von den universitäten, sondern von unten, vom publikum, von den patienten, und das ist auch gut so.

ich würde jetzt ja gern einen dreistundenvortrag halten, aber das lass ich lieber...

und hier noch eine:

Mit welchen Beschwerden geht man besser zum Heilpraktiker? Patron

beantwortet von Patron am 10. Oktober 2008 22:18 1x Thumbupvoted

auf diese frage gibt es unter den leuten die seltsamsten antworten, je nach dem - schmalen - erfahrungsschatz. die einen sagen, nur bei problemen der wirbelsäule zum heilpraktiker, andere finden, dass da hilfe zu holen ist bei "nervösen" problemen, und so weiter, jeder hat irgendeinen ausschnitt im kopf. so ist die realität der naturheilkunde aber nicht, es gibt eigentlich gar nichts, womit man nicht zum - guten - heilpraktiker gehen kann. ob einer gut ist, muss man versuchen herauszufinden. ganz generell ist eine möglichkeit dazu, die apotheker zu fragen, die haben noch am ehesten die gelegenheit, sachliche informationen über einzelne heilpraktiker zu erhalten und weiterzugeben.

in den antworten hier las ich, dass man beim vergleich der ausbildung arzt-heilpraktiker sicher sein könne, dass bei heilpraktikern mehr kurpfuscher seien als bei ärzten. das glaube ich aber nicht. ein besserer maßstab ist die höhe der haftpflichversicherungsbeiträge, die von ärzten und von heilpraktikern bezahlt werden müssen. und diese beitragshöhe ist bei ärzten ganz entschieden höher! was natürlich mit den schadensfällen zu tun hat...

die einzelnen heilpraktiker und heilpraktikerinnen unterscheiden sich sehr, in der gründlichkeit der ausbildung, in der bemühung um weiterbildung, in der auswahl der vielen methoden der naturheilkunde, in den kenntnissen der traditionellen tätigkeitsfelder der deutschen heilpraktiker (homöopathie, pflanzenheilkunde mit tees und tinkturen, akupunktur mit pulsdiagnose, chiropraktik, neuraltherapie, vermittlung wirklich gesunder ernährungs- und lebensweise, und noch vieles mehr).

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Homöopathie ist glatter Betrug.

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Kommt drauf an was du hast. Bei Brüchen und offenen Wunden auf jeden Fall ins Krankenhaus (normalen Arzt).

Wenn du aber z.B. ein Problem mit Allergien hast, dann würde ich als erstes mal zum Heilpraktiker/Osteopath gehen.

Letztens habe ich im ZDF ein Bericht gesehen (Reporter macht eine China reise), da wurde eine Patientin am Herz operiert und stat einer "normalen" Narkose wurde sie mit Akupunktur schmerz-unempfindlich gemacht. Kaum zu glauben, aber wahr.

Die alternativ Medizin wird in Deutschland immer nieder gemacht, doch es lohnt sich ein Blick auf sie zu riskieren und vielleicht ist sie ja viel besser, als man es zuvor gedacht hat.

Den Bericht habe ich auch gesehen, war wirklich beeindruckend.

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Wenn es eine Schwere Krnakheit ist würde ich den Heilpraktiker empfehlen. Aber Arzt muss natürlich auch sein weil der Heilpraktiker kann glaube ich nicht alles "wegzaubern" , da müssen schon ein bisschen Medikamente im Spiel sein.

Bei Verletzungen empfehle ich den normalen Arzt.

ich würde einen heilpraktier vorziehen, jedoch schon darauf achten, dass dieser einen guten ruf hat. wie schon gesagt ist die ausbildung zum heilpraktiker schnell und leicht gemacht, daher unbedingt auf erfahrenswerte achten!

arzt oder heilpraktiker - das ist so nicht einfach die entscheidende frage. bei beiden gibt es könner und pfuscher. in den naturheilkundlichen fächern, die ein ganzheitliches denken zum inhalt haben - wie akupunktur, homöopathie, ayurveda und noch einige - gibt es an den universitäten praktisch keine ausbildung für die werdenden ärzte, an heilpraktikerfachschulen jedoch teils sehr fundierte umfangreiche ausbildungen. man muss genau hinsehen. heilpraktikerschulen, die privat betrieben werden, wollen geld verdienen. heilpraktikerschulen, die von ernstzunehmenden berufsverbänden der heilpraktiker betrieben werden, haben interesse an gut ausgebildetem nachwuchs und wollen nur soviel geld von den studierenden, wie die schule tatsächlich kostet. um erste anhaltspunkte über die ärzte und heilpraktiker in deiner umgebung zu bekommen, frag die örtlichen apotheker, die können sich meist ein gutes bild machen über die ernsthaftigkeit der arbeit in den einzelnen ärztlichen oder heilpraktiker-praxen.

  1. Akupunktur und Homöopathie ist keine Naturheilkunde, sondern Alternativmedizin. Ayurveda enthält zumindest teilweise naturheilkundliche Aspekte. Wirkungsnachweise für diese Verfahren gibt es so gut wie keine, die Homöopathie gilt als reine Placebotherapie. Da die Ausbildung an Universitäten der Wissenschaft verpflichtet ist, werden diese Verfahren nicht gelehrt. Es gibt aber durchaus Lehrstühle für Alternativverfahren, Prof. Edzard Ernst hat z.B: einen solchen inne. Diese Lehrstühle sind jedoch mehr Fluch als Segen für die Alternativmedizin, weil hier wissenschaftliche Maßstäbe auf alle Möglichen AM-Verfahren angewendet werden – meist kein Ruhmesblatt für die AM.

  2. Zu HP-Fachschulen hatte ich dir doch schon mal was geschrieben: http://www.gutefrage.net/frage/duerfen-heilpraktiker-alles-behandeln-oder-gibt-es-irgendwelche-grenzen

*Es gibt in D nur eine einzige HP-Fach-Schule, die sich aber nur aufgrund des Gewohnheitsrechtes so nennen darf. Sie existierte nämlich schon vor dem Inkrafttreten des Heilpraktikergesetzes.

Heilpraktiker ist kein Fachberuf, der HP gilt als medizinischer Laie, weshalb HP-Schulen, die übrigens ohne jede Ausnahme in privater Hand sind, sich nicht mehr "Fach"-Schule nennen dürfen.*

  1. Mit den HP-Schulen und HP-Verbänden ist es ja auch so eine Sache... Es ist nämlich viel mehr so, dass HP-Schulen ihre eigenen Verbände gründen, als umgekehrt. Zu behaupten, dass HP-Verbandsschulen besser oder preiswerter wären, als Nicht-Verbandsschulen, ist unsinnig. HP-Schulen arbeiten ohne jede Ausnahme rein kommerziell und die schuleigenen Verbände verfolgen auch nur kommerzielle Ziele.
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@Isartaucher

deine informationsmängel sind ja noch größer als ich befürchtet habe. allein dein letzter satz zeugt von totaler unkenntnis, und nach meinem dafürhalten auch von absoluter interesselosigkeit, denn bessere informationen darüber sind leicht zu erlangen.

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@Patron

So? Für jemanden, der sich schon mehrfach als ahnungslos geoutet hat, zuerst seine Qualifikation nicht nennen wollte, und jetzt plötzlich HP sein will – was aber auch keine Qualifikation darstellt - hängst du dich ziemlich weit aus dem Fenster. Schau mal in den Spiegel, dann weißt du, wer von uns beiden keine Ahnung hat.

Ich habe recht intime Kenntnisse der HP-Szene. Früher habe ich selbst unterrichtet (ich war jung und brauchte das Geld), später habe ich geprüft. Seitdem weiß ich, dass man von HPs nichts verlangen darf, außer einer großen Portion Aberglaube, heute Esoterik oder auch angewandte Homöopathie genannt. Fundiertes Fachwissen? Meistens Fehlanzeige! Egal von welcher Schule der vielen HP-Verbände der Prüfling kam.

Außerdem weiß ich bestens, wo das Geld in der HP-Szene gemacht wird: in den Schulen! Pro erfolgreich niedergelassenem HP wechseln heutzutage knapp 500.000€ den Besitzer Richtung HP-Schule. Eine HP-Ausbildung, die ihren Namen halbwegs verdienen will, kostet mindestens 10000 €. Die meisten HPA schaffen aber noch nicht mal die Überprüfung, die wenigen , die es schaffen, scheitern dann meist an der freien Marktwirtschaft. Das Schulgeld ist trotzdem futsch. Von 50 HP-Schülern schafft es letzten Endes vielleicht einer, von seiner Praxis zu leben. Aber eine halbe Million zum Ausgleich verdient auch der im Leben nicht, und so bleibt der größte Teil des Geldes aus der Alternativmedizin bei den Schulen. HP sind eben nicht das Subjekt der Alternativmedizin, sondern das Objekt. Das merkt aber kaum einer von denen. Wer aber hier noch irgendwas von Verbands-Schulen sülzt, hat es entweder auch nicht kapiert, oder ist ein Teil des HP-Schul-Systems (war ich auch mal, ist keine Schande, aber ich wusste, wer das Geld macht).

Es lohnt sich für einen HP auch viel mehr, wenn er unterrichtet, oder einen eigenen HP-Verband gründet, als wenn er Patienten behandelt. Wenn ich sehe, dass eine deutsche Traditions-HP-"Fach"-Schule als Vorausetzung für ihre "Dozenten" eine dreijährige Praxistätigkeit als HP verlangt, kommen mir die Lachtränen. In drei Jahren sieht ein HP-Anfänger mit Glück vielleicht mal 500 Patienten. Eher 200. Addiert man diese grandiose "Erfahrung" zu seinen Kenntnissen, dann weiß man ganz genau, was man von solchen "Dozenten" halten kann: NULL! Wenn dann eben diese HP-"Fach"-Schule von ihren Schülern für eine Schmalspurausbildung knapp 11.000 € verlangt, dann ist das weder preiswert noch billig.

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Ein Heilpraktiker muss mindestens 25 Jahre alt sein, den Hauptschulabschluss geschafft haben, und eine Bescheinigung vom Gesundheitsamt haben, die bestätigt, dass er keine unmittelbare Gefahr für die allgemeine Gesundheit der Bevölkerung darstellt. Eine solche Bescheinigung sagt nicht, dass der Heilpraktiker heilen kann sondern nur, dass er den Ankreuztest (ein paar Fragen auswendig lernen wie beim Führerscheintest, 45 von 60 Kreuzen an der richtigen Stelle) beim Gesundheitsamt bestanden hat. Irgendeine Ausbildung muss der Heilpraktiker nicht haben!

Ein Arzt muss dagegen eine der anspruchsvollsten und zeitaufwendigsten Ausbildungsgänge, die es gibt durchlaufen. Nur die besten Abiturienten dürfen überhaupt Medizin studiern. Ein Arzt muss im Studium der Medizin (durchschnittlich 6,5 Jahre) ein sehr großes Fachwissen erwerben und nachweisen, dass er wissenschaftlich denken kann. Um sich später mit einer Praxis niederlassen zu dürfen, muss ein Arzt mehrere Jahre als Assistenzarzt gearbeitet und sich intensiv weitergebildet haben.

Heilpraktiker und Ärzte trennen Welten, wenn nicht Universen!

der Unterschied ist: Heilpraktiker können deinem Körper kaum schaden. (außer Osteopatie) Ärtzte schaden dir :) Eine Europaweite Statistik der letzten 50 Jahre zeigte, dass dann, wenn Ärtte Streikten, tausende Menschen weniger gestorben sind in Krankenhäusern, als im Normalbetrieb. Die zahl der Toten stieg zwischen 1970 und heute rapide an. Trotz der "bessern" werdenden Ausbildung/Therapien.

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Ich würde immer einn Arzt dem Heilprakitker vorziehen

nicht immer, bei vielen Krankheiten wo die Ärzte sagen sie können es nicht Operieren ect. können die Heilpraktiker diese Krankheit heilen, auch wenn es oft Zeitaufwendig ist, aber dann ist meist auch immer die Krankheit ohne längere Medikamenteneinnahme weg.

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@marcusnoob

Kein Heilpraktiker kann irgendetwas heilen. Das ist reine Esotherik und Abzocke.

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Heilpraktiker versprechen Heilung ohne mehr anzubieten als ein bisschen Hokuspokus...und verkaufen kranken Menschen Hoffnung gegen Geld.

Pflanzliche Mittel z.B. sind also Hukospokus? Da müssen die Apotheken sofort alle verklagt werden...(lach)

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@Marah

Pflanzliche Mittel zu empfehlen ist kein Privileg von Heilpraktikern. Das tut auch ein guter Arzt, wenn es angebracht ist. Oder ich such mir selbst meine Heilmittel aus Großmutters Hausmittelschatz. Hokuspokus sind Bohnenkompressen, Handauflegen und ähnliches gegen ernsthafte Krankheiten wie Krebs.

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@para07

Krebs ist keine Krankheit. Krebs ist eine Reaktion des Körpers in Heilungsphase.

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Die Heilpraktiker und Ärzte verstehen sich gegenseitig nicht. Die Heilpraktiker können dir bei vielen Krankeiten helfen die ein Arzt immer bezweifelt hat. Ich empfehle dir einen Heilpraktiker. Ciao

Ich bin Arzt und muß sagen, daß die Heilpraktiker eine wesentlich bessere und fundiertere Ausbildung haben als wir Ärzte. Sie benötigen in der Regel auch 3 Jahre fürs "Grundstudium" und weitere drei Jahre für das "Fachstudium" (z. B. Homöopathie,...). Ich selbst lasse mich von einem Heilpraktiker mittels Homöopathie mit größtem Erfolg behandeln, und dies nicht bei "Kleinigkeiten". Die Schulmedizin ist nur von der Pharmaindustrie gelenkt und ich würde gerne aussteigen wenn ich könnte. Ich habe großen Respekt vor meinen Kollegen, den Heilpraktikern.

MfG Ein kritischer Arzt

Lieber Kollege (soll ich's glauben?), da bist du ein wenig falsch informiert!

  1. Ein HP braucht weder eine vorgeschriebene Ausbildung, noch existiert ein "Grund- oder Fachstudium". So etwas gibt es bei HP überhaupt nicht.

  2. Die gängigen HP-Ausbildungen finden in Wochenend- oder Abendschulungen statt, deren qualitativer Inhalt sehr fragwürdig ist. Solche Schulungen dauern i.d.R. 2 Jahre, sind aber zur Not auch in 6 Wochen zu machen (je nach Geldbeutel).

  3. Die "Pharmaindustrie" hört nicht bei der Schulmedizin auf. Die Werbeetats der alternativen Pharma-Firmen sind nicht weniger hoch. Es gibt da sogar eine Alternativ-Pharmafirma, die eine ganze Ärztezeitung sponsort. Ganz unauffällig natürlich: Homöopathie hier, Homöpathie dort (natürlich immer ohne jeden Beleg der Wirksamkeit) und viele, viele CME-Punkte für die Teilnahme an Kügelchen-Seminaren...

MfG Ein durchblickender Arzt

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@Isartaucher

Mit unserem Stand der Wissenschaft wäre es möglich JEDE Krankheit zu heilen. (Es kann durch Alternativmedizin jede Krankheit geheilt werden, auch Krebs). Wenn jedoch die Pharmaindustrie Produkte zur Heilung von Kranken herstellen würde, gäbe es praktisch keine Kranken auf der Welt. Doch wie Studien zeigen wird die Weltbevölkerung zunehmends kranker. ICh kenne viele Leute, die Pharmaprodukte konsumieren, Tabletten, Antibiotika und diese haben im durchschnitt mehr probleme, kopfschmerzen, allergien, ihnen ist öfter schlecht, als den Leuten, die in meinem Bekanntenkreis Alternativmedizin nehmen, bzw Heilpraktiker aufsuchen.

MFG ein logisch denkender Bürger

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@Isartaucher

Mit unserem Stand der Wissenschaft wäre es möglich JEDE Krankheit zu heilen. (Es kann durch Alternativmedizin jede Krankheit geheilt werden, auch Krebs). Wenn jedoch die Pharmaindustrie Produkte zur Heilung von Kranken herstellen würde, gäbe es praktisch keine Kranken auf der Welt. Doch wie Studien zeigen wird die Weltbevölkerung zunehmends kranker. ICh kenne viele Leute, die Pharmaprodukte konsumieren, Tabletten, Antibiotika und diese haben im durchschnitt mehr probleme, kopfschmerzen, allergien, ihnen ist öfter schlecht, als den Leuten, die in meinem Bekanntenkreis Alternativmedizin nehmen, bzw Heilpraktiker aufsuchen.

MFG ein logisch denkender Bürger

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hallo hlab,

isartaucher läßt sich weder von dir noch von mir sagen, dass sein kurzer einblick in eine private hp-schule absolut nicht repräsentativ ist für die realität der deutschen heilpraktiker. auch zweifelt er gern daran, was andere leute in ihr profil oder unter ihre antworten schreiben, während er seine eintragung "hausarzt" als eine automatisch höherstehende qualität beurteilt. objektivität, sachlichkeit, gesprächsklima - das ist ihm schnurz, er will nur geifernde antipathie darstellen; möglicherweise hat er mal einen irgendwie traumatischen zusammenstoß mit dem können eines heilpraktikers gehabt und muss jetzt sein selbstwertgefühl retten durch pöbeln...

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Ärtze sind studierte Quacksalber, die auf ihrem alten Stand stehen bleiben und sich nicht fortbilden. Zudem fertigen sie die Patienten ab.

Heilpraktiker sind Möchtegernärzte mit Wochenendseminarausbildung.

"Heilprakitker sind Möchtegernärzte" .... ich glaub bei dir hackst irgendwo?! Sie sind genauso studierte "Ärzte" aber mit anderen und meist auch immer besseren Methoden als Ärzte....kein weiteres Kommentar

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@Bodenseher

@marcussnoob: Man sollte den Hauptschulabschluss (Voraussetzung für Heilpraktiker) nicht mit mit einem abgschlossenen wissenschaftlichen Studium verwechseln.

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@marcusnoob

Sie sind genauso studierte "Ärzte" = Schwachsinn!

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den meisten antworten zu dieser frage ist - wie leider immer bei diesem thema - anzumerken, dass die antworten von vornherein gar nicht objektiv sein wollen, sondern nur polemisch draufhauen wollen. eigentlich schade.

"Ratsuchende wollen bestimmt keine Spekulationen von Ahnungslosen lesen." - dieser satz steht zum beispiel im profil von heinmück, der oben die erste antwort gab, und der hier seine eigene ahnungslosigkeit belegt mit seiner behauptung über heilpraktiker "ein paar Fragen auswendig lernen wie beim Führerscheintest, 45 von 60 Kreuzen an der richtigen Stelle" - was für ein schwachsinn, mein gott, das ist wirklich keine zutreffende darstellung der heutigen multiple-choice-fragen in den heilpraktiker-überprüfungen.

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@Patron

Gruß an den Heilpraktiker Patron:

Jedenfalls kenne ich den Ankreuztest des Gesundheitsamtes und habe auch schon mal die Übungsbögen dazu gelesen...

Vielleicht sind Sie als Mitglied dieser Berufsgruppe doch ein wenig befangen.

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Bei chronischen Leiden einfach alles ausprobieren, würde ich sagen.

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