Heiligenverehrung biblisch?

7 Antworten

Nein, es ist unbiblisch. Es gibt ettliche Stellen die darauf hinweisen und das Gesamtbild ist eindeutig. Erst heute begegnete mir folgende Stelle:

1. Korinther 3; 4-5 Denn wenn einer sagt: Ich bin des Paulus, der andere aber: Ich des Apollos - seid ihr nicht menschlich? Was ist denn Apollos? Und was ist Paulus? Diener, durch die ihr gläubig geworden seid, und zwar wie der Herr einem jeden gegeben hat.

Saulus später Paulus war auch nur ein Sünder der durch das Heilige Blut Jesu reingewaschen werden musste - genauso wie Apollos auch. Es gibt keinen Grund Menschen zu verherrlichen. Echt nicht.  Gott gebührt die Ehre und nur Gott alleine.

Zudem ist es gefährlich Menschen zu verherrlichen, wie man am Beispiel von Bonfatius sehen kann - welcher in Germanien missionierte. Nach seinem Tod, da prügelte man sich um seine Kleider, denn man wollte sie als Reliquien.


Sie ist jedenfalls nicht unbiblisch. Abraham, Moses und die Propheten wurden auch verehrt.
Außerdem ist für Christen nicht relevant, was in der "Bibel" steht oder nicht, sondern, das was sich mit der Botschaft Jesu vereinbaren läßt oder nicht.
Die Heiligen werden verehrt, weil sie in besonderer Weise sich eben dieser Botschaft verpflichtet fühlten, ihr ganzes Leben dafür einbrachten.
Die meisten Christen (auch Evangelische) fühlen sich in Gemeinschaft mit den Heiligen. (Apostolisches Glaubensbekenntnis)

Daß manche "Heiligenverehrung" pervertiert ist eine andere Sache.

NEIN, Heiligenverehrung ist nicht biblisch und deshalb nicht in Ordnung.

Im neuen Testament in den Briefen des Apostels Paulus werden ALLE Gläubigen als "Heilige" bezeichnet.

Gemäß Römerbrief 3,23-28 wird ein Mensch vor Gott gerecht (und damit "heilig"), wenn er an Jesus Christus glaubt. Das ist rein digital - entweder so, oder so. Da gibt es keine Abstufungen.

https://www.bibleserver.com/text/GNB/Römer3

Danach kann man sich Gerechtigkeit vor Gott (und damit "Heiligkeit") auch nicht erdienen (das wäre "Werkgerechtigkeit"). Gute Werke sind Folge des Glaubens an Jesus Christus und damit Folgen seines Gebotes "Liebe Gott und liebe deine Mitmenschen" (Mt. 22,37-40).

https://www.bibleserver.com/text/GNB/Matthäus22

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