Heilige Bücher lesen, ohne davon beeinflusst zu werden?

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29 Antworten

Wenn du begriffen hast, dass "heilige" Bücher keine Tatsachenschilderungen sind, sondern von Menschen erdacht und geschrieben wurden, zu einem bestimmten Zweck, dann besteht eigentlich keine "Gefahr".

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Kommentar von Peccator7
14.09.2013, 21:32

Was soll man da eigentlich begreifen?

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Kommentar von PeVau
01.01.2014, 14:13

Danke für den Stern!

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Eine Möglichkeit wäre es, wenn du die Bücher nicht ohne Vorbereitung liest. Sieh dir mal erst die Literatur über die Bücher an und versuche herauszufinden: Wie sind sie entstanden, wann und wo geschrieben, an welche Adressaten richten sich die Bücher, welche Texte sind historische Berichte, welche geben Glaubenserfahrungen wieder, welche sind Gebete oder Lieder, zu welcher Literaturgattung gehören die einzelnen Texte? Wie viele Verfasser und welche haben an den einzelnen Texten geschrieben und welche Ziele hatten sie dabei? Ich nehme an, dann gehst du schon sehr kritisch daran. Es gibt Moslems, die Bibelwissenschaft studieren und Christen, die den Islam studieren, jeweils, ohne sich dann überzeugen zu lassen. Andererseits schließt das ja nicht aus, dass man sich nicht von manchen Aussagen begeistern lässt. Es ist manchmal erstaunlich, auf welchem hohen Niveau manche Ansichten aus unterschiedlichsten Religionen sind. Viel Erfolg!

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Hallo FreewaxLemmon ......... wie ich aus deiner Frage herauslesen kann fällt es dir schwer nicht beeinflußt zu werden. Und genau da liegt dein Problem. Dieses gilt es zu bearbeiten , zu lernen. Sich frei machen von dem Einfluß Anders denkenden und frei werden von dem Einfluß der Welt. Das heißt : In der Lage sein eigene Entscheidungen zu treffen. ** Das heißt nicht: **Andersdenkende zu ignorieren.**** Die Geschehnisse der Welt zu ignorieren,**** sondern von ihnen zu lernen. Aber niemals dabei die Eigene Meinung nicht zu vertreten. Das geht auch ohne andere zu verletzen. Wenn du frei sein möchtest von Beieinflussung dann mußt du deine Maske ablegen, die wir im laufe unseres Lebens aufsetzen um immer allen alles Recht zu machen. Die Gefahr dabei ist das du auch wieder verletzbarer wirst. Und es bedeutet die Worte ja oder nein verstärkter in unser Leben zu lassen. Denn letzendlich können wir hier viele Antworten geben aber eines muß dir klar sein. Die Entscheidung weiterhin in beeinflussung zu leben oder nicht liegt alleine nur bei dir. Das gilt für alles im Leben auch für die Entscheidung die Bibel zu lesen an sie zu glauben oder nicht. Versuche alles mit dem Herzen zu tun und den Verstand übergib die Überwachung dann wirst du deinen Weg finden. Und du wirst froh sein das du es selbst entschieden hast, auch wenn andere es für unmöglich halten. Ich wünsche dir von Herzen das du diese Veränderung (Entscheidungsfähigkeit ohne jegliche Beeinflussung von aussen zu treffen) schaffst. Denn suched so werdet ihr finden. Mit Gottes Segen alles liebe und Gute Brighet

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Mir stellt sich die Frage, wieso man Heilige Schriften lesen sollte, wenn man sich nicht für den entsprechenden Glauben wirklich interessiert, also nicht die Absicht hat, entsprechend zu glauben?

Unabhängig davon, so habe ich es zumindest erfahren, wenn man die Dinge ernsthaft ausprobiert, die in den Heiligen Schriften erwähnt werden, so kann man durchaus auch Bestätigung für das finden, was in diesen verheißen wird.

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Kommentar von IngaClaus
11.09.2013, 21:12

damit man begründen kann, warum man das nicht glaubt, was da geschrieben steht. Genau darum sollte man es lesen.

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Du hast nun drei Optionen die nötig sind um sich eine feste Meinung zu bilden. In der Ausgangsposition bist du ein Atheist der genau drei Möglichkeiten hat.

1) Du beschäftigst dich nur mit heiligen Büchern.

2) Du beschäftigst dich mit heiligen Büchern und religionskritischen Büchern.

3) Du beschäftigst dich nur mit religionskritischen Büchern.

Die beste Möglichkeit sich eine feste Meinung zu bilden wäre weder nur heilige Schrift noch nur religionskritische Schrift. Es kann ja sein dass der Gedanke in dir aufkeimt, dass du auch mal gerne bevor du eine feste Meinung hast, die gegenteilige Position mit einbeziehen willst.

Diese Möglichkeit gehen nur sehr wenige. Viele Gläubige, Verschwörungstheoretiker und Esoteriker sowie Pseudowissenschaftler können keine fundierte hochfachliche Meinung haben, weil sie sich nicht mit den Gegendarstellungen beschäftigen und somit werden sie oft von einem ICE voller Widerlegungen regelrecht überrollt.

Zur ersten Möglichkeit:

Du beschäftigst dich nur mit heiligen Büchern. Möchtest nicht dran glauben, möchtest sie nur verstehen, glaubst aber auch ein wenig dass du potentiell nun dadurch zu einem Glauben wechselst. Am Ende ist es unwichtig. Schaffst du es nicht und wirst Theist (jemand der an Gott glaubt) bzw. Moslem oder Christ kann dir das niemand wegnehmen und du behälst das Recht auf Religionsfreiheit. Problem an der Sache: Du könntest dann ein gefundenes Fressen von deiner früheren Zielgruppe den Atheisten werden und daher kommen wir zu Möglichkeit 2:

Du beschäftigst dich mit der Bibel und dem Koran UND einem Buch dass im Prinzip von Christen und Muslimen nicht soooo gern gesehen wird - das muss kein religionskritisches Buch sein, sondern vielleicht auch sogar ein naturwissenschaftliches. Naturwissenschaftliches Denken finde ich ist sehr maßgebend bevor du dich einer Religion anschließt, da die Religion genau das Gegenteil macht. Ein System voller unbewiesenen Behauptungen und Dogmen aufstellen und sie für wahr halten. Ließ dir beide heilige Bücher aber vorher in Ruhe durch. Ich halte nichts davon nicht nur die Bibel zu lesen, genauso gut finde ich es auch nicht wenn man nur den Koran ließt. Christen werden sicherlich dir hier nur die Bibel empfehlen, weil das ihrem Weltbild entspricht und sie dem Koran nicht im Geringsten irgendwas abkaufen. Umgekehrt wird ein Schuh draus wenn ich die Sichtweise eines Moslems anspreche. Daher "lasse" ich dir mal als Atheist fairerwaise alle beiden Bücher. Würde sogar so weit gehen und sagen du solltest auch die Veden des Hinduismus mit einbeziehen und dich mit dem Pali Kanon im Buddhismus beschäftigen (ist aber nicht nötig). Somit hast du einschließlich des Alten Testaments der Juden dich mit allen Weltreligionen beschäftigt. Schließlich glauben sie alle wahr zu sein, von daher wäre es logischerweise nur selbstverständlich dass man sich auch alle 5 großen Weltglaubenskulte ansieht. Das ist ein reiner Forschungsgedanke. Alle sagen es sei wahr, also muss ich herausfinden wer Recht hat, es sei denn, alle lagen falsch. Übrigens ist dies noch keinem gelungen.

Ich empfehle dir neben der Bibel und dem Koran folgende Gegenwerke die du dir durchlesen könntest.

"Die Schöpfungslüge" von Richard Dawkins (und nein nicht der Gotteswahn, da kenne ich bessere Werke)

"Warum ich kein Christ sein will" von Uwe Lehnert

Bald kommt ein Buch heraus das heißt "Der unglaubliche Glauben" von Volker Dittmar. Leider als Buch noch nicht erhältlich aber dafür gibt es die hervorragende Homepage "www.dittmar-online.de".

Und für die "Einführung ins skeptische Denken" empfehle ich dir "Das fressende Monster in der Waschmaschine"

Mölichkeit 3: Du beschäftigst dich nur mit religionskritischer, atheistischer, naturwissenschaftlicher Literatur. Das kann man. Man kann sogar eine feste Meinung daraus gewinnen. Ich finde es aber weitaus besser (wie bei Möglichkeit 1) auch hier die Gegenposition, also die heiligen Schriften zu berücksichtigen. Schließlich möchten wir uns beide Seiten ansehen und der Gegenseite so fair gegenüber sein und auch ihre Schriften berücksichtigen auf denen sich ihr Glaube beruht. Meiner Erfahrung nach kann man eine viel standhaftere und felsenfestere Meinung vertreten, wenn man die Argumente der anderen kennt. Daher ist auch christliche Literatur oder islamische Literatur sehr fair.

Wichtig ist:

Ein Muslim behauptet "Im Koran sind viele Wunder enthalten, so hat der Koran etwas gewusst, was die Wissenschaft erst später heraus fand" - Nun darfst du das nicht blind glauben und musst schauen ob man dieser Behauptung überhaupt trauen kann und ob sie wahr ist. Es kann ja sein dass ein Naturereignis eingetreten ist und jemand dann irgendetwas in ein Vers wild hineininterpretiert hat. Kritisches Denken also bewahren. Wenn du nun nach dem Lesen der Bibel denkst "Ich fühle da was" ist "Gott ist es wohlmöglich" deine erste Vermutung vielleicht, trotzdem musst du damit rechnen dass es das Gehirn wohlmöglich auch selber sein könnte.

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Kommentar von freezyderfrosch
12.09.2013, 15:56

Nach einer Behauptung eines Christen darfst du als Atheist nicht so rangehen, als wäre sie "selbstverständlich" widerlegbar "weile´t ja nen Christ gesacht hat". Das ist natürlich ebenfalls unwissenschaftlich und kann in einem Chaos voller selektiven Wahrnehmungen enden. Auch so zu tun als seien die eigenen Behauptungen als Atheist völlig unwiderlegbar "weil ich ja´n Atheist bin" ist auch falsch. Alle Behauptungen müssen nachgeprüft werden, nicht nur die des Gegners sondern auch die eigenen Behauptungen. Wenn der Christ argumentiert "Der Glaube gibt Menschen Kraft" kann ich nicht nach einer Widerlegung suchen, weil Studien mit Psychologen dies schon lange belegt haben. Du kannst auch nicht sagen "Ich glaube nur das was ich sehen und anfassen kann" und sagen das ist wahr weil ich ein Atheist bin (daraus folgt Atheisten haben ja immer Recht). Hoffnung und Liebe kann ich persönlich nicht sehen und anfassen, glaube aber daran. D.h. beschäftige dich mit beiden Positionen, überprüfe ob dessen Behauptungen wahr oder sinnvoll bzw. plausibel sind. Hinterfrage nicht nur die Gottesbeweise kritisch, sondern auch deine Einwände gegen diesen Gottesbeweis. So kommst du der Plausibilität einen Schritt näher und hast mit viel Mühe vielleicht aber dafür eine gut-vertretbare fundierte Meinung. Die Mehrheit aber müsste nach dieser kritischen Methode sich erfahrungsgemäß für den Atheismus entscheiden, aber das ist dir alles überlassen.

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Nunja... Ersteinmal würde ich mich gerne von einem "Heiligen Buch" überzeugen lassen, wenn es denn glaubwürdige Aussagen enthalten würde.

Es klingt so, als hättest du nicht das notwendige Handwerkszeug, um zu entscheiden, wann eine Aussage glaubwürdig ist und wann nicht. Also solltest du dich vielleicht bevor du dich mit religiösen Schriften befasst erst einmal mit kritischem Denken und Skeptizismus auseinandersetzen.

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Kommentar von FreewayLemon
11.09.2013, 20:47

Ich bin sehr skeptisch, nur finde ich mich in einigen aussagen wieder, die mir dann nicht mehr aus dem kopf gehen.

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Kommentar von IngaClaus
11.09.2013, 21:15

Es hört sich so an, als wäre FreewayLemon ein Suchender.

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Hallo FreewayLemon. Vielleicht hilft es dir, dir vorzustellen, du liest eine ganz normale Geschichte. Versuche, dir regelmäßig in Erinnerung zu rufen, dass du das Buch aus reinem Interesse liest. Das könnte dir das Lesen erleichtern. :)

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Religionswissenchaftler beschäftigen sich ja mit den entsprechenden Büchern und Quellen auf rein wissenschaftliche/geschichtliche Art und Weise. Zumindest nach außen. Wie und ob sie das dann auch persönlich und innerlich beeinflusst (nicht nur der Verstand zählt) solltest du einfach solche Leute einmal direkt fragen. Ansonsten ist es ja nicht verkehrt wenn man sich von dem, was man liest auch ansprechen lässt. Der Mensch ist eben ein ganzheitliches Wesen (Geist, Seele, Leib) und alles wird irgendwie immer angesprochen und inspiriert. Die Frage ist eben nur, was glaubwürdig und wahr ist und was nicht? Das muss jeder für sich selbst beantworten. Aber etwas für sich dann als richtig und gut zu erkennen, sich aber nicht weiter darum zu kümmern, wäre ja auch irgendwie sinnlos. Anders wäre es eben (wie erwähnt) wenn man beruflich damit zu tun hätte. Dann kann man das zumindest damit begründen, daß man so sein Geld verdient. Es ist jedenfalls nicht verkehrt sich zu informieren, und sich ein eigenständiges Bild zu machen von dem, was man liest und verstehen will. Am Anfang ist immer die Information (das Wort). Das sagt ja die Bibel unmissverständlich. Sie geht sogar so weit, daß sie sagt, das Wort wurde Fleisch. Alles Gute.

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Hallo FreewayLemon ,

grundsätzlich ist es sogar gut, Religionen und deren Ansätze zu verstehen, um sich überhaupt ein eigenes Bild über verschiedene Konfessionen machen zu können.

Allerdings muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er das Geschriebene auf Grund seiner Bildung und den naturwissenschaftlichen,biologischen und physischen Kenntnissen unserer Zeit annehmen kann kann, oder nicht .

Eine Beeinflussung ohne das man es zulässt ist immer schwierig, wenn man ein rational denkender Mensch ist. Von daher denke ich, daß Du Dich noch nicht so richtig "entschieden" hast, was Du überhaupt sein möchtest.

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Ist es nicht so , daß der Mensch sich von dem erfüllen lässt , was ihm etwas bedeutet ? Warum sperrst du dich dagegen ? Willst du dich vor einem Reinfall bewahren ? Ich glaube , wenn du dich gar nicht von irgendetwas berühren lässt , das ist der größte Reinfall , denn da hast du unter Umständen das LEBEN verpasst .

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Am besten ist einfach mit etwas kritischem Hinterfragen an die Sache heran zu gehen, zB mal überlegen wie gut "stille Post" funktioniert und dann noch mal kucken wie viel Jahre nach Jesus Tod die Bibel geschrieben wurde. Also man kann der Sache schon offen begegnen aber Zweifeln bringt einen oft weiter.

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Kommentar von helmutwk
15.09.2013, 00:08

und dann noch mal kucken wie viel Jahre nach Jesus Tod die Bibel geschrieben wurde

Ja nach Buch der Bibel von fast 1000 Jahren davor bis 70 Jahre danach ;) - wenn du das NT meinst: 20 bis 70 Jahre danach.

Bei "stille Post" kommt es weniger auf den Zeitraum an (wen Stille Post gespielt wird, sind das i.d.R. wenige Minuten!), sondern darauf, wie viele Leute in der Überlieferungskette drin sind.

Bei jemanden, der Augenzeugen befragt hat und z.T. selber dabei gewesen ist, können wir den "Stille-Post-Effekt" also vernachlässigen.

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Ich würde gerne den koran lesen, habe aber angst, dem glauben zu verfallen.

Ich hab schon so viele heilige Bücher gelesen, dass es mich überraschen würde, würdest du anfangen, an den Inhalt zu glauben. Alte Mythen sind häufig sehr haarsträubend. Hast du schon einmal eine griechische Sage gelesen? Heilige Bücher sind oft ähnlich. Naja, Bibel und Koran sind idealistischer.

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Einem heiligen Buch, ohne beeinflussen zu werden, gibt es nicht. Alle Bücher sind sehr viel einfüßig. Aber, das entscheiden ist, ihr eigene Verantwortung, was sie damit zu tun werden. Ohne Einfluß gibt es nicht. Wer nicht versteht, der hat keinen Einfluss.

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Wie du das schaffst?

Nun, eigentlich sollte es schon ausreichen, immer im Kopf zu behalten, dass diese Bücher hauptsächlich Blödsinn enthalten, Zeug, das für unserere Zeit keine Bedeutung mehr hat und längst überholt ist.

Aber wenn du lieber auf Nummer sicher gehen möchtest, dann hätte ich folgende Vorschläge:

1.) Rein Wissenschaftliche Beschäftigung: Statt die entsprechenden Bücher direkt zu lesen, solltest du einfach Bücher über sie lesen, in denen sie interpretiert werden, in denen man auf den historischen Hintergrund eingeht, sie also auch "entzaubert".

2.) Paralelles Lesen: Du liest gleichzeitig auch ein religionskritisches oder eben bibelwissenschaftliches Buch. Das sollte ebenfalls ein recht guter Schutz sein.

Wobei für einen einigermaßen kritisch denkenden, hinterfragenden Menschen sowieso keine Gefahr besteht, irgend einer "heiligen Schrift" Glauben zu schenken.

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Kommentar von helmutwk
15.09.2013, 00:19

dass diese Bücher hauptsächlich Blödsinn enthalten, Zeug, das für unserere Zeit keine Bedeutung mehr hat und längst überholt ist.

Genau, so was wie "alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich", "denke auch an andere Leute, vor allem an die Schwachen", "die Menschen sind schlecht", "die Wahrsager lügen doch nur", "Geldgier ist die Wurzel allen Übels" und so weiter.

Wir wissen ja heute, dass an jeden gedacht wird, wenn jeder nur an sich denkt, dass Leute mit mehr Geld es auch verdient haben, wenn sie mehr vom Leben haben, dass es gute Menschen gibt, denen wir vertrauen können, weil sie so gut sind und und so gut regieren (also am 22.September die Kandidaten der Regierung wählen!), und dass in Horoskopen die Wahrheit steht. Zumindest, wenn wir deutsche Idioten sind (sorry, der Kalauser musste mal sein).

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Doch leider würde ich mich selbst als leicht beeinflussbar einstufen.

Bist du deshalb Atheist geworden?

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Hallo FreewayLemon,

Die Bibel zählt ohnehin zur Weltliteratur und die Kenntnis der wichtigsten Personen und bestimmter Zitate zur Allgemeinbildung.

Wenn Du mit einem Evangelium Dein Leseprogramm beginnst, sagen wir mit dem nach Matthäus - er gilt als Apostel Jesu und als direkter Augenzeuge - hast Du nach Abschluss schon recht viel Wichtiges erfasst.

So zum Beispiel die berühmte Bergpredigt, mit dem bekannten Gebet, dem "Vaterunser" (6:9-13) und der "Goldenen Regel" (7:12, GNB), die ich mal zitiere:

"Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt."

Dann wird im Verlauf über die Lehre und die Wunder Jesu Christi berichtet, wie in 4:23,24 (Gute Nachricht Bibel):

23 Jesus zog durch ganz Galiläa. Er lehrte in den Synagogen und verkündete die Gute Nachricht, dass Gott jetzt seine Herrschaft aufrichten und sein Werk vollenden wird.6 Er heilte alle Krankheiten und Leiden im Volk. 24 Die Kunde von ihm verbreitete sich sogar in ganz Syrien. Die Leute brachten alle zu Jesus, die an irgendwelchen Krankheiten oder Beschwerden litten, auch Besessene, Epileptiker und Gelähmte, und er machte sie gesund.

Dann die Endzeitprophezeiung Jesu, ab Kapitel 24, die Jesu Antwort wiedergibt auf die Frage seiner Jünger:

»Sag uns, wann wird das geschehen, und woran können wir erkennen, dass du wiederkommst und das Ende der Welt da ist?«

Na ja, ich hör´ jetzt auf, sonst meinst Du noch, ich wolle Dich bekehren!

Damit Du Dich nicht zu sehr beeinflussen und beeindrucken lässt, und am Ende gar noch daran glaubst, solltest Du die Schilderungen einfach als Reportagen Deiner Tageszeitung betrachten, die Du ja auch ganz unbefangen liest.

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Nunja-es ist eben schwer Gott zu wiederstehen,wenn er einen im Herzen ruft. Wenn du Atheist bleiben willst,mußt du gegen die guten Gefühle gegenüber Gott ankämpfen und ihn weiter ignorieren.

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Kommentar von Spaghettus
12.09.2013, 09:52

Wäre es nicht tragisch, wenn er deshalb nicht zum einzig wahren Gott, Fliegenden Spaghettimonster findet?

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Jedes Buch und alles was du hörst wird dich beeinflussen. sonst würde nicht so viel für Werbung ausgegeben. die Leute die dahinter stecken wissen, wie sie dich beeinflussen können. Auch die Bibel will dich beeinflussen. die Frage ist allerdings, was soll erreicht werden. bei der Werbung sollst du etwas Kaufen, bei der Bibel sollst du schlechte Einflüsse erkennen und meiden. Ein Beispiel. vielleicht wollen dich deine Freunde dazu verleiten viel Alkohol zu Trinken. wenn du dich dann an Lot erinnerst (Lies die Geschichte von Sodom und Gomorra bis zum ende des Kapitels) dann wirst du dadurch natürlich beeinflusst. ich weis nur nicht, ob es dir unangenehm ist, wenn du nicht für eine Nacht an die du dich nicht erinnern kannst, so viel Zahlen musst. die Frage ist also wirklich nicht ob, sondern wie dich das Lesen beeinflusst. Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen.

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Die Bibel ist Gottes Wort, und dazu sagt Gott selbst (Jesaja 55,11):

"so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende."

Gott will, dass wir uns ihm zuwenden, an ihn glauben. Dazu hat er sein Wort gesandt. Das erklärt vielleicht deine Erfahrungen mit der Bibel.

Beim Koran verhält es sich nach meinen Leseproben doch deutlich anders. Probiere es aus und vergleiche.

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Kommentar von earnest
12.09.2013, 14:22

Die Bibel ist ein von vielen Menschen geschriebenes Buch, von dem Du glaubst, es sei Gottes Wort.

Entsprechendes glauben die Muslime für den Koran.

Das eigene Gefühl bei Leseproben ist weder ein Beweis für diesen Glauben noch ein Gegenbeweis. Es ist halt, wie bei BurgerKing, "nur so ein Bauchgefühl".

Gruß, earnest

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Interessant.

Welche Passagen sind es denn, denen du verfällst? Ich habe schon erlebt, dass Splatter und Trashfans voll auf die Bibel abfahren, weil kein anderes Buch, dass es unter 18 zu kaufen gibt, so viel Verbrechen, Gewalt, Inzest und Sex hat, wie die. Ich hoffe aber sehr, dass die nicht davon beeinflusst werden.

Ansonsten gibt es keine heiligen Bücher, sondern nur Bücher, die manche dafür halten. Ist also kein Problem, wenn dir da mal ein Abschnitt besonders zu sagt. Dir gefällt dann ein Abschnitt eines Buches, vielleicht auch ein ganzes Buch. Mehr ist da nicht, alles nur Sagen und Phantasie.

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Kommentar von waldfrosch2
12.09.2013, 20:30

Psalm 1

1 Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt, nicht auf dem Weg der Sünder geht, nicht im Kreis der Spötter sitzt, 2 sondern Freude hat an der Weisung des Herrn, über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht. 3 Er ist wie ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist, der zur rechten Zeit seine Frucht bringt und dessen Blätter nicht welken. Alles, was er tut, wird ihm gut gelingen. 4 Nicht so die Frevler: Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht. 5 Darum werden die Frevler im Gericht nicht bestehen noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten. 6 Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten, der Weg der Frevler aber führt in den Abgrund.

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